Schlaflos in Washington?
Das Impeachment wird zum Risiko für Trump, Erdogan kommt zum Besuch nach Washington und die globale Krise des Automarktes setzt deutsche Zulieferer unter Druck. Was heute sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Das Impeachment wird zum Risiko für Trump, Erdogan kommt zum Besuch nach Washington und die globale Krise des Automarktes setzt deutsche Zulieferer unter Druck. Was heute sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Der inzwischen ins mexikanische Exil geflohene Evo Morales war das letzte Relikt des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“. Der Sturz des bolivianischen Präsidenten frustriert die Linke in Lateinamerika.
Der Streik der Flugbegleiter in der vergangenen Woche hat bei Lufthansa ein Umdenken bewirkt: Der Konzern steigt in Verhandlungen mit der bislang hart bekämpften Gewerkschaft Ufo ein – und hat erste Zugeständnisse gemacht.
Arbeitsgeberpräsident Kramer will Deutschland „wetterfest“ machen und die Sozialabgaben deckeln. Kanzlerin Merkel kann sich vorstellen, die Unternehmenssteuern zu senken – Finanzminister Scholz nicht.
Der Hersteller Enercon aus Aurich will Tausende Stellen streichen und schreckt Politik und Gewerkschaften auf. Geschäftsführer Kettwig fordert Hilfe für die Industrie. Braucht es die tatsächlich?
Immer mehr Menschen in Deutschland seien von Armut bedroht, heißt es oft. 84 Prozent der Bürger glauben das. Dabei sieht die Realität ganz anders aus – selbst für Ausländer, wie ein Blick auf die Statistik zeigt. Doch diese Feststellung ist unpopulär. Warum?
Eigentlich hätte Deutschland schon im Juni eine neue EU-Richtlinie umsetzen müssen. Jetzt hat sich die Koalition auf einen Deckel für Managergehälter geeinigt. Das geht den Gewerkschaften jedoch nicht weit genug.
Am Sonntagabend ist Boliviens Präsident Evo Morales unter großem Druck zurückgetreten. Gegen ihn soll inzwischen ein Haftantrag vorliegen. Das Land befindet sich in einem politischen Schwebezustand ohne Regierung. Die Lage ist angespannt.
Bei der Lufthansa blieben vergangene Woche wegen des Streiks der Kabinenbeschäftigten viele Flieger am Boden. Den Passagieren droht neuer Ärger, sollten sich beide Seiten nicht einigen – auch bei den Tochterunternehmen der Lufthansa.
Der kriselnde Waffenhersteller und Lieferant der Bundeswehr könnte an einen ausländischen Käufer gehen. Das sorgt für Unbehagen, einige fürchten sich besonders vor einem möglichen Verkauf an Nicht-EU-Staaten.
Nach wochenlangen Protesten gegen ihn hat Boliviens Präsident Evo Morales seinen Rücktritt erklärt. Er verlor den Rückhalt in der Armee und von den Gewerkschaften. Dann schickte er dem Parlament ein Rücktrittsschreiben.
Für seine Meinung auf die Straße zu gehen, ist wieder „in“. Selten zuvor hat es in Hessens Großstädten so viele Kundgebungen gegeben wie zuletzt. Die neue Lust am Demonstrieren hat aber auch Schattenseiten.
Die Demonstrationen im Irak werden immer heftiger. Mehr als 300 Tote sind zu beklagen. Doch im Protest gegen die Regierung wächst das Land auch zusammen.
Für das Wochenende sind Gespräche der Lufthansa und der Kabinengewerkschaft Ufo angesetzt. Sie sollen eine Schlichtung ermöglichen.
Ufo und Lufthansa wollen nach den Streiks der Flugbegleitergewerkschaft am Sonntag über eine mögliche Schlichtung des Tarifkonflikts beraten. Zu den Details vereinbarten beide Seiten allerdings Stillschweigen.
