Metallindustrie sieht nur geringen Lohnspielraum
Macht es die IG Metall den Lokführern und Piloten nach? Der Industrie steht die nächste Tarifrunde bevor. Erste Forderungen nennen die Arbeitgeber realitätsfern.
Macht es die IG Metall den Lokführern und Piloten nach? Der Industrie steht die nächste Tarifrunde bevor. Erste Forderungen nennen die Arbeitgeber realitätsfern.
Schöne digitale Arbeitswelt: Wenige Ingenieure arbeiten mit Tausenden freien Entwicklern zusammen. Das hat Folgen für die Arbeitswelt.
Für Wirtschaftsminister Gabriel wird der Freihandel mit Amerika zum Drahtseilakt. Heute muss er seine Partei auf Linie bringen. Dafür hat er überraschende Unterstützung bekommen.
Apple hat anscheinend für Anfang September eine weitere Überraschung für seine Fans parat. Derweil verdächtigt das FBI Russland wegen eines Hacker-Großangriffs auf Amerikas Finanzsystem.
Industrie und Wirtschaft beklagen flächendeckend den Fachkräftemangel. Nun zeigt ein Pakt in einer eigentlich kleinen Branche die Richtung künftiger Tarif- und Ausbildungspolitik.
Wer sich im Beruf weiterbildet, kann mit mehr Gehalt und einem Karriereschub rechnen. Denn es eröffnen sich Perspektiven, die sonst Hochschulabsolventen vorbehalten sind.
Der Tarifstreit in der nordwestdeutschen Stahlindustrie ist beigelegt. Die Beschäftigten erhalten für die nächsten 17 Monate in zwei Schritten mehr Geld. Ein Knackpunkt war vor allem die künftige Regelung der Altersteilzeit.
Nach dem Fußballspiel ein bisschen später anfangen? Davor hat der Unternehmer Reinhold Würth Angst. Er sorgt sich um die Arbeitsmoral seiner Leute. An der Fußball-WM sieht er nur einen Vorteil.
Die frühere Siemens-Sparte Unify plant etwa die Hälfte ihrer Arbeitsplätze zu streichen, BMW will jährlich 100 Millionen Euro Personalkosten sparen und der Osram-Technikvorstand Laier verlässt das Unternehmen wegen ’unterschiedlicher Auffassungen’.
Siemens baut Stellen ab. Vor allem der gigantische bürokratische Apparat soll weg. Doch der Konzern ziert sich mit klaren Aussagen über die genaue Zahl.
Die Daimler AG will die Anzahl seiner Autohäuser in Deutschland von 158 auf 122 reduzieren. Die Nachricht hat für große Aufregung in der Belegschaft gesorgt.
Die IG Metall hat für Zugeständnisse an Opel eine Sonderzahlung für ihre Mitglieder ausgehandelt. Das war legal, hat nun das Bundesarbeitsgericht entschieden.
Dürfen nur Gewerkschaftsmitglieder einen Ausgleich für einen Lohnverzicht erhalten, den die gesamte Belegschaft erbringt? Ja, sagt das Bundesarbeitsgericht in einem Urteil zu Opel.
Mehr als 400.000 Menschen unterstützen während der Mai-Kundgebungen die Forderungen der Gewerkschaften nach besseren Regelungen für Arbeitnehmer. DGB-Chef Sommer hält seine letzte Rede im Amt.
Deutschlands Arbeitnehmer wählen gerade ihre Vertreter. Für den Gewerkschaftsbund ist das ein wichtiger Test: Denn der Anteil gewerkschaftlich nicht organisierter Betriebsräte steigt stetig.
Der Volkszorn richtet sich gegen den Streik der Piloten. Das passt den Großgewerkschaften ins Konzept: Sie wollen die Vereinigung Cockpit entmachten.
Das Bundeskabinett will auf seiner Sitzung den Gesetzesentwurf zum Mindestlohn beraten, die Techniker Krankenkasse informiert über ihren Innovationsreport 2014 zur Bewertung von Arzneimitteln und die Piloten der Lufthansa beginnen ihren dreitägigen Streik.
Seit dem vergangenen Jahr verhandeln Europa und Amerika ein großes Freihandelsabkommen. Jetzt grätscht die IG Metall dazwischen. Ihr Chef zweifelt daran, dass es etwas bringt.
