Hamburg, meine Hölle
Am Freitag beginnt der G-20-Gipfel in Hamburg. Polizisten sichern ihn, seit Tagen kreisen die Hubschrauber. In der Stadt herrscht jetzt schon Ausnahmezustand.
Am Freitag beginnt der G-20-Gipfel in Hamburg. Polizisten sichern ihn, seit Tagen kreisen die Hubschrauber. In der Stadt herrscht jetzt schon Ausnahmezustand.
Vor dem G-20-Gipfel am Freitag und Samstag haben zahlreiche Organisationen zu Protesten und Demonstrationen aufgerufen. Den Anfang macht eine „Protestwelle“ auf dem Hamburger Rathausmarkt.
Weil die Gewerkschaft mit einer neuen Personalabbauwelle in der Energiewirtschaft rechnet, fordert sie Staatshilfe für die Betroffenen, etwa Umschulungen und Ersatzstellen. Andernfalls droht Verdi mit „Kampfmaßnahmen“.
Justizminister Maas will beim G-20-Gipfel in Hamburg hart durchgreifen. Wer glaube, den Gipfel mit Krawallen und Gewalt begleiten zu müssen, habe jedes Demonstrationsrecht verwirkt. Die Linkspartei sieht angesichts hoher Auflagen das Versammlungsrecht in Gefahr.
Auch im Juni liegt die Quote knapp unter 5 Prozent. In den Landkreisen weist die Verteilung deutliche Unterschiede auf. Die Regionaldirektion zeigt sich optimistisch.
Ein Gespräch mit dem Geographen Werner Bätzing, dem Doyen der Alpenforschung, über Erlebnis-Firlefanz, sechshundert neue Seen für die Schweiz und die Zukunft des Skifahrens in Zeiten des Klimawandels.
Jeder Zweite betätigt sich ehrenamtlich, ob im Sportklub, in der Feuerwehr oder für die internationale Solidarität. Doch zwischen dem Land und den Städten gibt es große Unterschiede.
Fast eine Woche lang hatten Mitarbeiter des Werkes in Bratislava gestreikt, weil sie deutlich weniger verdienen als ihre deutschen Kollegen. Jetzt bekommen sie eine deutliche Gehaltserhöhung.
Der Parteitag der Sozialdemokraten billigt geschlossen die Steuer- und Rentenpläne von Kanzlerkandidat Schulz. Die strittigen Fragen werden allerdings vertagt.
Deutlich mehr Mütter gehen in Elternzeit als vor zehn Jahren. Sie kehren auch früher in den Arbeitsmarkt zurück. Arbeitgeber und Gewerkschaften sehen aber weiter Probleme.
Die Deutschen können sich immer weniger Wohnfläche leisten. Was will Kanzlerkandidat Martin Schulz gegen den Mangel tun?
In den Ballungsräumen sind Wohnungen knapp. Doch auch fernab der großen Städte spitzt sich die Lage zu, zeigt eine neue Studie.
Die Diskussion um verkaufsoffene Sonntage wird kontrovers geführt, aber nicht durchweg aufrichtig. Einig sind sich nicht einmal die Unternehmen.
Das Grundgesetz garantiert Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit. Doch wer seine politische Haltung zu offen zur Schau stellt, kann Ärger mit dem Arbeitgeber bekommen.
Mit Maßnahmen gegen die Zeitarbeit lässt sich in der Politik gut punkten. Doch gerade diese Branche bietet Flüchtlingen die besten Einstiegschancen in den Arbeitsmarkt. Ein Umdenken ist nötig.
Die Wahl zur Nationalversammlung zementiert die Macht von Präsident Macron. Doch die Zahl der Sitze und die schwache Wahlbeteiligung trüben das Ergebnis.
Bislang fliegt dem neuen französischen Präsidenten alles zu. Doch nach den Parlamentswahlen beginnt auch für Emmanuel Macron der politische Alltag. Gerade in der Wirtschaftspolitik hat er sehr viel zu tun.
Zügig macht sich der französische Präsident an die Arbeit. Er ist mit klarem Zeitplan in den Elysée-Palast gezogen. Auch die internationalen Finanzmärkte lassen sich anstecken.
