Der Kampf ums Öl ist lange nicht vorbei
Auf dem Ölmarkt stehen sich die wichtigsten Produzenten derzeit unversöhnlich gegenüber. Für die deutschen Verbraucher hat das auch seine guten Seiten.
Auf dem Ölmarkt stehen sich die wichtigsten Produzenten derzeit unversöhnlich gegenüber. Für die deutschen Verbraucher hat das auch seine guten Seiten.
Die EU hat lange gebraucht, um ihre Rolle in der Krise zu finden. Endlich wird intensiv miteinander verhandelt. Wann, wenn nicht jetzt, muss sich die Partnerschaft bewähren?
Die Einführung von Grenzkontrollen innerhalb der EU hat zu großem Unmut unter den Mitgliedstaaten geführt. Österreich und Polen stehen in der Kritik. Durch die Schließung der Außengrenzen will Brüssel solche Kontrollen überflüssig machen.
Im März 1970 reist Bundeskanzler Willy Brandt zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen nach Erfurt. Mit dabei: der BND. Doch die Informationen aus Pullach über die Lage in der DDR sind oft widersprüchlich. Ein Gastbeitrag.
Russland und Saudi-Arabien liefern sich einen Preiskampf ums Öl – mit offenem Ausgang. Für Amerikas Fracker ist es ein Desaster. Kann Deutschland als Importland profitieren?
Wegen des Coronavirus ist auch das politische Leben in Brüssel beeinträchtigt. Der Europäische Rat kommt als Videokonferenz zusammen und das EU-Parlament sagt seine Sitzung in Straßburg ab.
Russlands Abkehr von der Opec zu diesem derart kritischen Zeitpunkt verwundert viele. Doch die Regierung beruhigt – und versucht offenbar, einen mächtigen Gegner zu schwächen.
Die Fördergesellschaft Saudi Aramco will ihre Fördermenge weiter anheben. Dafür muss sie auch die strategische Lagerbestände antasten. Russland kündigt umgehend eine Reaktion an.
Öl wird mit einem Schlag deutlich billiger. Davon profitieren Verbraucher und Unternehmen. Doch warum fallen dann die Aktienkurse so stark?
Der Ölpreis ist seit Jahresbeginn kräftig gefallen und hat am Montagmorgen nochmal 30 Prozent nachgegeben. Benzin und Diesel könnten aber noch aus einem anderen Grund günstiger werden.
Die Aktienmärkte trifft am Montag ein Doppelschlag: Die Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus und eine massive Krise am Ölmarkt. Analysten sind sich uneins, wie es weitergeht.
Moskau ließ die Verhandlungen mit der Ölstaaten-Organisation Opec scheitern. Der Ölpreis vermindert sich dramatisch – an den Börsen fallen die Aktienkurse stark.
Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie und ein Einbruch des Öl-Preises haben Asiens Börsen zum Wochenauftakt zugesetzt. Vor allem Japan trifft es hart, doch auch Australiens Aktienmarkt leidet erheblich.
Nachdem sich die Opec am Donnerstag verständigt hatte, die Ölförderung um 1,5 Millionen Barrel am Tag zu senken, gestalteten sich die Verhandlungen mit Russland am Freitag offenbar schwieriger als gedacht. Das ließ an den Ölmärkten offenbar die Befürchtung aufkommen, es werde keine Einigung geben.
Erstmals seit mehr als zehn Jahren könnte die globale Nachfrage nach Öl sinken – weil ein Virus dafür sorgt, dass Teile der Wirtschaft Chinas darniederliegen. Die Ölländer reagieren mit kräftigen Förderkürzungen.
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg übt vernichtende Kritik an dem Klimaschutzgesetz von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. Die aber stört das gar nicht. Auch ihr Vize Timmermans kann ruhig schlafen.
Die Europäische Kommission will die Mitspracherechte der EU-Staaten einschränken. Durch verschärfte Regelungen sollen Klimaziele schneller erreicht werden können.
Die Islam-Debatte wird begleitet von dem Ringen, Freiheit und Autorität in Übereinstimmung zu bringen. Ein Plädoyer für eine versöhnte Verschiedenheit.
