Das Netz freut sich schon
Bei der EM spielt Deutschland nun gegen Griechenland - eine Vorlage für Witze im Internet. Hat Griechenland sich Punkte geliehen? Oder Deutschland das Spiel gekauft? Am Ende gewinnen sowieso die Griechen - dank Sokrates.
Bei der EM spielt Deutschland nun gegen Griechenland - eine Vorlage für Witze im Internet. Hat Griechenland sich Punkte geliehen? Oder Deutschland das Spiel gekauft? Am Ende gewinnen sowieso die Griechen - dank Sokrates.
Der Anteil der faulen Kredite spanischer Banken erreicht einen neuen Höchststand. Die Renditen spanischer Staatsanleihen klettern über die als kritisch geltende Marke von 7 Prozent. Spaniens Finanzminister Montoro sieht nun die Europäische Zentralbank in der Pflicht.
In Griechenland haben die Reformparteien die Wahl gewonnen. Doch die Schuldenkrise ist damit noch lange nicht gelöst. Eine Analyse.
Nach dem Wahlsieg der konservativen Kräfte in Griechenland tendieren die deutschen Aktien fester. Anfängliche höher Kursaufschläge reduzierten sich aber rasch.
Das Chaos ist ein Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung und damit der Gegenbegriff zu Kosmos, dem griechischen Begriff für die Weltordnung.
Nach der Wahl in Griechenland atmet die internationale Finanzwelt auf. Zum Auftakt des G-20-Gipfels wird nun erstmals offen erwogen, Griechenland mehr Zeit zu geben, um seine Kreditbedingungen zu erfüllen.
Hollande will 120 Milliarden für Europas Wachstums-Spritze, Spanien die IWF-Empfehlungen vorerst nicht umsetzen. Der Evonik-Börsengang wird wohl scheitern, dagegen ist bei der Solarförderung wohl ein Kompromiss in Sicht. Der brasilianische Stahlkonzern CSN ist auch an Thyssen-Krupps Werk in Brasilien interessiert.
Die Linken-Chefin Katja Kipping will hohe Gehälter zu hundert Prozent besteuern, jedem ein auskömmliches Grundeinkommen garantieren und die Bionade-Bohème verführen.
„Die Schuldenkrise hat die Wahrnehmung der Marktteilnehmer stark verzerrt“: David Bloom, Devisen-Chef der Großbank HSBC, glaubt an Europas Währung. Den Dollar sieht er in Gefahr.
Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro würde für alle unglaublich teuer. Aber für die Griechen wäre er eine große Chance - auf nichts Geringeres als ein Wirtschaftswunder.
Am Sonntag wählen die Griechen und alle warten gespannt. Die Kanzlerin ermahnt das Land, sich an Absprachen zu halten. Trotz aller Appelle stellt sich Europa derweil auch auf einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro ein.
Die Welt starrt auf Griechenland. Bricht bald der Euro-Raum auseinander? Sollte man in solchen Zeiten nicht auch mal das Unmögliche denken? Denn es gäbe da ein Land, das alles hat, was uns fehlt: Geld, Wachstum, eine klare Richtung. Ein nicht ganz ernst gemeintes Gedankenspiel.
Am Sonntag wählen die Griechen und es kursieren die wildesten Gerüchte über die Folgen des Wahlausgangs für den Euroraum. Droht jetzt der gefürchtete „Grexit“? Bankvolkswirte haben sich Gedanken gemacht und spielen verschiedene Szenarien durch.
Die wichtigsten Notenbanken der Welt bereiten sich auf einen Marktschock nach der Griechenland-Wahl vor. Doch die Bundesbank warnt vor weiterer Lockerung - und zeichnet Szenarien, die faktisch einen Ausschluss Griechenlands aus dem Euro bedeuten würden.
Großbritannien will seine Wirtschaft und das Finanzsystem des vor einer Zuspitzung der Euro-Krise schützen: Mit einer eigenen „Dicken Bertha“ will die Bank von England ein Konjunkturprogramm von 80 Milliarden Pfund ankurbeln.
Positive Vorgaben aus Amerika und die Aussicht auf eine konzertierte Aktion der wichtigsten Notenbanken haben dem Dax am Freitag Auftrieb gegeben. Der „Hexensabbat“ und die steigende Nervosität vor den Wahlen in Griechenland könnten im Verlauf für Schwankungen sorgen.
Am Sonntag wählen die Griechen ihr neues Parlament. Was passiert dann? Die Euro-Finanzminister wollen noch am Abend miteinander telefonieren, die Kanzlerin hat ihren Abflug zum G-20-Gipfel verschoben und die Notenbanken bereiten sich offenbar für schwere Marktturbulenzen vor. Von einer koordinierten Aktion ist die Rede.
Die abermalige Herabstufung Spaniens hat am Donnerstag die Kauflaune der Anleger an den europäischen Aktienmärkten gebremst. Im Blickpunkt dürfte am Vormittag eine Auktion italienischer Anleihen stehen.
