Europas Krisen
Die Flüchtlingskrise und die Eurokrise haben mehr miteinander zu tun, als man auf den ersten Blick glaubt.
Die Flüchtlingskrise und die Eurokrise haben mehr miteinander zu tun, als man auf den ersten Blick glaubt.
Griechenlands Geldgeber überprüfen abermals, wie das Land mit Reformen vorankommt. Es geht um zwei wichtige Themen. Wurde außerdem ein Gespräch zwischen IWF-Mitarbeitern abgehört?
Albanien rüstet an seiner Grenze zu Griechenland auf, obwohl bisher kaum Flüchtlinge ins Land drängen. Wer es dennoch wagt, bleibt im Gebirge hängen oder in einer Polizeiwache.
Seit die Balkanroute aus Griechenland über Mazedonien geschlossen ist, suchen die Flüchtlinge nach Alternativen. F.A.Z.-Redakteur Christian Geinitz berichtet von der griechisch-albanischen Grenze.
Griechenland steckt seit Jahren in einer großen Krise. Nun sieht die Industrieländer-Organisation OECD Anzeichen für eine Trendwende. Zu tun bleibt dennoch unglaublich viel.
In Griechenland hängen viele Flüchtlinge fest. Soll das Land jetzt schneller einen Schuldenerlass bekommen? Finanzminister Wolfgang Schäuble sagt: Das würde gar nichts bringen.
Nach der Schließung der Balkanroute dürften die Migranten nach Alternativen suchen. Schlepper könnten wieder einmal die Profiteure sein.
Der griechische Finanzminister Tsakalotos ist optimistisch für sein Land: Die griechische Wirtschaft könnte bald mehr als 3 Prozent wachsen im Jahr. Wegen der Flüchtlingskrise erwartet er kein Reform-Rabatt für sein Land.
Bundesregierung und EU-Kommission bemühen sich, die Unterstützung Griechenlands in der Flüchtlingskrise penibel von dessen Reformprogramm zu trennen. Trotzdem lässt sich ein Stimmungswandel beobachten.
Großbritanniens Sozialdemokraten erhoffen sich Hilfe von dem prominenten Linksaußen der europäischen Politik. Für die konservative Regierung in London ist die Personalie ein gefundenes Fressen.
Griechenland veröffentlicht die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt des vierten Quartals, das Bundeswirtschaftsministerium eine Pressemeldung zur wirtschaftlichen Lage.
Vor zweieinhalb Jahren hat die Arbeitslosigkeit in Griechenland ihren Höchststand erreicht. Seither geht sie langsam zurück, liegt aber noch immer bei knapp 25 Prozent.
In Griechenland stockt der Verkehr. Ein Ende der Proteste der Landwirte ist nicht in Sicht. Selbst für kurze Strecken werden riesige Umwege nötig. Darunter leiden nicht nur die Griechen.
Das Ifo-Institut berichtet zum Wirtschaftsklima im Euroraum. In Griechenland ist ein Generalstreik gegen die Renten- und Steuerreformen angekündigt.
In Griechenland steht eine weitere Kraftprobe an: Fast alle Berufsgruppen protestieren gegen neue Reformen und Kürzungen. Demonstrationen und Streiks sollen das gesamte Land lahmlegen.
In Griechenland geht es an die Rentenreform – und ein Generalstreik steht bevor. Alexis Tsipras wird mit der Troika zäh feilschen. Doch seine Karten sind gut.
Neue Kredite für Griechenland? Damit hat der Internationale Währungsfonds so seine Schwierigkeiten. Bisher. Doch jetzt werden die Regeln geändert.
Griechenlands Regierung kämpft um die Rentenkürzung. Doch die Proteste werden härter. Brandsätze werden auf das Haus eines Beraters von Ministerpräsident Tsipras geworfen. Auf der Insel Lesbos sitzen Tausende Menschen fest. Die Regierung will die Reformen verlangsamen.
Im griechischen Parlament wird es wieder knapp für Alexis Tsipras: Der Premier muss seine Rentenreform durchsetzen. Sie ist zentral für den Reformkurs des Landes.
Griechenland bekommt seine Finanzen langsam in den Griff, finden die Kreditprüfer der Ratingagentur Standard & Poor’s. Für ihre bessere Note führen sie gleich mehrere Gründe an.
Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht die Falschgeldzahlen 2015. Ratings gibt es für Griechenland, Frankreich, Italien, Belgien, Slowenien und Tschechien.
Nach drei Jahren Deflation steigen die Preise in Griechenland erstmals wieder - ein gutes Zeichen für das Wirtschaftswachstum in dem Krisenstaat.
Athen hinkt in der Steuereintreibung hinterher. Nun nimmt die griechische Regierung wohl Hilfe an, die Deutschland schon lange anbietet.
Kyriakos Mitsotakis will Griechenlands Wirtschaft reformieren: Westlicher, moderner und wettbewerbsfähiger soll sie werden. Damit eckt er auch in seiner eigenen Partei an.
Der griechische Ministerpräsident versucht, die internationalen Gläubiger zu beruhigen und will ihre Auflagen erfüllen. Dabei belässt er es aber nicht.
Griechenland soll durch den Verkauf von Staatseigentum bis zu 50 Milliarden Euro einnehmen. Davon ist das Land weit entfernt. Jetzt wurde immerhin eine der luxuriösesten Hotelanlagen des Landes verkauft.
Hellas macht deutliche Fortschritte beim Abrufen der EU Fördermittel - dank entsprechender Hilfestellung aus Brüssel. Zu nutzen weiß das Land sie aber offenbar nach wie vor nur beschränkt. Das könnte sich rächen.
Eine Milliarde sollte Griechenland dieses Jahr noch bekommen. Doch die Auszahlung ist mehrmals verschoben worden. Jetzt kommt das Geld. Gleichzeitig muss ein früherer Finanzminister vor Gericht.
Ob Euro-Rettung oder Flüchtlingshilfe: Das Recht wird gebrochen, um den Traum grenzenloser Solidarität zu verwirklichen. Dabei sind Grenzen für eine offene Gesellschaft unverzichtbar.
Trotz Korruptionsaffären und Krisenfolgen kann sich Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy Hoffnungen auf eine Wiederwahl machen. Das liegt auch an seiner Politik in der Eurokrise.
Zu Weihnachten wollen die Balkanländer die Flüchtlinge so schnell wie möglich loswerden. Doch die Zusammenarbeit der Behörden klappt nur mäßig. Und es wird immer kälter.
Heute gibt die Eurogruppe die letzte Milliarde Euro an Griechenland in diesem Jahr frei. Aber kein einziges fundamentales Problem des Landes ist auch nur ansatzweise gelöst.
Griechenlands Regierungschef sagt, sein Land brauche „weniger Geld“ als erwartet. Die Hilfe des IWF sei vermutlich „nicht nötig“. Im Sommer klang das noch anders.
Reformen gegen Milliardenhilfen - das ist der Deal bei der Griechenland-Rettung. Noch vor Weihnachten wollen die Geldgeber neue Beschlüsse in Athen sehen. Die Regierung reagiert.
Bis zuletzt standen die Reformen auf der Kippe. Nun sicherten drei Stimmen die den Etatentwurf für das kommende Jahr. Ministerpräsident Alexis Tsipras gibt sich optimistisch.
Nach Schmiergeldzahlungen in Griechenland hinterzog der Rüstungskonzern auch noch Steuern. Jetzt bekommt er die Quittung.