Grexit, Brexit, Fixit
Ist die Euro-Krise vorbei? Nein. Griechenland schiebt Reformen auf die lange Bank, und Europa zahlt Milliarden. Aber in Finnland kommt der Euro-Austritt in Bewegung.
Ist die Euro-Krise vorbei? Nein. Griechenland schiebt Reformen auf die lange Bank, und Europa zahlt Milliarden. Aber in Finnland kommt der Euro-Austritt in Bewegung.
Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras kann sich mit den anderen Parteien nicht auf Reformen einigen. Kommen bald Neuwahlen?
Nordrhein-Westfalen hat dem griechischen Finanzministerium mehr als 10.000 Datensätze zur Verfolgung von Steuerhinterziehung zur Verfügung gestellt. Es geht um Bankkonten von Griechen in der Schweiz.
Griechenland hat alle Auflagen des ersten Maßnahmepakets erfüllt, um weitere Finanzhilfen zu erhalten. „Ernsthafte Arbeit hat sich ausgezahlt“, sagte Eurogruppenchef Dijsselbloem. Noch am Freitag waren die Verhandlungen gescheitert.
Moody’s veröffentlicht das neue Rating für Griechenland. In Los Angeles öffnet die LA Auto Show für das Publikum.
Die Rendite von Griechenlands Staatsanleihen zeigt, wie die Kreditgeber den Streit mit den Gläubigern beurteilen. Die Sache hat aber einen Haken.
Finanzminister Tsakalotos hat einen Durchbruch bei den Verhandlungen mit EU und IWF erklärt. Für die vereinbarten Reformen soll Griechenland jetzt weitere Milliardenhilfen erhalten.
Weniger Feiertage und niedrigere Gehälter im öffentlichen Dienst: Nein, es geht nicht um Griechenland. Ein anderes Land fürchtet nun, den Anschluss zu verlieren.
Griechenland veröffentlicht das Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal Ebenso wie Deutschland und viele andern Euro-Staaten.
Die Schulen sind zu, Busse fahren nicht, selbst Fernsehnachrichten fallen aus: Griechenland streikt – mal wieder. Doch während Alexis Tsipras früher an der Spitze mitmarschierte, ist er heute selbst Regierungschef.
Zittert „Brüssel“ nach dem Regierungssturz in Portugal? Nein. Das Land hat sein Hilfsprogramm ordnungsgemäß beendet. Es gibt aber schon jetzt einen Punkt, auf den die EU-Kommission mit Sorge schaut.
Wenn die Griechen mehr Geld aus dem Rettungspaket haben wollen, müssen sie weitere Auflagen erfüllen. Nun hat das Parlament in Athen ein Sparpaket verabschiedet, das vor allem die Bauern hart trifft. Wird das reichen?
Krisen sind eigentlich ein Katalysator für Reformen. Nur im Falle Griechenlands kommt die Modernisierung des Staatsapparats kaum voran. Warum ist das so?
Der frühere Finanzminister Griechenlands hat für ein Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Sender RAI 3 ein Honorar von 24.000 Euro erhalten. Die Aufregung in Italien ist groß.
Aggressiv und auf Krawall gebürstet: So kennt ganz Europa den früheren griechischen Finanzminister. Doch bei einer Diskussion mit dem Ökonomen Hans-Werner Sinn über Griechenland und den Euro zeigte sich Giannis Varoufakis nun erstaunlich handzahm.
Die Eurogruppe muss über die nächste Hilfstranche für Griechenland entscheiden. Athen hat gute Karten, denn Berlin braucht Hellas in der Flüchtlingskrise. Also wird Merkel einlenken.
Erst drei Monate alt ist das neue Hilfspaket für Griechenland. Schon gibt es neuen Streit mit Athen. Die Regierung habe erst ein Drittel der versprochenen 48 Reformschritte verwirklicht, moniert die Eurogruppe.