Die EU-Kommission will Beitrittsverhandlungen besser organisieren. Sie greift damit Ideen aus Paris auf. Das dürfte Frankreich dazu bewegen, sein Veto gegenüber Verhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien aufzuheben.
Die Briten sind der Musterschüler in der Klimapolitik. Jetzt könnten sie eine große Lücke in der EU-Bilanz reißen.
Frankfurt gilt als Profiteur des Brexit. Doch mit dem Austritt der Briten aus der EU beginnt die Arbeit erst richtig, glaubt Hubertus Väth, Chef von Frankfurt Main Finance. Hilfe könnte aus Berlin kommen.
Verlockungen pflastern seine Wege: Patrick Boucheron spekuliert recht freihändig über die Begegnung zweier Genies der Renaissance - Leonardo und Machiavelli.
In turbulenten Zeiten spielt Größe eine Rolle: Die EU wird nach dem Brexit enger zusammenwachsen und weiter mit London kooperieren. Das schreiben die Präsidentin der EU-Kommission, der Präsident des Europäischen Rats und der EU-Parlamentspräsident in ihrem Gastbeitrag.
Sorgen um eine schlechte Ernte treiben den Kakaopreis an den Märkten. Zudem soll ein Preisaufschlag armen Kakao-Bauern helfen. Verbraucher müssen daher wohl mehr für die tägliche Tafel zahlen.
Die Libyen-Konferenz in Berlin war nur ein Anfang. Jetzt muss Europa klären, welche Rolle es im Friedensprozess spielen will. Und ob die Mission „Sophia“ neu ausgerichtet wird.
Der libysche Regierungschef spricht sich für den Einsatz ausländischer Truppen in seinem Land aus. Zudem kritisiert er das Verhalten der Europäischen Union.
Der Fall Siemens ist im Klimastreit nur ein Symptom. Er zeigt, dass nicht nur politisches Gespür fehlt, sondern der Wille zum Ende der fossilen Ära überhaupt.
Die libyschen Konfliktparteien haben eine Waffenruhe vereinbart. Am Wochenende wollen die Präsidenten Russlands und der Türkei nach Berlin kommen, um über die Zukunft des Landes zu sprechen.
In Hamburg sind drei Beschuldigte angeklagt, die Brandanschläge zum Jahrestag des G-20-Gipfels geplant haben sollen. Im Gericht werden sie mit tosendem Applaus begrüßt.
Die Bundesregierung bemüht sich seit Monaten um eine politische Lösung für Libyen – nun soll es bald ein entsprechendes Treffen geben. Auch der libysche Regierungschef unterstütze den „Berliner Prozess“, teilte Außenminister Maas mit.
Das Säbelrasseln in der Golfregion beeinträchtigte die Weltwirtschaft bislang nicht dauerhaft. Aber bleibt das so oder droht eine neue Ölkrise? Entscheidend ist eine Frage.
Seit einem Vierteljahrhundert kommen die Länder zu Klimakonferenzen zusammen. Haben die Konferenz etwas gebracht und wie geht es weiter mit dem Kampf gegen den Klimawandel? Im F.A.Z.-Gespräch erklärt der Klimaforscher Mojib Latif, warum es so schwer ist, gute Vorsätze umzusetzen.
Das Jahr 2019 war das Jahr eines sich schnell radikalisierenden Generationenkonflikts – drei Zündherde befeuern ihn. Bedenklich ist dabei die Tendenz, dass der Dialog Verachtung und Hass weicht.
Greta Thunberg rüttelt den Planeten wach, Donald Trump ringt mit der amerikanischen Verfassung und die große Koalition in Deutschland mit sich selbst: Welche politische Themen uns 2019 beschäftigt haben – und weiter beschäftigen werden.
Ihr Bestseller „No Logo“ machte sie zur Ikone der Anti-Globalisierungsbewegung. Heute unterstützt sie Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez im Wahlkampf und entwirft das Zukunftsmodell für eine neue grüne Wirtschaft. Ein Gespräch mit der kanadischen Autorin Naomi Klein.
Russlands Öl-Reserven sind riesig. Mit der Energiewende stellt sich allerdings eine neue Frage: Wird so viel Öl in Zukunft überhaupt noch gebraucht?