Meister der Improvisation
Lufthansa Cargo präsentiert für 2011 glänzende Geschäftszahlen. Doch das Nachtflugverbot auf dem größten Frachtdrehkreuz im Land bedroht das Geschäft.
Lufthansa Cargo präsentiert für 2011 glänzende Geschäftszahlen. Doch das Nachtflugverbot auf dem größten Frachtdrehkreuz im Land bedroht das Geschäft.
Von Mantra und Tierkreis zu Komposition und Paraphrase: Wie es dem jungen Wolfgang Rihm gelang, bei Karlheinz Stockhausen zu studieren, ohne Jünger zu werden.
Ein Kölner Festival führt die rasante Poetik des aktuellen Spitzenfernsehens vor. Dabei braucht es kein besonders großes Budget, um zu begeistern.
Behaglich im Badischen? Die Art Karlsruhe baut ihren Qualitätsanspruch in der Klassischen Moderne aus, schwächelt jedoch bei junger Kunst.
Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben auch an diesem Mittwoch mit Warnstreiks ihre Tarifforderungen bekräftigt. Tausende Pendler in Nordrhein-Westfalen konnten nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren. Auf den Straßen an Rhein und Ruhr bildeten sich kilometerlange Staus.
Randy Newman zieht in der Alten Oper Frankfurt zwei Stunden lang sein Publikum in den Bann.
Nach Silvana Koch-Mehrin und Jorgo Chatzimarkakis muss erneut ein FDP-Politiker seinen Doktortitel abgegeben. Die Uni Köln hat dem Bundestagsabgeordneten Bijan Djir-Sarai den Titel aberkannt.
Skandal im Schauspielhaus Köln: „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ von Bertolt Brecht wurde zur Revue aufgepeppt, die Parabel ist zur Posse verflacht. Dem Verlag, der Werktreue verlangt, geht das zu weit.
Wie ein betrunkenes Paar beim Klammerblues: Kurt Wagner und seine Band Lambchop formen beim Konzert in der Kölner Kulturkirche aus Nebensächlichkeiten immer wieder ganze Leben.
Die Freiheit hat es schwer: Lieber schwärmen die Deutschen von Gleichheit und Gerechtigkeit. Mit Joachim Gauck könnte nun alles anders werden. Ein Essay.
Den Fernverkehr auf der Schiene hat die Bahn bislang nahezu allein bedient. Damit ist es bald vorbei: Ab Herbst will ein Kölner Unternehmen Züge von Köln nach Berlin und Hamburg schicken.
Rock’n’Roll und Sinnlichkeit reichen allein nicht für einen gelungenen Abend. Doch beim Auftritt der Dirty Beaches stimmt die Mischung von anmutendem Gesang und roher Musik.
„Irmi, wir haben sie tot gemacht“ – der Bundesgerichtshof hat ein Mord-Urteil aufgehoben, weil im Prozess auch heimlich aufgenommene Selbstgespräche als Indizien gewertet wurden.
Vor 50 Jahren entstand dieFluxus-Bewegung in Ben Pattersons Wahlheimat Wiesbaden. Dem Kulturpreisträger der Stadt wird eine Retrospektive gewidmet.
Durch die Insolvenz von Arcandor verlor Madeleine Schickedanz fast ihr gesamtes Milliarden-Vermögen. Nun will die Quelle-Erbin ihr Geld auf dem Klageweg zurückbekommen. Es geht um 1,9 Milliarden Euro.
In ihrem Roman „Der Gesang der Haut“ begibt sich Sylvie Schenk in die Welt der Dermatologen und zeigt abermals, dass sie tatsächlich zu den großen Autoren der Gegenwartsliteratur zählt.
Junge Künstler in Hamburg: Karin Günther zeigt Christian Flamms Arbeiten neben denen von Margarete Jakschik, und Janus Hochgesand hat eine Installation bei Diane Kruse.
Auch im Internet präsentieren sich die Kandidaten für den Posten des Frankfurter Oberbürgermeisters. Die Qualität der Auftritte ist dabei sehr unterschiedlich.
Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki ist von Papst Benedikt XVI. zum Kardinal ernannt worden. Neben Woelki trägt auch der deutsche Theologe Karl Josef Becker nun den Titel Kardinal. Der 55 Jahre alte Woelki ist der derzeit jüngste Kardinal.
Die Politik macht vor dem Karneval nicht Halt: Der Rücktritt des Bundespräsidenten zwingt die Narren vor den tollen Tagen noch einmal zu Nachtschichten.
Sind rassistische Umtriebe weniger ernst zu nehmen, wenn sie nicht von deutschen Nationalisten ausgehen? Köln kippt eine Studie über Rechtsextremismus im türkischen Milieu.
Der rheinische CDU-Politiker Wolfgang Bosbach über die Politik der närrischen Tage, die Grenzen des Geschmacks und die therapeutische Wirkung des Feierns.
Alaaf ist eben nicht Helau: Ein Sammelband widmet sich der Konkurrenz zwischen Köln und Düsseldorf.
Nach Angriffen auf eine türkischsprachige Zeitung und ein türkisches Lokal in Köln vermutet die Polizei ersten Ermittlungen zufolge einen politischen Hintergrund.
Wegen „umlaufender Gerüchte“ hatte er sie vor fast 400 Jahren gefangen nehmen lassen und verbrannt – jetzt rehabilitiert der Kölner Rat die vorgebliche Hexe Katharina Henot.
Der Bauer-Verlag nimmt den Presse-Grosso und damit die Medienvielfalt auseinander. Sollte er sich durchsetzen, wäre die Chancengleichheit des bis dato neutralen Pressevertriebs dahin.
Durch die starke Rauchentwicklung brennender Rohre unter einer Brücke auf der A 57 ist es zu einem Serienunfall gekommen. Die Polizei sucht nach den Brandstiftern, die Brücke ist einsturzgefährdet.
In Deutschland und mehreren anderen europäischen Ländern haben tausende Menschen gegen das internationale Abkommen Acta demonstriert, mit dem Produktpiraterie bekämpft werden soll.
Das Auf und Ab der Frankfurter Architektur folgt unseliger Tradition. Doch die heutige Verhunzung übertrifft noch den zerstörerischen Wiederaufbau. Ein Gang durch die Baustellen der City.
Der „Friedenspakt“ zwischen „Hells Angels“ und „Bandidos“ scheint nicht mehr zu gelten. Seit einer Bandenschlägerei setzt die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt auf große Razzien im Milieu.
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit dringt auf lückenlose Kontrolle: Weil einige Tragflächen von Airbus A380-Flugzeugen Haarrisse aufwiesen, sollen nun alle Maschinen untersucht werden. Die australische Fluggesellschaft Qantas hat bereits zehn ihrer A380-Maschinen aus dem Verkehr gezogen.
Das ist die Folge, wenn man Alice Schwarzer auf ihre Vergangenheit reduziert. Nordrhein-Westfalens Politikerinnen bringen den „Frauen Media Turm“ zu Fall.
An diesem Samstag kommt es in Frankfurt und Berlin zu Protesten gegen Fluglärm. Dass ihre Forderungen zu spät kommen, verstärkt die Wut der Betroffenen zusätzlich.
Hecos neue Standlautsprecher Celan GT 502 harmonieren prächtig mit dem Röhrenverstärker Lyric Ti60 von Cayin. Ein Beweis dafür, wie viel Qualität man heute mit erträglichem Aufwand kaufen kann.
Große Feste gibt es und kleine, und eigentlich sind sie allesamt Stehempfänge. Es ist wie im Karneval und doch kein Spaß: Die politischen Empfänge haben sich in Berlin gewandelt.
Wer etwas zum aktuellen Deutschland-Bild der Franzosen erfahren möchte, kann die Zeitungen lesen oder die Leute auf der Straße befragen. Das Ergebnis ist jeweils erschütternd.