Grundsteuerchaos? Das muss nicht sein!
Die Finanzämter drohen im Chaos der Grundsteuerreform zu versinken. Ein Beispiel aus Hessen zeigt: Es geht auch anders.
Die Finanzämter drohen im Chaos der Grundsteuerreform zu versinken. Ein Beispiel aus Hessen zeigt: Es geht auch anders.
Eigentlich wollten die Gemeinden bei der Grundsteuer nicht mehr abgreifen nach der erzwungenen Reform. Doch es kommt ganz anders.
Fast jeder zehnte Wohnungseigentümer wehrt sich gegen die neu berechnete Grundsteuer in Hessen. Zehntausende halten sie nicht für verfassungsgemäß. Dabei steht noch gar nicht fest, wie viel tatsächlich gezahlt werden muss.
Die Besteuerung von Immobilieneigentum soll gerechter werden. Viele Bürger fürchten aber, bald mehr zu zahlen. Ihre Einsprüche gegen die Bescheide sind so ziemlich das Einzige, was an der neuen Grundsteuer verständlich ist.
Viele verunsicherte Bürger legen vorsorglich Einspruch gegen ihre Grundsteuerbescheide ein. Die Steuergewerkschaft ist alarmiert: Wegen der Mehrarbeit bleiben ihr zufolge andere wichtige Aufgaben liegen.
Die CDU in Thüringen will die Grunderwerbsteuer senken. Ihr Gesetzentwurf bekommt am Donnerstag mit den Stimmen der AfD eine Mehrheit. Die Wogen schlagen hoch.
Im Prozess gegen einen Autofahrer, der in Kriftel eine Frau mitschleifte und tödlich verletzte, ist eine Verurteilung wegen Mordes möglich. Der Angeklagte muss deshalb in U-Haft.
In der hessischen Bergstraßen-Gemeinde wird um Millionenausgaben für einen Neubau gestritten, zugleich steigt die Grundsteuer auf eine Rekordhöhe
Eigentlich soll die Grundsteuerreform zum 1. Januar 2025 aufkommensneutral ausfallen. Doch neue Zahlen zeigen, dass viele Kommunen in Hessen schon vorab kräftig an der Steuerschraube drehen.
Der durchschnittliche Hebesatz zur Grundsteuer hat sich 2022 laut einer Studie um fast fünf Prozentpunkte erhöht.
Immer mehr Kommunen haben zuletzt ihre Hebesätze für die Grundsteuer angehoben. Der Grund: Auch Städte und Gemeinden leiden unter den Kostensteigerungen, die sie so an Bürger weitergeben.
Die Kommunen haben versprochen, sich im Zuge der Reform nicht zu bereichern. Nun gibt es zusätzlich eine Kontrollmöglichkeit, für die fünf Länder sorgen – umso besser.
Von 2025 an gilt die neue Grundsteuer. Doch selbst wer schon zwei Bescheide bekommen hat, kann immer noch nicht absehen, wie sich seine Belastung ändert. Nun wollen mehrere Bundesländer für Transparenz sorgen.
Bürger sollen für ihre Kommune erfahren, welcher Hebesatz mit Wirksamwerden der Reform aufkommensneutral wäre.
Das Personal von Finanzämtern kann sich aktuell fast nur noch um den Grundsteuerstreit kümmern. Das hat auch Folgen für andere Bereiche.
Hessen soll die Hebesätze der neuen Grundsteuer veröffentlichen. Das haben der Bund der Steuerzahler und die Eigentümergemeinschaft Haus & Grund gefordert.
In Hessen sind 95 Prozent der Grundsteuer-Erklärungen abgegeben worden.
Der Bund der Steuerzahler Hessen warnt vor hohen Wohnnebenkosten durch die Grundsteuerreform. Dagegen können Bürger nicht juristisch vorgehen – aber gegen falsche Bescheide.
Millionen Hausbesitzer legen Einspruch gegen die Grundsteuer ein. Das könnten sie sich sparen. Ganz davon abraten wollen Fachleute aber trotzdem nicht.
Zehn Wochen nach Ende der Abgabefrist fehlen in Hessen noch immer rund 400.000 Grundsteuererklärungen. Für die Verweigerer hat das bisher keine Konsequenzen.
Jeder zehnte Grundbesitzer in Hessen hat auch die zweite Frist zur Abgabe der Grundsteuererklärung versäumt. Notfalls legt das Finanzamt den zu zahlenden Betrag fest. Und das kann teuer werden.
Die Finanzämter verschicken mehr und mehr Bescheide. Anfang 2025 tritt die Neuregelung in Kraft. Der Steuerrechtler Gregor Kirchhof hält das sogenannte Bundesmodell für verfassungswidrig.
Die Finanzämter verschicken derzeit Bescheide zum Grundsteuermessbetrag. Zahlen muss man noch nichts, prüfen sollte man das Schreiben trotzdem.
Die Stadtverordnetenversammlung hat den Doppelhaushalt beschlossen. Die Opposition kritisiert die Einschnitte.
Bis zum 31. März können Vermieter noch einen Teilerlass der Grundsteuer beantragen. Nämlich dann, wenn sie 2022 Mietausfälle hatten.
Gegen die neuen Grundsteuermessbescheide sind bereits über eine Million Einsprüche bei den Finanzämtern eingegangen. Das verwundert kaum. Die Steuer ist grundsätzlich zu hinterfragen.
Viele Kanzleien in Hessen nehmen keine neuen Mandanten mehr an, weil sie fürchten, Fristen nicht einhalten zu können. Die Branche ist komplett überlastet und eine Entspannung nicht in Sicht.
Die kommunalen Spitzenverbände haben versprochen, die Reform nicht auszunutzen, um sich auf Kosten der Bürger zu bereichern. Hessen sorgt für Transparenz.
Manche Immobilien-Eigentümer haben vom Finanzamt schon den Messbescheid bekommen. Das sagt noch nichts über die Höhe der Grundsteuer, macht der Kämmerer klar.
Für das häusliche Arbeitszimmer und das Homeoffice gelten seit Beginn des Jahres neue Regeln. Davon profitieren insbesondere diejenigen, die bislang die Anforderungen für ein Arbeitszimmer nicht erfüllt haben.
Die Frist für die Einreichung der Grundsteuer-Erklärung ist abgelaufen. Doch der Tag der Wahrheit kommt erst noch.
In fast allen Bundesländern mussten Immobilieneigentümer bis zum 31. Januar ihre Grundsteuererklärung abgeben. Der Bundesvorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft erklärt, worauf sie nun achten müssen.
In Hessen wird es keine Verlängerung der Abgabefrist für die Erklärung zur Grundsteuer geben. Verspätungszuschläge dürften aber zunächst moderat ausfallen.
Die Frist zur Abgabe der Grundsteuererklärung wurde bereits einmal über den 31. Oktober 2022 hinaus verlängert. Nun endet am 31. Januar die Frist zur Abgabe der Grundsteuererklärung. Thomas Tewes spricht dabei über Probleme vieler Bürger mit dem Programm „Elster“.
Nun müssen Hauseigentümer alle Daten für die neue Grundsteuer abgegeben haben. Hier sind noch einmal die wichtigsten Tipps für Spätstarter.
Ende Januar müssen die Erklärungen zur Grundsteuerreform abgegeben sein – auch für Zehntausende öffentliche Gebäude. Doch viele Gemeinden und Bundesländer werden die Frist reißen.