Die Hoffnung auf den „weißen Ritter“
Das Aus für die Papierfabrik kostet Nidda mehr als ein Zehntel der gewerblichen Stellen in der Stadt. Und was wird aus dem Betriebsgelände?
Das Aus für die Papierfabrik kostet Nidda mehr als ein Zehntel der gewerblichen Stellen in der Stadt. Und was wird aus dem Betriebsgelände?
Die deutsche Autoindustrie macht schwierige Zeiten durch. Der bayerische Ministerpräsident hat nun Vertreter zum „Autogipfel“ in München versammelt.
Zu Jahresbeginn versetzte Stellantis-Chef Tavares die Börse noch in Ekstase. Doch zuletzt häuften sich die Probleme. Jetzt muss der Autoboss seinen Hut nehmen.
An fast allen deutschen Standorten, darunter auch das nordhessische Baunatal, legten am Montagvormittag Mitarbeiter zeitweise die Arbeit nieder.
Zahlreiche Beschäftigte des Volkswagen-Konzerns haben am Montag in einer ersten Welle von Warnstreiks die Arbeit niedergelegt. An neun Standorten stand die Produktion zeitweise still.
Die VW-Warnstreiks könnten sich ausweiten, die Gewerkschaft ist im Kampfmodus. Und Mittwoch kommt der Arbeitsminister.
Knochenbrüche und offene Wunden: Nach der vierten Protestnacht in Georgien mehren sich Berichte über Polizeigewalt. Die Demonstranten geben nicht auf.
Es stimmt: Die Volkswagen-Führung hat Fehler gemacht, die jetzt die Beschäftigten ausbaden müssen – sie muss einen großen Beitrag leisten. Aber der allein reicht nicht.
Die Vergabe der Fußball-WM 2034 an Saudi-Arabien gilt als Formsache. Doch ein Fanbündnis fordert nun den DFB-Präsidenten auf, dagegen zu stimmen. Im Zentrum der Kritik steht die Menschenrechtslage.
Die IG Metall mobilisiert die VW-Arbeiter gegen Sparpläne des Vorstands. Auch im einzigen hessischen Werk ist die Empörung groß.
Der Arbeitskampf im Volkswagen-Konzern eskaliert. „Wir verlangen, dass alle ihren Beitrag leisten, auch der Vorstand und die Aktionäre“, sagt Cavallo vor Tausenden Streikenden in Wolfsburg.
Carlos Tavares wurde Anfang des Jahres noch als Renditekönig gefeiert. Doch zuletzt häuften sich die Probleme. Jetzt muss der Autoboss seinen Hut nehmen.
Der Chef des Opel-Mutterkonzerns Stellantis, Carlos Tavares, hatte dem italienisch-französischen Konzern eine „Fitnesskur“ verordnet, die die Rendite eigentlich auf zweistellige Prozentsätze heben sollte. Nach anhaltender Kritik mit den Gewerkschaften und der Streit um seine Person, ist Tavares nun überraschen zurückgetreten.
Deutschlands größtes Automobilunternehmen muss sich auf eine harte Woche einstellen. Am Montag beginnen Streiks gegen die Pläne, Löhne zu kürzen und Werke zu schließen.
Der Vormarsch von Islamisten in Syrien verändert die Lage im Nahen Osten. Die IG Metall ruft bei VW zu Warnstreiks auf. Und die FDP stellt Marco Buschmann als neuen Generalsekretär vor. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Sorge der VW-Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze ist verständlich. An einer spürbaren Kostensenkung führt jedoch kein Weg vorbei.
Im Volkswagen-Konzern stehen die Zeichen auf Arbeitskampf: Die Arbeitnehmer begehen demonstrativ das Ende der Friedenspflicht – das Unternehmen wappnet sich für Montag.
Das Zukunftskonzept der Arbeitnehmer ist nicht nachhaltig, kritisiert das Unternehmen – und keineswegs die versprochenen 1,5 Milliarden Euro wert.
Der Herbst bringt kaum Belebung am hessischen Arbeitsmarkt. Und auch wenn es ein paar gute Nachrichten gibt, sind einige Arbeitsuchende besonders benachteiligt.
Der Autokonzern weist die Vorschläge der Gewerkschaft zurück. Es drohe nun ein Arbeitskampf, „wie es ihn lange nicht mehr gegeben hat“, warnt die IG Metall.
Erst Qatar und nun Saudi-Arabien: FIFA-Präsident Gianni Infantino lässt den nationalen Verbänden keine Wahl mehr. Human Rights Watch will das Spiel nicht mehr mitspielen.
Deutschland wieder nach vorne bringen, das will die CDU. Dazu hat sie nun einen Wahlvideospot veröffentlicht. Dieser schiebt uns aber eine Landschaft aus Dänemark unter, die Statisten kommen aus Amerika.
Opel-Mutterkonzern Stellantis verkauft E-Autos des chinesischen Partners Leapmotor in Europa. Das günstigste Modell kostet weit weniger als der Opel Corsa – und wird in Polen gebaut. Damit bekommt Opel Konkurrenz aus dem eigenen Haus.
Das Polizeipräsidium Frankfurt klagt vor dem Verwaltungsgericht gegen vier Beamte. Sie hatten sich zuvor in einer rechtsextremen Chatgruppe ausgetauscht. Die Klage findet bei Polizeigewerkschaften und in der Politik breite Zustimmung.
Die Rheingauer Winzer blicken skeptisch auf neue Rebsorten. Kirchenpräsident Volker Jung nimmt Abschied. Und im Staatstheater Wiesbaden gibt es ein neues Familienstück. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Verdi will den Onlinehändler Amazon dazu bringen, einen Tarifvertrag abzuschließen. Anlässlich der Rabattaktionen am Freitag ruft die Gewerkschaft zum Streik auf.
Thyssenkrupp hat mit seinen Stellenabbauplänen das ganze Land aufgerüttelt. Dahinter stecken drei große Probleme – und die reichen weit über das Unternehmen hinaus.
Die Pläne des Stahlkonzerns Thyssenkrupp stoßen auf den erbitterten Widerstand der Arbeitnehmervertreter.
Nach der Veröffentlichung rigider Spar- und Stellenabbaupläne von Thyssenkrupps Stahlsparte lehnen es Arbeitnehmervertreter ab, sich überhaupt mit dem Unternehmen an einen Tisch zu setzen.
Es ist keine Überraschung, dass die Union dem Wirtschaftsminister nicht helfen will. Es braucht eine grundlegend andere Politik. Ob CDU/CSU den Mut dazu haben, ist allerdings nicht gesagt.
Der Wirtschaftsminister wirbt auf einer Industriekonferenz für einen Nachtragshaushalt, um neue Zuschüsse auf den Weg zu bringen. Die Reaktion der Union kommt prompt – und dürfte ihm nicht gefallen.
Merkel veröffentlicht ihre Memoiren, die Industrie verlangt Entscheidungen von der Politik und für die Bayern wird es ernst. Der F.A.Z.-Newsletter.
Ein Sprung der Lohnkosten von 40 Prozent in drei Jahren bringt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts unter Druck.
Peter Leibinger hat sich bislang mehr für Technik als für Politik interessiert. Bald vertritt er in Berlin die Interessen der deutschen Industrie. Über ein Experiment der besonderen Art.
Die Industrie steckt in einer Rezession. Nötig wäre ein subventionierter Strompreis, meint der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA in Hessen, Kai-Uwe Hemmerich.