Noch viel zu tun, damit es nicht beim „Blabla“ bleibt
Zweite Halbzeit in Glasgow: Die Tausenden Delegierten müssen bis Freitag noch einiges beschließen, damit die Klimakonferenz als Erfolg gelten kann. Hier sind die wichtigsten noch offenen Punkte.
Zweite Halbzeit in Glasgow: Die Tausenden Delegierten müssen bis Freitag noch einiges beschließen, damit die Klimakonferenz als Erfolg gelten kann. Hier sind die wichtigsten noch offenen Punkte.
Die Demonstranten in Glasgow, Amsterdam und anderen Städten fordern mehr Klimagerechtigkeit. Die Maßnahmen gegen den Klimawandel müssten für alle funktionieren, nicht nur „für die Leute mit dem meisten Geld in der Tasche“.
Greta Thunberg wirft den Entscheidungsträgern bei der Klimakonferenz in Glasgow anhaltende Tatenlosigkeit vor. Tausende gehen mit ihr auf die Straße. Am Samstag sollen es noch mehr werden.
Werner Hoyer, Chef der Europäischen Investitionsbank, über die Kauflust reicher Erben für grüne Finanzprodukte, müde Entwicklungsinstitute und die Notwendigkeit eines EU-Klimafonds.
In der aktuellen Phase können wir aber nicht ausschließlich auf erneuerbare Energie setzen, schreibt EZB-Präsidentin Christine Lagarde in einem Gastbeitrag.
Viele Top-Manager bekennen sich zu mehr Nachhaltigkeit. Eine Frage treibt sie dabei besonders um: Wann rechnen sich die Anstrengungen eigentlich?
Was können Einzelne gegen den Klimawandel unternehmen? ARD-Wettermann Sven Plöger über die Baumpflanzaktion der F.A.Z., kleine Schritte mit großer Wirkung, das Gute an 70 Prozent und die Freude am Skifahren.
Mehr als 100 Staaten einigen sich in Glasgow darauf, die Zerstörung von Wäldern bis 2030 zu stoppen. Weil eine Erklärung von 2014 wirkungslos blieb, sind Beobachter skeptisch.
Sportlich geht es mit dem FC St. Pauli aufwärts. Doch der Klub will mehr sein. Unter Präsident Oke Göttlich nimmt er eine besondere Position im deutschen Profifußball ein. Das gefällt nicht jedem.
Christian Sewing von der Deutschen Bank und Klaus Rosenfeld von Schaeffler sprechen über Inlandsflüge, grünen Stahl und Geschäfte mit Tesla. Sorgen bereitet den Unternehmenslenkern die Inflation.
Wir pflanzen in drei Jahren 16.000 Bäume, um den Ressourcenverbrauch für den Zeitungsdruck etwas auszugleichen. Auch in der restlichen Zeitungsproduktion soll die Nachhaltigkeit gesteigert werden.
Mit herben Kursverlusten hat die Aktie der Deutschen Bank auf die Quartalszahlen reagiert. Das sind die Gründe.
Ökologie, Soziales und Governance in der Finanzbranche ist längst im Mainstream angekommen. Wie positionieren sich die traditionell nachhaltigen Institute in dem neuen Umfeld?
Die deutsche Film-, Fernseh- und Videobranche will etwas für den Klimaschutz tun. Sie verpflichtet sich zu nachhaltig ausgerichteter Produktion. Fast alle Sender und Produzenten machen mit. Was verbirgt sich hinter dem Label „Green Motion“?
Kaum ein Land spürt den Klimawandel so sehr wie Australien. Trotzdem hat sich das Land lange gegen ambitionierte Klimaziele gesträubt. Nun vollzieht die Regierung eine Wende – und mit ihr das Murdoch-Imperium. Wie kommt das?
Die Anleger stürzen sich auf nachhaltige Anlagen. Doch damit steigt die Gefahr einer Überhitzung.
Die Europäische Union begibt erstmals eine grüne Anleihe. Dabei ist noch gar nicht entschieden, wofür das Geld eingesetzt wird.
