Sachsen forciert eigene Grundsteuer
Bei der Grundsteuerreform möchte Sachsen vom Bundesmodell abweichen. Durch die Abweichung soll die Belastung von Wohnimmobilien gering bleiben.
Bei der Grundsteuerreform möchte Sachsen vom Bundesmodell abweichen. Durch die Abweichung soll die Belastung von Wohnimmobilien gering bleiben.
Die bundesweite Regelung wird zur Ausnahme: Als es darum ging, die Grundsteuer neu zu regeln, hatten einige Länder eine Öffnungsklausel durchgesetzt. Bald könnten die meisten die Steuer nach eigenen Kriterien berechnen.
Die Länder müssen in die Pötte kommen, warnt Steuergewerkschafts-Chef Eigenthaler. Denn die Städte brauchten jeden Euro.
Die Grundsteuer muss nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts neu aufgestellt werden. Hessen will mit einer eigenen Reform darauf reagieren.
In der hessischen Stadt Lorch ist eine gewaltige Grundsteuererhöhung geplant, um den Etat auszugleichen. Wäre die Zusammenlegung mit anderen Städten eine Lösung?
Steuer-Spitzenplatz in Hessen: Für einen ausgeglichenen Etat soll der Hebesatz der Grundsteuer in Lorch auf 1285 Prozent steigen. Der Haushaltsentwurf stößt auf Widerstand.
Auf Druck von CSU und Unionsfraktion wurde eine Öffnungsklausel für die Länder in das Gesetz geschrieben – wie gehen die Landesregierungen damit um? Mögliche Modelle zur Berechnung gibt es viele.
Viele Gemeinden erhöhen die kommunale Abgabe für Eigentümer und Mieter – in Stuttgart stieg der Hebesatz von 420 auf 520 Prozent. Auch außerhalb der baden-württembergischem Landeshauptstadt müssen sich viele Menschen auf einen Anstieg einstellen.
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich zur geplanten Reform der Grundsteuer geäußert. In Hessen wird die Entscheidung zur Grundsteuer voraussichtlich in der ersten Hälfte 2020 fallen.
Die Grundsteuerreform ist beschlossen. Immobilienunternehmen müssen sich darauf gut vorbereiten. Über Perspektiven und Risiken des neuen Modells.
Millionen Hausbesitzer warten seit Monaten auf Klarheit: Wie viel Grundsteuer müssen sie denn nun künftig zahlen? Heute hat der Bundesrat die lange umstrittene Reform endgültig beschlossen.
Die Weg für die Grundsteuerreform ist bereitet. Und die Kommunen atmen auf.
Die Grundsteuer ist für jede Gemeinde wichtig. Wie sie berechnet wird, ändert sich. Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten.
Mit einer Grundgesetzänderung hat der Bundestag den Weg für eine Reform der Grundsteuer frei gemacht. Die Berechnung soll sich künftig am Wert der Immobilie orientieren. Auf Initiative Bayerns können die Bundesländer aber auch andere Regeln erlassen.
Nach langem Ringen um eine Einigung billigte die Koalition aus Union und SPD mit Stimmen der Grünen und der FDP am Freitag das Konzept der Regierung.
Der Bundestag hat am Freitagmorgen mit einer Grundgesetzänderung den Weg für die Grundsteuerreform geebnet. Die dafür nötige Zweidrittelmehrheit wurde erreicht. Kritik kommt aus der Wirtschaft.
Die FDP hat ihr Gewicht im Bundesrat klug genutzt. Die neue Grundsteuer ist ungewohnt freiheitlich für Deutschland. Ein großes Manko des Steuer-Monstrums bleibt dennoch.
Bis Jahresende muss die Grundsteuer stehen, sonst fallen den Kommunen wichtige Einnahmen weg. Lange gab es Diskussionen mit der Opposition. Jetzt wurde offenbar ein Durchbruch erzielt.