Schwarz-Gelb in NRW will Geschäften in Innenstädten häufiger verkaufsoffene Sonntage erlauben. Doch längst kocht die Debatte über eine mögliche komplette Freigabe der Öffnungszeiten hoch. Wer hätte am meisten davon?
Die Wiedervereinigung ist Helmut Kohl geglückt, über den Euro ist das Urteil noch nicht gesprochen. Es war seine Hoffnung, dass Europa auch aus den Erschütterungen der Währungsunion am Ende einiger und stärker hervorgehen werde.
In Wiesbaden ist ein Polizeianwärter in eine Messerstecherei verwickelt, der schon zuvor mit Straftaten aufgefallen ist - das Innenministerium kündigt Konsequenzen an. Nun wird klar: Der Polizeianwärter ist kein Einzelfall.
Fiese Versuche, die nichts weiter belegen als wieder nur, dass Menschen so was verdienen: „Das Belko-Experiment“ bietet solide, aber keineswegs innovative Horror-Unterhaltung im Kino.
Streik am Brückentag: Verdi fordert den Einzelhandel in Darmstadt dazu auf, die Geschäfte am Freitag zu bestreiken. Ein Ziel der Gewerkschaft ist ein einheitlicher Tarifvertrag für alle Einzelhändler in Hessen.
Der Standort in Bratislava gilt als einer der modernsten und produktivsten des Volkswagen-Konzerns. Am Erfolg wollen jetzt auch die 12.000 Beschäftigten mehr beteiligt werden.
Er entwendet einem Polizisten die Waffe und schießt einer weiteren Polizistin damit in den Kopf: Der Schütze von Unterföhring wurde gefasst. Gegen ihn wurde ein Unterbringungsbefehl für die geschlossene Psychiatrie erlassen.
Nach den Schüssen eines Randalierers mit einer Polizeiwaffe auf eine Beamtin sieht die Gewerkschaft der Polizei keinen Handlungsbedarf. Über den Schützen werden neue Details bekannt. Er soll einem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Arbeiter in Russland wurden beim Bau der Stadien für die WM 2018 ausgebeutet. Human Rights Watch übt in einem Report Kritik an der Fifa. Der Fußball-Weltverband kontert mit einem anderen Vorwurf.
Die etablierten Parteien sind abgewählt, der Front National auf Distanz gebracht: Macron kann seine Reformen nun verwirklichen. Dafür müssen alte Denkmuster überwunden werden.
Mehrheit ist Mehrheit. Jetzt sollte der Präsident die Unternehmen entlasten, damit das größte wirtschaftliche Problem des Landes beseitigt wird: Die fehlenden Arbeitsplätze. Ein Kommentar.
Dämpfer für rot-rot-grüne Ambitionen: Fraktionschefin Sahra Wagenknecht sieht hohe Hürden für ein solches Bündnis. Für SPD-Chef Martin Schulz hat sie nur Spott übrig.
Pakete, Baustoffe, Handelsgüter: Sie fahren, was kommt, und müssen sich nicht an die vorgeschriebenen Ruhezeiten halten. Transportunternehmen und Gewerkschaften klagen über unfaire Konkurrenz durch sogenannte Polensprinter. Jetzt wird die EU-Kommission aktiv.
Schon rund eine Million Menschen arbeiten laut der Gewerkschaft IG Metall ganz oder zeitweise von digitalen Plattformen aus. Der Status der Crowdworker - angestellt, selbständig oder Heimarbeiter - sei aber zu oft unklar.
Seit der Erstnotierung ist der Aktienkurs der Eon-Abspaltung um 75 Prozent gestiegen. Das hat mit Übernahmespekulationen zu tun, in denen auch RWE genannt wird.
Ein bisschen Thatcher, ein bisschen Blair: Theresa May ist dabei, ihren Vorsprung zu verspielen. Selbst britische Konservative schimpfen über den am schlechtesten organisierten Wahlkampf.
Eine Diskussion über Öffnungszeiten am Sonntag ist entbrannt. Warenhaus-Unternehmen fühlen sich bedroht von der Konkurrenz im Netz. Niedersachsens Grüne machen nun einen Vorschlag.
Der Bedarf an neuen Wohnungen ist hoch. Doch neun Länder nutzen das Geld für Sozialwohnungen anders als eigentlich vorgesehen. Die CDU macht Bundesbauministerin Hendricks verantwortlich.