Schweizer Angst
Die EU ist der Schweiz in den letzten Jahren stark entgegen gekommen, fordert nun aber mehr Regulierung. Die Schweizer Regierung zögert – das ist riskant.
Die EU ist der Schweiz in den letzten Jahren stark entgegen gekommen, fordert nun aber mehr Regulierung. Die Schweizer Regierung zögert – das ist riskant.
Mehrere Beamte des Polizeipräsidiums Frankfurt stehen unter dem Verdacht, rechtsextremes Gedankengut ausgetauscht zu haben. Nun fordern Politiker Aufklärung.
In Kattowitz findet der UN-Klimagipfel statt. Die Stadt ist selbst ein Beispiel für den Strukturwandel. Mit Wehmut sehen die Menschen dem Ende des Bergbaus entgegen.
Wer bisher gedacht hat, dass nur GDL-Chef Claus Weselsky weitreichende Streiks organisieren kann, weiß es nun besser. Porträt eines Eisenbahner-Vertreters, der im Hintergrund bleibt.
Nach dem heftigen Streik am Montagmorgen normalisiert sich der Zugverkehr sehr langsam wieder. Die Gewerkschaft droht allerdings schon neue Arbeitsniederlegungen an.
Die Eisenbahngewerkschaft EVG rühmt die Wucht ihres Streiks. Aber auch in Tarifstreitigkeiten ist Augenmaß nicht verkehrt.
Mit einer Rede im Fernsehen will Emmanuel Macron die „Gelbwesten“ besänftigen und mit „starken Maßnahmen auf die augenblickliche Wut antworten“. Die Hektik, mit der er vorgeht, zeigt, wie verunsichert er ist.
Wer auf die S-Bahn in Rhein-Main angewiesen ist, muss sich noch einige Zeit in Geduld üben oder auf andere Verkehrsmittel ausweichen. Grund ist der Bahn-Streik. Aber immerhin rollt es vielerorts wieder auf den Schienen.
Die Bahnbeschäftigten streiken und legen die halbe Republik lahm. Was können Bahnkunden tun? Ein Überblick.
Am Montag weilt Angela Merkel zur Verabschiedung des Migrationspakts in Marrakesch, wo das Hotel der Kanzlerin für einigen Ärger sorgt. Wer säuerliche Mienen hierzulande verantwortet und was sonst wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Die Gewerkschaft EVG hat für Montag einen Arbeitskampf angekündigt. Schwerpunkte nannte sie nicht. Mit Beeinträchtigungen müsse im ganzen Land gerechnet werden. Die Deutsche Bahn rät Reisenden ihre Fahrt zu verschieben.
Der französische Präsident wird am Montag wegen der heftigen Proteste eine Rede an die Nation halten. Zuvor trifft er sich mit Gewerkschaften und Arbeitgebern.
Während die Wirtschaft Unterstützung für den EU-Vertrag signalisiert, ist der Widerstand in der Politik umso größer. Die EU hingegen mahnt zügige Entscheidung an.
Die Gewalttaten, die besonders Paris erlebt, sind durch nichts zu rechtfertigen. Aber es ist höchste Zeit, dass sich Macron auf das Erfolgsrezept seiner politischen Anfänge zurückbesinnt.
Frankreich erlebt derzeit einen bislang unvorstellbaren Ausbruch an Gewalt. Nun solidarisiert sich die Linkspartei mit den „Gelbwesten“ – Macrons Regierung diene „allein den Interessen der Superreichen“.
Bahnfahrer müssen sich zum Beginn der neuen Woche auf Warnstreiks mit Zugausfällen und Verspätungen einstellen. Denn die Tarifverhandlungen bei der Bahn sind gescheitert.
Blockierte Autobahnzufahrten, angespuckte Geschäftsläden: Woher kommt die Wut vieler Franzosen auf Emmanuel Macron und seine Unterstützer? Ein Besuch im „Reich der gelben Westen“.
Es könne nun kein „Weiter so“ mehr geben: Am Tag nach dem katastrophalen Bericht des Bundesrechnungshofs zur Deutschen Bahn teilt die Opposition gegen die Aktiengesellschaft in Staatsbesitz aus. Denn am Ende zahle der Steuerzahler.