Die Bundesregierung steht unter Druck: Ohne Einigung in Sachen Grundsteuer müssen die Kommunen auf mehr als 14 Milliarden Euro im Jahr verzichten. Viel spricht dafür, dass FDP und Grüne die geplante Reform ermöglichen werden.
Nur noch drei Monate haben Bund und Länder für eine Neuregelung der Grundsteuer – sonst darf sie nicht mehr erhoben werden. Nun gibt es neuen Streit. Es geht um den mühsam ausgehandelten Kompromiss zu einer Öffnungsklausel für die Länder.
Abgeordnete befragen viele Experten – aber nicht die Steuergewerkschaft. Die hat vieles zu bemängeln.
Der Berliner Senat will, dass Mieter künftig von der Grundsteuer entlastet werden. Die Reaktion des Eigentümerverbands Haus und Grund fällt heftig aus.
Nach dem Mietendeckel prescht Berlin mit dem nächsten Plan vor: Die Mieter sollen von der Grundsteuer entlastet werden. Kritik kommt von der CDU und der Immobilienwirtschaft.
Nach zähen Verhandlungen hat die Bundesregierung im Juni eine Reform der Grundsteuer beschlossen. Vor der Sachverständigenanhörung am Mittwoch wächst die Kritik.
Bürger und Unternehmen zahlen immer mehr für die Grundsteuer und die Gewerbesteuer. Besonders hoch ist der Hebesatz oft in Nordrhein-Westfalen.
Angesichts der Milliardenüberschüsse des Fiskus könne der Bund es sich leisten, argumentiert der Eigentümerverband. Hauseigentümer und Mieter würden gleichermaßen profitieren.
Deutschlands Städte und Gemeinden erhöhen ihre Steuern weiter – allerdings seltener als zuletzt. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind dabei teils gewaltig.
Wer in Nordrhein-Westfalen lebt, zahlt mehr für die Grundsteuer als ein Bayer oder Brandenburger. Viele Gemeinden erhöhten zuletzt wieder ihre Steuern – besonders oft im Saarland.
Für 750.000 Eigentümer privater Baudenkmäler – darunter viele Adlige – könnte es mit der neuen Grundsteuer teuer werden: Eine Steuerermäßigung soll wegfallen. In einem Brief an Finanzminister Scholz machen sie ihrem Ärger Luft.
Deutschland reformiert die Grundsteuer. Millionen Bürger müssen mit höheren Steuern rechnen. Doch in einem kleinen Dorf an der Nordsee ist alles anders.
Viel Wind um die Grundsteuer. Doch was passiert, wenn es bis Ende des Jahres keine Reform gibt? Dann wird sie nicht mehr erhoben. In Frankfurt würde das ein Fehlen von 200 Millionen Euro bedeuten.
Liberale und Grüne haben Kritik an den Grundsteuer-Plänen von Bundesfinanzminister Scholz geübt. Der aber bräuchte die Opposition für eine nötige Verfassungsänderung.
Es wird künftig wohl mehr als eine neue Grundsteuer geben in Deutschland. Das sorgt für viele offene Fragen. Klar ist nur eines: Die Grundsteuer-Vielfalt wird größer – zum Vorteil der Bürger.
Die Reform der Grundsteuer hat zum Ziel, die Steuerzahler zukünftig nicht mehr zu belasten. Doch selbst wenn die Städte den Hebesatz anpassen, zahlen manche mehr.
Jedes Bundesland entscheidet künftig selbst, wie es die Grundsteuer erhebt. Doch ist die Grundsteuer wirklich so gerecht, wie behauptet wird? Wir haben die beiden Hauptmodelle durchgerechnet.
Die Bundesregierung hat sich nun nach monatelangem Ringen auf eine Reform der Grundsteuer für Häuser und Grundstücke verständigt. Kritik an der Regierungseinigung kommt von Opposition und Interessenverbänden.