Bomhard für Aufspaltung der Großbanken
kön./maf. MÜNCHEN/FRANKFURT, 17. Juli. Der Vorstandsvorsitzende der Munich Re, Nikolaus von Bomhard, greift die Großbanken an.
kön./maf. MÜNCHEN/FRANKFURT, 17. Juli. Der Vorstandsvorsitzende der Munich Re, Nikolaus von Bomhard, greift die Großbanken an.
kön./maf. MÜNCHEN/FRANKFURT, 17. Juli. Es ist ein nur kurzer Satz des Vorstandsvorsitzenden des größten Rückversicherers der Welt, Munich Re, der jedoch eine ...
Über Jahre soll die Großbank HSBC dabei geholfen haben, das Finanzsystem für Terroristen, Drogendealer und Geldwäscher zu öffnen. Das wirft der amerikanische Senat der Bank vor.
So konkret hat das bislang kein Chef eines Dax-Konzerns ausgedrückt: Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard fordert die Zerschlagung systemrelevanter Großbanken. Dass solche Banken auf jeden Fall gerettet werden müssten, sei „ein Konstruktionsfehler des Systems“.
Wenige Tage nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Italiens hat die Ratingagentur Moody’s die Bewertung von 13 Banken des Landes gesenkt. Unter den betroffenen Finanzinstituten sind die Großbanken Unicredit und Intesa SanPaolo.
In der Affäre um manipulierte Zinssätze hofft die Deutsche Bank offenbar, mit einer Kronzeugenregelung davonzukommen.
Die Debatte darüber, wer den wichtigen Zinssatz Libor jahrelang manipulierte, geht weiter. Den Banken drohen Milliardenstrafen. Erste Klagen sind schon anhängig.
nks. NEW YORK, 13. Juli. Die amerikanische Großbank JP Morgan deckt ihre Karten auf. Nach Angaben der Bank sind die im Mai bekanntgewordenen ...
Die amerikanische Großbank lässt die Katze aus dem Sack: Der spektakuläre Handelsskandal im Frühjahr hat ein Loch von 4,4 Milliarden Dollar gerissen. Das ist doppelt so viel wie zunächst eingeräumt.
Mit Scheinversicherungen sollen Milliarden von Euro am deutschen Fiskus vorbeigeschleust worden seien. Steuerfahnder sind nun bei deutschen Kunden der Credit Suisse aktiv geworden.
Der Staat muss keine Bank retten. Sogar die größten Banken lassen sich ohne Gefahr für das Finanzsystem abwickeln. Das sagen neun Großbanken in ihren selbst aufgestellten Testamenten.
Als eine Lehre aus der weltweiten Finanzmarktkrise müssen sich in Amerika tätige Großbanken auf eine mögliche Pleite vorbereiten. Jetzt hat die Fed die Pläne der Banken veröffentlicht, wie sie bei einem Kollaps abgewickelt werden sollen. Auch die Deutsche Bank gibt Einblick in ihr Testament.
Der oberste spanische Gerichtshof will ein Verfahren gegen den ehemaligen Chef des verstaatlichten spanischen Sparkassenkonzerns Bankia, Rodrigo Rato, einleiten. Gegen mehr als 30 Manager wird ermittelt.
Im Skandal um manipulierte Zinssätze ist der Verwaltungsratschef der britischen Großbank Barclays, Marcus Agius, zurückgetreten. Barclays kündigte zudem eine interne Untersuchung der Vorfälle an. Gegen mehrere Banken in Europa und Amerika laufen ebenfalls Ermittlungen.
Im Zentrum des Skandals um die Manipulation wichtiger Marktzinsen steht bisher die Londoner Großbank Barclays. Doch auch gegen die Deutsche Bank wird ermittelt.
Für die Banken im Euroraum soll es künftig eine einheitliche Aufsicht „unter Einbeziehung“ der Europäischen Zentralbank geben. So wurde es beim Gipfeltreffen beschlossen. Aber was heißt das jetzt konkret?
15 große Kreditinstitute verlieren mindestens eine Bonitätsstufe. Die Deutsche Bank zählt nun zum Mittelfeld unter den global tätigen Kreditinstituten. Analysten kritisieren die Entscheidung als Jahre zu spät.
BMW streitet mit Peugeot über ihre Hybrid-Partnerschaft und die E-Plus-Mutter KPN will ihr Belgien-Geschäft verkaufen. RWE begibt eine Hybridanleihe und der Rettungsfonds ESM kann nicht zum 1. Juli starten.
