Finger weg vom Strompreis für die Industrie!
Ein vergünstigter Strompreis für die Industrie wird wahrscheinlicher. Dabei bringt ein solches Instrument Deutschland nicht weiter – im Gegenteil.
Ein vergünstigter Strompreis für die Industrie wird wahrscheinlicher. Dabei bringt ein solches Instrument Deutschland nicht weiter – im Gegenteil.
Die Sozialdemokraten setzen den Kanzler unter Druck, Strom für die Industrie günstiger zu machen. Doch es gibt viel Kritik – auch aus der Wirtschaft.
Kanzler Olaf Scholz ist strikt gegen eine Dauersubventionierung von Strompreisen. Seine eigene Partei legt nun trotzdem ein Konzept vor.
Wagner-Chef Prigoschin stirbt bei einem Flugzeugabsturz. Donald Trump stellt sich heute formal den Behörden in Georgia. Japan leitet von heute an das Fukushima-Kühlwasser in den Pazifik. Und der Zebrastreifen feiert Jubiläum.
Die Grünen-Ko-Vorsitzende Ricarda Lang macht Druck, energieintensive Betriebe zügig zu entlasten – obwohl nicht nur Kanzler Scholz dagegen ist. Auf ihrer Sommertour kommt das nicht überall gut an.
„Viele, viele Milliarden“ wollte Kanzler Olaf Scholz im vergangenen Herbst wegen stark gestiegener Preise von den Stromproduzenten abschöpfen. Doch daraus wurde nichts – das Instrument wird nicht verlängert.
Lars Klingbeil spricht sich im ZDF-Interview für einen subventionierten Industriestrompreis aus.
Marode Infrastruktur, fehlende Wohnungen: Es gibt vieles, in das der Staat Geld stecken könnte. Die Schuldenbremse sei dabei keine unüberwindbare Hürde, meint Grünenchefin Ricarda Lang.
Die SPD stellt den Kanzler, aber sie verliert an Zustimmung. In der Partei wachsen Zweifel am stillen Kurs.
Bundeskanzler Scholz lehnt eine Subventionierung der Stromkosten für große Unternehmen ab. Ein Bündnis fordert ihn zum Umdenken auf.
Teile der Wirtschaft und der Gewerkschaften fordern einen günstigen Industriestrompreis. Das ist und bleibt eine schlechte Idee – hoffentlich bleibt der Kanzler standhaft.
Olaf Scholz fliegt zum Antrittsbesuch nach Österreich – ohne Zeit für Festspiele, denn es gibt mit Karl Nehammer viel zu bereden. Nicht immer sind die beiden Kanzler einer Meinung.
Gewerkschaften und Branchenverbände verbünden sich zur Durchsetzung einer staatlich finanzierten Stromverbilligung. Andernfalls drohe Deutschland schon bald ein „Exodus“ der Industrie.
Der SPD-Chef ist verärgert über den neuen Koalitionsstreit rund um Wachstumschancengesetz und Kindergrundsicherung. Kritik an der Ampel kommt auch vom Kinderschutzbund, aus der Union und von Arbeitgebervertretern.
Die krisengeschüttelte deutsche Wirtschaft hätte sich Impulse aus Berlin gewünscht. Doch die Vollbremsung beim Wachstumschancengesetz macht die Hoffnungen zunichte. Haben Unternehmen noch Hoffnung?
Die Ampelkoalition wollte nach der Sommerpause alles anders machen. Das klappt wohl nicht. Für die Grünen ist die ganze Sache doppelt schlimm.
Investitionsanreize, Kindergrundsicherung, Industriestrom: Das sind nicht die einzigen Konfliktpunkte der Ampel. Warum die zweite Halbzeit noch ungemütlicher werden könnte als die erste.
Die Pessimisten verkennen die Stärke der deutschen Wirtschaft – den anpassungsfähigen Mittelstand. Der Standort braucht dennoch dringend eine Reformagenda. Ein Gastbeitrag.
