Deutsche Aktien tendieren erholt
Nach den herben Verlusten der Vorwoche hat der deutsche Aktienmarkt am Montag nach einem etwas leichteren Start schnell moderat ins Plus gedreht.
Nach den herben Verlusten der Vorwoche hat der deutsche Aktienmarkt am Montag nach einem etwas leichteren Start schnell moderat ins Plus gedreht.
In seinem Krisenbuch, das er an diesem Dienstag vorstellt, legt sich Thilo Sarrazin mit großen Teilen der politischen Szene an, die alles für die Stabilisierung des Euro tun will. Im Interview stellt er sich den Fragen der F.A.Z.
Selten hat ein Politiker sein Amt unter so schwierigen Vorzeichen übernommen: Peter Altmaier wird Umweltminister. Gewünscht hat er sich den Job nicht. Doch nun muss er die Energiewende schaffen.
Sparen oder Austreten: Bundesbankpräsident Jens Weidmann erinnert die Griechen im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dass sie ihr Schicksal selbst bestimmen können.
Die Bundesregierung hat am Freitagabend Angaben der griechischen Regierung bestritten, Bundeskanzlerin Angela Merkel habe Athen ein Referendum über den Verbleib Griechenlands im Euro-Raum vorgeschlagen
In der Griechenlandkrise ist ein weiteres Tabu gebrochen: Erstmals hat ein EU-Kommissar zugegeben, dass sich die Europäische Zentralbank und die EU-Kommission auf einen Austritt Athens aus der Eurozone vorbereiten.
Bislang sah alles danach aus, dass die radikale Linke die Neuwahl in Griechenland gewinnen wird. Umso überraschender ist das Ergebnis der ersten Umfrage seit dem Scheitern der Regierungsgespräche. Demnach liegen die reformorientierten Parteien vorn.
Negative Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Asien dürften den Dax am Freitag im Minus starten lassen. Die Furcht vor einer Verschärfung der Schuldenkrise in Spanien hatte die Märkte dort deutlich ins Minus gedrückt.
Unbekannte Täter haben das Haus von Horst Reichenbach, dem Leiter der „Task Force Griechenland“ der Europäischen Union, mit roter Farbe beschmiert und das Auto seiner Ehefrau angezündet. Der Staatsschutz ermittelt.
Die Unsicherheit um den Kurs Europas in der Schuldenkrise hat den deutschen Aktienmarkt auch am Mittwoch im Griff. Für den deutschen Leitindex ging es in den ersten Minuten um 1,5 Prozent nach unten auf 6305 Punkte.
Die anstehenden Neuwahlen in Athen spalten Europa: Während Eurogruppenchef Juncker Nachverhandlungen am Hilfspaket nicht ausschließt, bleibt Finanzminister Schäuble hart.
Im Regierungschaos in Griechenland droht das Sparen unterzugehen - am Ende droht der Euro-Austritt. Aber jetzt häufen sich die Stimmen, die Griechenland stattdessen mehr Zeit einräumen wollen. Selbst ein wichtiger deutscher Wirtschaftsvertreter ist dabei.
Die deutschen Aktienmärkte sind nach überraschend positiven Konjunkturdaten aus Deutschland im Plus gestartet. Anhaltende Sorgen vor einer Eskalation der Euro-Krise halten den Dax jedoch davon ab, größere Sprünge zu machen.
An heißen Themen besteht beim Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel kein Mangel. Beispiel Griechenland: Tritt das Land aus dem Euro aus? Diese Frage wird längst nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand gestellt.
Die EU-Kommission hat sich für einen Verbleib Griechenlands im Euroraum ausgesprochen. Auch die Griechen selbst wollen am Euro festhalten. Sie hoffen auf die Solidarität der Europäer und Beschäftigungsprogramme.
Die bislang erfolglosen Versuche zur Bildung einer Regierung in Griechenland haben am Montag erneut an den Nerven der Aktienanleger gezehrt. Außerdem drückte die Furcht vor einer weiteren Abkühlung der chinesischen Konjunktur auf die Stimmung.
Schrecken ohne Ende oder lieber ein Ende mit Schrecken? Der Abschied Athens vom Euro würde Deutschland Milliarden kosten. Ein Verbleib in der Eurozone käme aber wohl noch teurer.
Die EZB steckt in der Falle: Erhöht sie die Zinsen, gefährdet sie die Südländer. Wenn nicht, ist unser Geld bald weniger wert.
Jamie Dimon, der Chef von JP Morgan, war der Star unter Amerikas Bankern. Er galt zeitweise als „Lieblingsbanker Obamas“, hat den Status aber wieder verspielt. Jetzt hat er sich ausgerechnet auch noch verzockt.
Das erpresserische Bild vom Dominospiel, in dem Griechenland als erster Stein die ganze Währungsunion zum Einsturz bringt, hat seine Gültigkeit verloren. Wenn Griechenland fällt, dann alleine. Für die Griechen könnte diese Wahrheit bitter werden.