Die amerikanische Börsenaufsicht SEC prüft, ob das Geldhaus bei seiner Bilanzvorlage die Investoren getäuscht hat. JP-Morgan-Chef Dimon hat unterdessen Fehler eingeräumt. Die Händler der Bank hätten die Risiken nicht überblickt.
Die Schweizer Notenbank hat UBS und noch mehr die Credit Suisse heftig gerügt. Als Nächstes droht eine Herabstufung des Ratings.
Spanien zahlt 5,07 Prozent für einjährige Papiere. Die Schätzungen über den Kapitalbedarf der Banken werden am Donnerstag vorgelegt. Eine weitere Herabstufung der Bonitätsnote ist möglich.
Die Nationalbank der Schweiz fordert einen raschen Kapitalaufbau. Der Aktienkurs sinkt um 10 Prozent, auch UBS muss handeln.
Trotz Spekulationsverlusten in Milliardenhöhe rechnet die amerikanische Großbank JP Morgan mit einem soliden Gewinn im laufenden Quartal. „Alle unsere Geschäftsaktivitäten bleiben profitabel“, sagte Konzernchef Jamie Dimon.
In Spanien spitzt sich die Krise weiter zu. Die Aktie der Großbank Bankia erlebt an diesem Montag einen drastischen Kurssturz. Mit rund 20 Milliarden Euro will der Staat das Finanzinstitut retten. Die Spekulationen werden lauter, dass auch Spanien bald nach dem europäischen Rettungsfonds greifen könnte. Madrid hält dagegen.
Nach der gewagten Anlagestrategie wird nun die Qualifikation der Risikoaufseher von JP Morgan in Frage gestellt. Keiner im Gremium ist vertraut mit der Finanzindustrie.
Nach dem Rundumschlag gegen italienische Banken hat die Ratingagentur Moody’s jetzt die Bonität von 16 spanischen Geldhäusern herabgestuft. Institute wie Banco Santander belasten unter anderem die Rezession in Spanien.
Verkaufen zu müssen, wenn die Konkurrenz die Preise drückt, wird teuer. Das ist jetzt offenbar JP Morgan passiert. Die Großbank wird den Verlust überstehen, im Gegensatz zu manch berühmtem Vorläufer.
Die größte amerikanische Bank hat zwei Milliarden Dollar in den Sand gesetzt. Es geht um Milliarden-Spekulation, Hedge-Fonds und einen Händler mit dem Spitznamen „der Londoner Wal“.
„Fehler, Schlampereien und schlechtes Urteilsvermögen“: Die größte amerikanische Bank J.P. Morgan Chase hat seit Anfang April rund zwei Milliarden Dollar mit einem riskanten Handelsportfolio verloren.
Die europäische Schuldenkrise geht in die nächste Runde: In den Problemländern Spanien und Italien spitzt sich die Lage wieder zu. Die spanische Großbank Bankia wird teilverstaatlicht.
Die Aktionäre der UBS haben den ehemaligen Bundesbankchef Axel Weber in den Verwaltungsrat der größten Schweizer Bank gewählt. Doch sein „Begrüßungsgeld“ von zwei Millionen Franken und 200.000 UBS-Aktien schmeckte den wenigsten.
Bisher begeben die Staaten der Währungsunion deutlich weniger Anleihen als in den Vorjahren. Marktteilnehmer bezweifeln, dass sie das bis Jahresende durchhalten werden.
Die Deutsche Bank und andere Geldinistitute ersteigern Wertpapiere, die einst als toxisch galten. Jetzt machen sie damit Gewinn.
Spanien sieht im Kampf gegen die Krise kein Licht am Ende des Tunnels. Die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone rutscht in die Rezession. Das Rating zahlreicher Banken wurde herabgestuft. Nun ist eine „Bad Bank“ für alle im Gespräch.
Axel Weber war Chef der Bundesbank. Dann nahm er Reißaus. Nun wird er Vorsitzender des Verwaltungsrats der UBS. Doch nicht alle freuen sich darüber.
Die Konjunkturabkühlung erschwert es Unternehmen in China, sich mit Krediten zu versorgen. Bei der Suche nach Lösungen gilt die Mittelstandshochburg Wenzhou als Vorreiter. Neuerungen von dort sollen auf das ganze Land übertragen werden.