Wegen der Ankündigung Spaniens, Hilfen für seine Banken anzunehmen, sieht die Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit des Landes geschmälert. Die Rendite auf spanische Anleihen steigt daraufhin auf Rekordhoch. Auch Zyperns Bonität wird wegen der Unsicherheit in Griechenland gesenkt.
In Griechenland werden wieder Kopfkissen gefüllt: Kurz vor der Parlamentswahl in Athen räumen zahlreiche Bankkunden ihre Konten. Sie fürchten, ihre Guthaben könnten nach der Wahl zwangsweise auf eine neue Währung umgestellt werden - und dadurch drastisch an Wert verlieren.
In Australien leben etwa eine halbe Million Menschen mit griechischen Wurzeln. Viele dieser griechischen Australier sind nun auf der Suche nach Investments in der Heimat ihrer Vorfahren - in einer Mischung aus Vaterlandsliebe und Schnäppchenjagd.
Nach freundlichen Vorgaben aus Übersee hat auch der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch mit leichten Kursgewinnen eröffnet. Doch blieben die meisten Börsianer skeptisch.
Egal, wie die Wahl ausgeht: Nach Ansicht von Bundesfinanzminister Schäuble erfüllt Griechenland schon jetzt nicht mehr die Auflagen der internationalen Geldgeber. Der nächste Kontrollbesuch werde es zeigen.
Eine neue Studie ist Balsam für deutsche Seelen. Die Deutschen gelten in Europa als am wenigsten korrupt und als sehr fleißig. Nur die Griechen glauben, dass sie selbst am härtesten arbeiten.
Nach der Hilfe für Spanien blicken die Ökonomen wieder nach Griechenland. Dort wird am Sonntag gewählt. Ein Euro-Austritt Griechenlands könne auch Deutschlands Bonität unter Druck setzen, warnt die Ratingagentur Fitch. Gewohnt düster sieht auch der amerikanische Ökonom Roubini die Lage.
Nach Griechenland und Irland sind Portugal und jetzt Spanien in den Mittelpunkt der Schuldenkrise gerückt. Deutschland soll immer mehr für die Misswirtschaft in anderen Ländern haften. Doch falsch verstandene Solidarität kann die Deutschen immer weiter von der europäischen Idee entfernen. Ein Standpunkt.
Spaniens Banken hängen nach der geplatzten Immobilienkrise am Tropf der EU, der Arbeitsmarkt bietet mit einer Arbeitslosenquote von fast 50 Prozent jungen Menschen kaum eine Perspektive. Doch wie sieht Spaniens Wirtschaft abseits der faulen Immobilienkredite aus? FAZ.NET zeigt Probleme und Lichtblicke.
Die Erleichterung über die Hilfen für die spanischen Banken gibt dem Dax am Montag kräftigen Auftrieb. In den ersten Handelsminuten stieg der deutsche Leitindex schon über 2 Prozent.
Die Angst vor einer Ausbreitung der Schuldenkrise der Euro-Zone hält am Dienstag den Aktienmarkt weiter in Schach. Dabei belasten die schwächeren Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Asien weniger stark als viele Marktteilnehmer vor Handelsbeginn befürchtet hatten. Nach dem Hilfeersuchen Spaniens scheint Italien immer stärker in den Fokus der Märkte zu rücken.
100 Milliarden Euro für Spanien, nun sind alle zufrieden. Auch der amerikanische Finanzminister Geithner lobt die Vereinbarung. Sie sei ein konkreter Schritt auf dem Weg zu einer Fiskalunion.
Trotz der angekündigten Finanzhilfe der Euro-Partner wird sich die wirtschaftliche Lage Spaniens nach Ansicht von Ministerpräsident Mariano Rajoy weiter verschlechtern. Das Land werde in der Rezession stecken bleiben, die Arbeitslosenquote weiter steigen.
Wer zahlt jetzt genau das Hilfsgeld an Spanien, wann, und welche Gegenleistungen muss das Land bringen? Hier sind 15 Fragen zur EU-Hilfe. Und die Antworten dazu.
Die Schuldenkrise ist eine Vertrauenskrise – und zwar eine doppelte. Nicht nur die Anleger misstrauen den Euro-Staaten. Auch die Wähler sind verunsichert: Wer vertraut noch Europas Politikern, wenn auf deren Ankündigungen kein Verlass ist?
Amerika begann als Schuldenunion. In der Krise paukte die Gemeinschaft jeden raus. Das raten Angelsachsen jetzt auch den Europäern. Es fehlt nur noch ein Pionier wie Alexander Hamilton.
Spanien ist am Boden. Griechenland will nicht mehr sparen. Europa steht vor der Grundsatzfrage: Mehr Macht für Brüssel - oder weg mit dem Euro.
Bis zu 80 Milliarden Euro brauchen die spanischen Banken des Landes, schätzt der IWF. Dabei galt das Land lange Zeit als vorbildlich. Wie konnte es so weit kommen?