Dienstliche E-Mails nach Feierabend und am Wochenende: Ein Teil der BMW-Mitarbeiter kann die dafür benötigte Zeit später wieder frei nehmen. Auch andere Unternehmen sorgen sich zunehmend um ihre Angestellten.
Beim Autozulieferer Magna in Obertshausen stehen 230 Stellen auf der Kippe. Laut IG Metall ist das jeder fünfte Arbeitsplatz. Magna wolle die Lohnkosten um sechs Millionen Euro im Jahr senken.
Die SPD wollte sich mit den Gewerkschaften aussöhnen. Die Union hatte nichts dagegen. Also einigte man sich darauf, dass manche Leute früher als bisher in Ruhestand gehen können. Doch die Einigkeit ist längst dahin.
Der Friedensschluss in der Chemiebranche kommt überraschend schnell: Die 550.000 Beschäftigten erhalten 3,7 Prozent mehr Geld. Der Abschluss hat Signalwirkung: Er ist die erste große Tarifeinigung für eine Schlüsselindustrie in diesem Jahr.
Nach harten Verhandlungen mit der IG Metall hat der amerikanische Autokonzern General Motors präzise Investitionszusagen für die drei deutschen Standorte gemacht. In Rüsselsheim werden bald auch Autos der Marken Holden oder Buick gebaut.
Das Kabinett will ergründen, was Bürgern jenseits des Geldes wichtig ist. In der Sache geht es um Familie und Beruf. Am Ende könnten dabei aber sogar längere Arbeitszeiten stehen.
Die Mitarbeiter im Elektronik-Werk von Continental in Karben leisten weiter Mehrarbeit ohne Lohnausgleich. Dafür garantiert der Autozulieferer Standort und Beschäftigung bis zum Jahr 2020.
Jahrzehntelang sank die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder in der IG Metall. Vor drei Jahren kam die Trendwende. Gestärkt von Rekordeinnahmen will die Gewerkschaft nun am Sitz der EU-Kommission in Brüssel ein eigenes Büro eröffnen.
Deutschland will vor Madagaskar nach seltenen Metallen suchen. Die IG Metall erwartet mehr Beschäftigung. Die amerikanische Justiz streitet über die NSA.
Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer nennt Details zum geplanten Jobbabbau: Vor allem am Stammsitz schrumpft die Belegschaft. Wie stark, hängt von den Verhandlungen mit dem Betriebsrat ab.
Viele Beschäftigte sind dank Computer und Smartphone im Standby-Modus. Volkswagen schaltet darum abends einfach den Server ab. Vorbild für ein Gesetz? Oder ist das gar nicht notwendig?
Der IG Metall kämpft gegen dienstliche E-Mails am Feierabend. Aber wer sich über späte SMS vom Chef beklagt, sollte sich auch mal ehrlich fragen, wann er das letzte Mal im Büro privat ins Internet geguckt hat.
Der neue IG-Metall-Chef Detlef Wetzel fordert ein Gesetz gegen Handy-Stress. Damit solle die Koalition unterbinden, dass Arbeitnehmer nach Feierabend Nachrichten von ihren Chefs aufs Smartphone bekommen.
Der Bart ist ab. Lange Zeit galt der gepflegte Dreitagebart, der in der Länge durchaus variierte, als optisches Markenzeichen von Detlef Wetzel.
svs. FRANKFURT, 25. November. Zu Beginn der wohl entscheidenden Woche in den Koalitionsverhandlungen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der SPD einige ...
Was braucht man als Führungskraft an der Spitze von 2,3 Millionen Metallern? Vor allem eine dickes Fell. Das hat Jörg Hofmann zweifelsohne - und deshalb machte ...
Unter Schwarz-Rot könnten Leiharbeit und Zeitarbeit stärker eingeschränkt werden. Die Kanzlerin stellt in der Schlussphase der Koalitionsverhandlungen der IG Metall beides in Aussicht.
Detlef Wetzel ist neuer Chef der IG Metall. Der 60-Jährige erhielt auf dem außerordentlichen Gewerkschaftstag in Frankfurt 75,5 Prozent der Stimmen - das schwächste Ergebnis seit der Wahl von Jürgen Peters 2003.