Amerikanische Aktien sind derzeit gefragt
Unter den Industrieländer-Aktien gelten Zertifikate auf amerikanische Titel derzeit als aussichtsreich. Die Kursnotierungen an der Wall Street entwickeln sich besonders gut.
Unter den Industrieländer-Aktien gelten Zertifikate auf amerikanische Titel derzeit als aussichtsreich. Die Kursnotierungen an der Wall Street entwickeln sich besonders gut.
Berlin fordert vor dem EU-Gipfeltreffen in Brüssel einen Sparkommissar für Griechenland. Aus Athen kommt heftiger Widerspruch. Unterdessen wird über eine Ausweitung des geplanten zweiten Hilfspakets diskutiert.
Ein Beauftragter der Euro-Länder soll endlich die griechische Schuldenlast in den Griff bekommen. Einem Bericht zufolge könnte er jederzeit ein Veto gegen finanzielle Entscheidungen der Athener Regierung einlegen. Derweil scheint das zweite Hilfspaket teurer zu werden als geplant.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wehrt sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gegen Begehrlichkeiten aus Frankreich.
Griechenland braucht laut EU-Kommissar Rehn mehr Hilfe von öffentlichen Kreditgebern als bisher geplant. Ein Forderungsverzicht privater Gläubiger reiche nicht aus, um Athens Staatsschuld wieder tragfähig zu machen.
Bis Sonntag wird im Schweizer Kurort Davos über Wege aus der Krise diskutiert. Zum Auftakt warnte Kanzlerin Merkel vor zu schweren Lasten für Deutschland. Es mache keinen Sinn, eine Verdoppelung oder Verdreifachung der Euro-Hilfen zu fordern.
In der Schuldenkrise kommt an Angela Merkel keiner so leicht vorbei. Ihr Kanzleramt ist zur Schaltzentrale in Europas Krise geworden. Bislang wehrt sie sich erfolgreich dagegen, die „Bazooka“ herauszuholen. Ob sie standhaft bleibt?
Die Euro-Staaten sollen nach Ansicht des luxemburgischen Regierungschef Jean-Claude Juncker auf einen Teil ihrer Forderungen gegenüber Griechenland verzichten. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble verliert unterdessen allmählich die Geduld mit den Griechen. Auf Unternehmensebene kann Samsung mit einem dicken Gewinnplus aufwarten. Und auch Starbucks befindet sich weiter auf Expansionskurs. Der Handyhersteller Motorola schreibt dagegen Verluste.
IWF-Direktorin Christine Lagarde hat vorgeschlagen, den dauerhaften Krisenfonds von 500 auf 750 Milliarden Euro aufzustocken. Angela Merkel lehnt das zwar ab, doch die deutsche Regierung sieht sich erheblichem Druck ausgesetzt. Mehrere CDU-Politiker schließen eine spätere Mittelerhöhung nicht mehr aus.
Griechenland und andere Krisenländer leben noch immer über ihre Verhältnisse. Die Eliten in Athen scheinen nicht gewillt zu sein, die eigenen Pfründen abzuschaffen sowie Korruption und Steuerhinterziehung zu bekämpfen. Die EU zahlt dennoch. Und wer steht am Pranger?
Der Internationale Währungsfonds hat in seiner Konjunkturprognose vor Gefahren für die Weltwirtschaft gewarnt. Das größte Risiko gehe von der Entwicklung im Euroraum aus.
Christine Lagarde vom Internationalen Währungsfonds ist abermals in panischer Stimmung. Sie setzt auf das amerikanische Rezept: noch mehr Schulden und noch mehr billiges Geld. Das löst die Strukturprobleme nicht.
Am Montagmittag traten Bundeskanzlerin Angela Merkel und IWF-Direktorin Christine Lagarde in Berlin vor die Öffentlichkeit - zur gleichen Zeit an anderen Orten. Eine Krise, zwei Antworten.
Bundeskanzlerin Merkel hat sich fürs Erste dagegen ausgesprochen, bedrängten Euro-Staaten mit zusätzlichen Mitteln zu helfen. IWF-Direktorin Lagarde will den geplanten Rettungsfonds ESM hingegen kräftig aufstocken - andernfalls drohten drastische Folgen.
Drastische Warnung des Internationalen Währungsfonds (IWF): Solange der geplante Rettungsfonds ESM nicht kräftig aufgestockt werde, drohe eine Zahlungskrise in Italien und Spanien. IWF-Direktorin Lagarde setzt damit Kanzlerin Merkel weiter unter Druck - doch die spielt auf Zeit.
Spanien bleibt weiterhin eines der Sorgenkinder in der Schuldenkrise. Die spanische Zentralbank rechnet dieses Jahr mit einer um 1,5 Prozent schrumpfenden Wirtschaftsleistung und setzt 2013 auf eine leichte Erholung. Der Internationale Währungsfonds ist pessimistischer.