Der Bundeskanzler bleibt bei seiner Position. Ein mit staatlicher Hilfe gestützter Industriestrompreis wäre ökonomisch falsch und fiskalisch unsolide, sagt Olaf Scholz vor Unternehmern in Düsseldorf.
Bundeskanzler Scholz hat im Bürgerdialog in seinem Wahlkreis Potsdam versichert, noch in diesem Jahr windstromreiche Regionen bei Netzentgelten zu entlasten. Außerdem forderte er, den Verantwortlichen der Nord-Stream-Anschläge in Deutschland den Prozess zu machen.
Die Emissionen gehen um 9 Prozent zurück. Der Gaspreis steigt, aber die Speicherstände sind hoch.
Deutschland debattiert über seinen Abstieg. Im Interview erklärt der Gießereibesitzer Max Jankowsky, wo die Probleme im Alltag wirklich liegen – und was zu tun ist, damit die heimische Industrie eine Zukunft hat.
Der Plan der Bundesregierung für den großen Klima- und Transformationsfonds steht. Wer eine klimafreundliche Heizung einbaut, kann höhere Zuschüsse erwarten, auch die Bahn wird gefördert. Doch Autofahrer sollen mehr zahlen.
Die Wirtschaft schwächelt. Doch die Forderung nach Milliarden-Zuschüssen für Gebäudesanierung und die Industrie sorgt für Streit zwischen den regierenden Parteien.
Dutzende Konzerne planten 80 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren, betont der Wirtschaftsminister in der Flaute das Positive. Seine Grünen wollen 30 Milliarden für Infrastruktur und Zukunftstechnologien ausgeben.
Hohe Abgaben, teure Energie, zu viel Bürokratie: Die Folgen falscher Politik treffen die Wirtschaft immer stärker, warnt Marie-Christine Ostermann, die Präsidentin der Familienunternehmer – und sagt, was sich ändern sollte.
Die deutschen Autokonzerne investieren Milliarden, doch ein Großteil davon fließt ins Ausland, sagt Autoindustrie- Präsidentin Hildegard Müller. Sie sieht die Produktion in Deutschland bedroht – und sogar die Demokratie.
Wie Deutschland in die Wirtschaftskrise schlittert. Welche ausländischen Firmen jetzt dem Krieg zum Trotz wieder in der Ukraine investieren. Und warum Hunderttausende Katholiken nach Lissabon pilgern.
Grünen-Chefin Ricarda Lang will das Land mit einer „Investitionsagenda“ voranbringen. Führende Ökonomen halten allerdings andere Punkte für wichtiger.
So berechtigt Sorgen wegen des hohen Strompreises sind, so fragwürdig ist eine weitere Subvention. Besser wäre es, die Ampelkoalition nutzte ihre Ressourcen, um den Standort für alle attraktiver zu machen.
Schon wieder droht Deutschland der wirtschaftliche Abstieg. Doch dieses Mal scheint es den Deutschen egal zu sein. Die Lage muss wohl erst noch schlechter werden.
Die deutsche Wirtschaft leidet unter den hohen Stromkosten. Wirtschaftsminister Robert Habeck setzt auf einen Industriepreis – doch der schafft Fehlanreize. Wie kann Energie wieder günstiger werden?
Auch im zweiten Quartal ist die Wirtschaft nicht gewachsen. Minister Habeck ist unzufrieden, lehnt aber Konjunkturpakete ab. Besser läuft es Frankreich.
Die deutsche Wirtschaft steckt in einer handfesten Krise. Sie braucht aber keinen Notarzt – sondern eine Langzeittherapie: weniger Bürokratie und handwerklich besser gemachte Reformpolitik.
Der Ifo-Rückschlag zeigt: Die deutsche Wirtschaft steckt in einem hartnäckigen Abschwung. Sie braucht aber keinen Notarzt – sondern eine Langzeittherapie.