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe urteilt über Gaspreise in der Grundversorgung, der ehemalige griechische Finanzminister Giannis Varoufakis spricht beim Münchner Ifo-Institut über die Situation in Griechenland und die Zukunft Europas und die Deutsche Börse veröffentlicht die Ergebnisse für das dritte Quartal.
Griechische Anleihen sind und bleiben überdurchschnittlich riskante Kapitalanlagen. Trotzdem gibt es eine leise Hoffnung auf eine Gesundung der Banken in Griechenland.
Beim Verkauf deutscher Panzerhaubitzen nach Griechenland 2001 soll Bestechungsgeld geflossen sein. Ein Ex-Manager des Panzerbauers KMW soll sich dabei eine Million Euro in die eigene Tasche gesteckt haben. Zum Prozessauftakt plauderte er aus dem Nähkästchen.
Die offenen Grenzen und die Einheitswährung machen der EU Probleme. Die Lösung wäre: zurück zum Europa mit Zollunion und Binnenmarkt.
Während Tausende in Athens Straßen demonstrieren, gewinnt Premier Tsipras eine weitere Kraftprobe. Es steht aber bald wieder ein Sparpaket an - und dann dürften die Proteste noch heftiger werden.
Finanzminister Tsakalotos fordert mehr Flexibilität von den Gläubigern. Derweil stellt sich Tsipras im Parlament seiner ersten Kraftprobe.
Wenn es keine Korruption mehr gäbe, käme Griechenland ohne internationale Hilfe aus, sagt der oberste Korruptionsbeauftragte und nennt die krassesten Beispiele.
Erst die Reformen, dann hoffentlich ein Schuldenschnitt: Mit diesem Fahrplan übersteht Premier Alexis Tsipras eine Vertrauensfrage. Griechenlands Schulden steigen zunächst kräftig weiter.
Italienische Anleger verlangen 12,5 Millionen Euro Schadenersatz von der EZB. Die Zentralbank soll für den Schaden haften, der durch die griechische Umschuldung entstanden ist.
Zwei Wochen nach seiner Wahl verspricht der griechische Ministerpräsident schnelle Reformen. Die Wirtschaft könne sich aber nur erholen, wenn die Gläubiger Zugeständnisse machten, sagt Alexis Tsipras im Parlament.
Auf Volkswagen kommen Milliarden-Strafen und eine Klagewelle zu. Wie kann der Konzern trotzdem seine Finanzen im Griff behalten? Die Verantwortlichen spielen verschiedene Möglichkeiten durch.
Die Geldgeber Griechenlands haben verlangt, dass Athen Steuervergünstigungen für Inseln streicht. Das hat die Regierung nun getan. Denn sie hat einen Ansporn.
Alexis Tsipras könnte nach seinem Wahlsieg nun wirklich erfolgreich sein. Im Weg stehen ihm womöglich aber schon wieder Zweifler und Kritiker in den eigenen Reihen.
Die Verhandlungen mit Griechenlands Geldgebern gehen in die nächste Runde. Der designierte Ministerpräsident räumt einer Schuldenerleichterung höchste Priorität ein.
Die linke Syriza-Partei von Alexis Tsipras hat die Parlamentswahl in Griechenland überraschend klar gewonnen. Tsipras will wieder eine Regierung mit den Rechtspopulisten bilden - und schwört sein Volk auf harte Zeiten ein.
Griechenland hat gewählt. Nach seinem klaren Wahlsieg stehen für den alten wie neuen Regierungschef Alexis Tsipras viele Reformen aus: Frührenten, Steuersystem, Privatisierungen und mehr muss er anpacken.
Alexis Tsipras hat einen doppelten Erfolg errungen. Doch er wird keine Zeit haben, seinen Sieg zu feiern. Was auf ihn zukommt, erklärt Jens Bastian, ehemals Mitglied der Task Force der Europäischen Kommission für Griechenland.