Ein Ausscheiden der Griechen aus dem Euro wird wahrscheinlicher. Aber wie könnte das funktionieren?
Nach dem abermaligen Scheitern der Regierungsbildung in Griechenland will Präsident Papoulias einen letzten Versuch wagen, Neuwahlen zu verhindern. Eurogruppenchef Juncker fordert jetzt eine Überarbeitung der Rettungspläne, Bundesbankchef Weidmann mahnt Athen zur Einhaltung der bestehenden Verträge mit IWF und EU.
Noch spricht viel dafür, dass die Griechen den Euro behalten. Weder sie noch andere Regierungen dürfte ein Austritt interessieren. Aber was geschieht, wenn sich das Blatt wendet?
Arbeitslosigkeit, Armut, Drogen und Gewalt: Die Dortmunder Nordstadt hat alle Probleme, die ein Viertel auch nur haben kann. Mitten in der Stadt, die als „Herzkammer der Sozialdemokratie“ gilt, bekommt die SPD die sozialen Schwierigkeiten nicht in den Griff.
Einige europäische Länder haben die Währungsunion als Paradies für Wohlstand ohne Anstrengung missverstanden. Doch ohne solide Staatsfinanzen und Strukturreformen geht es nicht. Die EZB kann die Probleme nicht lösen. Sie muss aufpassen, dass sie nicht den Boden der nächsten Krise bereitet.
Vor zwei Jahren galt ein Abschied Griechenlands aus der Eurozone als unvorstellbares Schreckgespenst. Spätestens seit der Wahl in Athen ändert sich das auch offiziell. Der Bankenverband erklärt: „Die Auswirkungen wären begrenzt.“
Die Nachricht von Fehlspekulationen der amerikanischen Investmentbank JPMorgan hat dem deutschen Aktienmarkt belastet am Freitag den Aktienmarkt. JP Morgan hat seit Anfang April rund 2 Milliarden Dollar oder umgerechnet 1,50 Milliarden Euro bei riskanten Finanzwetten verloren. In Asien hatten die Märkte bereits mit Verlusten auf die Nachricht reagiert und trugen neben einem schwächeren Future auf den Dow Jones Industrial so zu negativen Vorgaben bei.
Erstmals gibt es einen Hoffnungsschimmer in der griechischen Regierungskrise: Die Sozialisten und die kleine Partei Demokratische Linke sind sich näher gekommen: Sie wollen eine Koalitionsregierung. Doch machen die Konservativen mit?
In Athen läuft der dritte Versuch, eine Regierung zu bilden. Kaum jemand glaubt an einen Erfolg. Während der EFSF an diesem Donnerstag weitere 4,2 Milliarden Euro nach Athen überweist, steigt Analysten zufolge die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Griechenland aus der Eurozone ausscheidet.
Nach einer ganzen Reihe von Quartalsberichten wagen sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag zur Handelseröffnung aus der Deckung. „Die hereingekommenen Unternehmenszahlen lasen sich in der Mehrzahl eigentlich ganz gut“, fasst ein Händler zusammen. Der Dax steigt um 0,6 Prozent auf 6514 Punkte.
Selbst wenn Griechenland überhaupt keine Schulden mehr zurückzahlt, klafft eine Lücke im Haushalt. Das nimmt dem Land jeden Spielraum, um die Zinsen für Verbindlichkeiten selbst zu tragen. Ohne neue Kredite und Sparanstrengungen kann Griechenland nicht überleben.
Führende Politiker der Währungsunion stemmen sich gegen die Erpressungsversuche der griechischen Protestparteien. In Berlin baut man unterschwellig darauf, dass die Brandschutzmauern reichen, wenn das griechische Haus in Flammen aufgehen sollte.
Bis Ende Juni braucht Griechenland 30 Milliarden Euro der internationalen Geldgeber. Angesichts der Wahlerfolge radikaler Parteien könnte Athen den vereinbarten Sparkurs aber verlassen oder sogar unregierbar werden. Deutsche Politiker drohen nun offen damit, dem Land den Geldhahn zuzudrehen.
Griechenland braucht eine neue Regierung, doch die Sondierungen sind höchst kompliziert. Die Konservativen sind gescheitert. Nun feuern die Radikalen Linken eine Breitseite gegen internationale Geldgeber und Europa ab.
In Europa hat Angela Merkel nun kaum noch Verbündete. Der Druck auf die Kanzlerin, ihr Portemonnaie ganz zu öffnen, wird zunehmen. Daran ändert auch das nun gute Arbeitsverhältnis zu François Hollande nichts.
Die Hoffnung schwindet, dass in Griechenland dauerhaft eine tragfähige Regierung entsteht. Egal, wie es jetzt in Athen weitergeht - die Rettung Griechenlands steht auf der Kippe. Vielleicht bringt ein Sondergipfel der EU neue Antworten.