Ein Ergebnis schien schon zum Greifen nahe, doch es nutzte nichts: Die Modalitäten des griechischen Schuldenschnitts sind weiter offen. Der Internationale Währungsfonds und die Euro-Gruppe bestehen offenbar auf niedrigeren Zinsen, als den Banken recht ist.
Die Verhandlungen über einen Schuldenschnitt für Griechenland ziehen sich weiter in die Länge. Ein nächtlicher Sitzungsmarathon endete zwar mit hehren Worten, aber ohne Ergebnis. Inzwischen sind die Wortführer der Banken aus Athen abgereist.
Auf dem Weltwirtschaftsforum treffen die Staats- und Regierungschefs dieses Mal nicht nur auf Manager sondern auch auf Occupy-Aktivisten. In Davos wird viel über das europäische Schuldenelend geredet werden - und über eine besorgniserregende Analyse der Veranstalter.
Die Forderung von zusätzlichen 500 Milliarden Dollar verdeutlicht, mit welch großer Sorge der Internationale Währungsfonds die Schuldenkrise in Europa sieht.
Der IWF will seine Kreditmittel kräftig aufstocken, die Bundesbank plädiert für eine Verringerung des Gewichts von Ratings. Aurubis und Ebay steigern den Gewinn, Carrefour spürt weiter die Konsumzurückhaltung. Eastman Kodak beantragt Insolvenz, Beteiligungsfirmen bieten für El Paso, Kontron verkauft sein Werk in Malaysia. Die Solarbranche legt einen eigenen Kürzungsvorschlag vor und Brasiliens Zentralbank senkt den Leitzins.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) will seine Kreditfazilitäten um bis zu 500 Milliarden Dollar ausweiten. Diese Nachricht wirkte sich am Mittwoch positiv auf den deutschen Aktienmarkt aus.
Am deutschen Aktienmarkt sind die Anleger zuversichtlich in den Tag gestartet. Die Investoren zehrten noch immer von den Plänen des IWF, seine finanzielle Schlagkraft zu erhöhen.
Die Zahlungsunfähigkeit des osteuropäischen Landes ist längst kein Tabuthema mehr. Dennoch hinkt ein Vergleich mit Griechenland: Im Gegensatz zu dieser ist Ungarns Wirtschaft sehr wohl wettbewerbsfähig.
Euro-Anlagen waren eine Zeitlang international sehr gefragt. Mittlerweile hat sich der Trend umgekehrt. Das wird auf den Kurs Einfluss nehmen.
Griechenland erpresst seine Geldgeber mit der eigenen Pleite. Für Europa wird es nun ernst. Die Troika muss es endlich schaffen, die Griechen zu schmerzhaften Strukturreformen zu bewegen, sonst machen weitere Kredite keinen Sinn.
Washington macht Europa Druck in der Schuldenkrise . Doch dahinter verbergen sich handfeste Eigeninteressen. Die Regierung fürchtet um die amerikanische Wirtschaft, falls die Euro-Krise eskaliert.
Ein Zahlungsausfall Griechenlands rückt näher: Die Gewerkschaften widersetzen sich Lohnkürzungen, die Verhandlungen mit Banken verlaufen zäh. Beides muss aber gelingen, damit das Ausland nochmal Hilfe leistet.
Im Drama um das hochverschuldete Griechenland ist ein weiteres Tabu gefallen: Bislang galt ein Austritt der Griechen aus der Währungsunion in Athen als Tabu. Nun hat ein Regierungssprecher das Szenario im Fernsehen offen angesprochen.
Germany Trade & Invest hat einzelne Branchen in 65 Ländern unter die Lupe genommen, um konkrete Geschäftschancen für den exportabhängigen deutschen Mittelstand herauszuarbeiten.
Nicht nur Banken und Versicherer könnten für die griechische Pleite bezahlen müssen. Denn die Konditionen von 90 Prozent der Staatsanleihen können schnell geändert werden.
Ein Rückzug Griechenlands aus der Eurozone brächte viele Unwägbarkeiten. Neben der gemeinsamen Währung wäre die nächste europäische Errungenschaft in Gefahr.
Viele Wahrheiten, schizophrene Anleger und Realität als Ansichtssache. IWF-Volkswirt Olivier Blanchard macht nicht unbedingt Mut fürs neue Börsenjahr.
Der griechische Schuldentausch kommt Banken und Versicherer wohl noch teurer als vermutet. Die Umschuldung könnte sie bis zu 75 Prozent ihrer Forderungen kosten.
Vom Kanonenboot zum Rettungsschirm: Die „balance of power“ als politisches Prinzip staatlicher Insolvenzabwicklung. Ein Blick zurück.
Im April des kommenden Jahres sollen die Griechen ein neues Parlament wählen. Das erklärte der stellvertretende Ministerpräsident Venizelos am Dienstag.