Seit zehn Jahren nennt sich Frankfurt „Fair-Trade-Stadt“. Bei den Kunden scheint das bisher nicht so recht anzukommen. Das Lieferkettengesetz verleiht Schub, doch das Angebot übersteigt noch die Nachfrage.
Der Ex-Grünen-Finanzpolitiker hat mit seiner Bürgerbewegung Finanzwende Banken und Versicherern den Kampf angesagt. Er will die Bürger vor politischen Fehlentscheidungen schützen.
Die Internationale Automobilausstellung gibt sich bei ihrem ersten Auftritt am neuen Standort München so grün wie nie zuvor – auf Kosten des Stadtraums.
Die strikten Regeln für Banken sind eine Folge der Finanzkrise. Es regt sich Unmut.
Der Deutsche-Bank-Chef schweigt zum Thema DWS und Greenwashing. Das ist gar keine gute Idee.
Grüne Geldanlagen werden immer wichtiger auf den Finanzmärkten. Doch Aufseher und Fondsmanager haben unterschiedliche Ansichten bei der Auslegung des Begriffs „Nachhaltigkeit“.
Protestaktionen begleiten den Start der IAA in München. Am Morgen seilen sich Demonstranten von mehreren Autobahnbrücken ab. Die Polizei ermittelt.
Klimabewusstsein spielt auch auf den Finanzmärkten eine größer werdende Rolle. Doch grüne Fonds halten nicht immer das, was sie versprechen. Die Beratung zu klimafreundlichen Anlagen ist zudem mangelhaft.
Der Nachhaltigkeitseifer der Politik kann in einer grünen Spekulationsblase enden. Jedenfalls solange offen bleibt, wie sich Nachhaltigkeit bestimmen und messen lässt.
Die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank soll ihre nachhaltigen Anlagen überhöht ausgewiesen haben. Der Aktienkurs bricht um mehr als 10 Prozent ein.
Nicht immer dienen Finanzprodukte, die als grün verkauft werden, dem Klima- und Umweltschutz. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin will hier Maßstäbe setzen.
Die Demonstration von Fridays for Future in Frankfurt richtet sich gegen Finanzkonzerne. Besser wäre es, gemeinsam für den Klimaschutz zu kämpfen.
Fridays for Future klagt vor dem Aktionstag am Freitag in Frankfurt, die Finanzkonzerne würden die Klimakrise befeuern. Die Branche wehrt sich gegen den Vorwurf und verweist auf ihre Schritte zu mehr Nachhaltigkeit.
Fondsgesellschaften geben sich gerne einen grünen Anstrich. Wir haben bei Blackrock & Co. nachgeschaut, was hinter der Fassade steckt.
Der Zeitgeist veranlasst Unternehmen zunehmend zu nachhaltiger Führung. Begleitet wird diese Entwicklung von der Europäischen Kommission, die die jährliche Berichterstattung auf ökologische und soziale Wirkungen der Unternehmenstätigkeit ausweiten will. Bereits heute werden Unternehmen zu nachhaltiger Finanzierung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit verpflichtet. Handelt es sich um einen effektiven Beitrag zur Stärkung nachhaltigen Wirtschaftens oder vielmehr um eine obrigkeitliche Wirtschaftslenkung durch Brüssel?
Manche Unternehmen geben sich umweltbewusster als sie sind. Dieses sogenannte Greenwashing ist nicht ohne Risiko.
Zunehmend steigen Banken auf Kreditkarten aus wiederverwertetem Plastik um. Ein Werbegag oder ein fadenscheiniger Weg, um sich als Umweltschützer zu präsentieren?
Was macht Bekleidung kreislauffähig? Wie sinnvoll ist recyceltes Polyester? Bio-Baumwolle? Die Hinweise zur Klimabilanz auf Produkten und in der Werbung? Fragen zur Debatte an Thekla Wilkening, Expertin für Nachhaltigkeit.