Seit 2014 hat sich die Zahl der kleinen Waffenscheine mehr als verdoppelt. Besitzer dürfen Schreckschusswaffen tragen, aber nur im Notfall schießen. Die Entwicklung wird mit Sorge gesehen.
Brunello Cucinelli wuchs in Armut auf. Heute ist der Italiener Milliardär. Jetzt will er einen humanistischen Kapitalismus aufbauen – als Mode-Unternehmer.
In Frankreich schließen sich nun auch Schüler den Gelbwesten-Protesten an. Weniger gewalttätig sind die Demonstrationen nicht – brennende Mülltonnen und zahlreiche Festnahmen bestimmen das Bild.
Plastikmüll und Glyphosat? Können Hans Van Bylen nicht schrecken. Denn mit dem Henkel-Chef wird ein ausgesprochener Optimist oberster Lobbyist der deutschen Chemieindustrie.
Der Krieg ist zu Ende, die Wirtschaft strauchelt. Wie soll es weiter gehen? Nicht nur der neue Achtstundentag stellt Arbeitgeber und -nehmer vor Probleme.
Frankreichs Regierung macht der „Gelbwesten“-Protestbewegung weitere Zugeständnisse. Doch die Regierungsgegner wollen am Wochenende wieder Druck machen – und bekommen Zulauf.
Am 21. Dezember schließt Prosper-Haniel, die letzte deutsche Steinkohlezeche. Damit enden 200 Jahre Bergbaugeschichte, die die deutsche Wirtschaft und Entwicklung maßgeblich prägten.
Die Proteste der Gelbwesten in Frankreich zwingen Macron nicht nur bei der geplanten Ökosteuer zum Zurückrudern. Der Druck steigt, auch Landwirte wollen sich den Protesten anschließen. Und Trump mischt sich ebenfalls ein.
Zu den Ritualen der Gewerkschaft Verdi zählen im Jahresendspurt auch Streiks bei Amazon. Doch der Versandhändler versichert den Kunden: Alle Vorbereitungen für pünktliche Lieferungen sind getroffen. Denn das Netzwerk des Branchen-Primus wächst.
Seit Jahren ringt die SPD mit der Frage, ob sie durch die Hartz-IV-Reformen ihre Seele verloren hat. Mit der Abkehr von Hartz IV könnte die Partei aber auf das falsche Thema setzen. Was halten die Wähler davon?
Tatsächlich noch vor Weihnachten haben sich die deutschen Piloten und der Billigflieger Ryanair auf Grundzüge eines Tarifwerks geeinigt. Streiks sind damit vom Tisch.
Viele Selbständige wollen weder überbordende staatliche Fürsorge, noch sind sie unzufrieden. Wir brauchen mehr von ihnen.
Die Lehrergewerkschaft warnt vor den Gefahren offener W-Lan-Zugänge in Frankfurter Schulen. Über ein Netz ohne Zugangsbeschränkung könnten auch Schulfremde auf die Geräte von Schülern und Lehrern zugreifen.
Auf den deutschen Flughäfen drohen die nächsten Streiks, denn die Gewerkschaft fordert 20 Euro Stundenlohn für jeden Kontrolleur. Die meisten Passagiere dürften wenig Verständnis haben, wenn sie deshalb schon wieder im Terminal warten müssen.
Die ewig langen Warteschlangen im Sommer haben viele Flugreisende mächtig verärgert. In vier Wochen könnte es wieder so weit sein, denn die Gewerkschaft fordert Lohnerhöhungen für die Kontrolleure um bis zu 50 Prozent.
In der 96. Minute gewinnt Liverpool durch ein kurioses Tor doch noch das Derby gegen Everton. Jürgen Klopp ist danach nicht mehr zu halten – und muss sich einiges anhören. Nun droht ein Nachspiel.
Festnahmen, Verletzte, Zusammenstöße mit der Polizei: Die „Gelbwesten“ machen in Frankreich weiter mobil – und schrecken dabei auch vor falschen Nachrichten nicht zurück. Doch auch die französische Regierung bleibt nicht strikt bei der Wahrheit.
Noch im Frühjahr bestritt Seehofer, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Auf der Deutschen Islamkonferenz präsentierte er versöhnlichere Töne – und Blutwurst auf den Tellern. Es ist der richtige Zeitpunkt darüber zu diskutieren.