In Berlin wird das 30. Jubiläum des Mauerfalls begangen. Dass Bundespräsident Steinmeier dazu die Präsidenten Polens, Ungarns, der Tschechischen Republik und der Slowakei eingeladen hat, unterstreicht die Bedeutung ihrer Länder für den Umbruch.
Der Hang zum Arbeitskampf ist gerade beim Kabinenpersonal der Lufthansa bisher wenig ausgeprägt gewesen. Wenn ein Streikaufruf trotzdem so beachtlichen Widerhall findet, dann liegt etwas wirklich im Argen.
Die Linke in Thüringen ist sozialistisch. Darauf legt die Vorsitzende Wert. Ihre Warnung, die Partei dürfe nicht zur „Ramelow-Regierungspartei degradiert“ werden, wiederholt sie trotzdem schon länger nicht mehr.
Die Windenergie steckt in Deutschland in einer Krise. Immer mehr Unternehmen müssen aufgrund einer schlechten Auftragslage Stellen abbauen. Der Branchenverband spricht von einem „letzten Weckruf“.
Von „echtem Bohnenkaffee“, Broilern und Patenbrigaden: Durch die deutsche Teilung entwickelte sich auch die Sprache auseinander.
Union und SPD haben das Angehörigenentlastungsgesetz mit Zustimmung der Grünen beschlossen. Menschen mit geringem Einkommen müssen künftig nicht mehr für die Pflege ihrer Eltern aufkommen.
In Bolivien spitzt sich der Konflikt zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Evo Morales zu. Eine Bürgermeisterin wird entführt, geschoren, mit Farbe übergossen und durch den Ort getrieben – als Vergeltung für einen getöteten Studenten.
Falls bei einer Schlichtung am Wochenende keine „verbindlichen Vereinbarungen“ gefunden werden, soll es weitere Arbeitsniederlegungen geben. Wegen der Streiks sind den zweiten Tag in Folge hunderte Flüge ausgefallen.
Die Lufthansa-Passagiere haben den 48-stündigen Ausstand des Kabinenpersonals noch nicht überstanden. Auch an diesem Freitag fielen hunderte Flüge aus. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass beide Seiten wieder miteinander reden wollen.
Der zweitägige Streik der Flugbegleiter mit mehr als 1000 Flugstreichungen hat Wirkung gezeigt. Der Konzern will mit der Gewerkschaft am Wochenende Gespräche führen.
1984 versuchte unser Autor im Alter von 19 Jahren aus der DDR zu fliehen. Er wurde gefasst, saß im Knast, wurde freigekauft. Erst jetzt hat er seine Stasi-Akte eingesehen.
Seit Mitternacht sind die Flugbegleiter der Lufthansa für 48 Stunden im Streik. Das betrifft 180.000 Passagiere. Nun will die Fluggesellschaft vor die Welle kommen – und den Streik vielleicht zumindest morgen verhindern.
Trotz Verspätungen und der Affäre um Beraterverträge sollten die Vorstände der Deutschen Bahn mehr Geld bekommen. Das soll vom Tisch sein – der öffentliche Aufschrei hat offenbar Wirkung gezeigt.
Lufthansa-Passagiere aufgepasst, ihr Flug könnte heute und morgen ausfallen. Negativ fällt auch die Halbzeitbilanz der großen Koalition aus, und die Liberalen zittern heute wieder. Der F.A.Z.-Sprinter.
Sandra Maischbergers neues Format hat an Form gewonnen. Das liegt an überraschenden Konstellationen und unverhofften Erinnerungen. Die Mischung wird endlich kritisch.
Die Flugbegleiter der Lufthansa dürfen wie geplant am Donnerstag und Freitag streiken. Das Landesarbeitsgericht wies am Mittwoch die Berufung der Lufthansa gegen ein Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt zurück.
Im Automobilbau machte Baden-Württemberg lange Zeit niemand etwas vor. Jetzt schon. Eine Rundreise durch eine verstörte Wirtschaftsregion.
Ab Mitternacht sollen die Lufthansa-Flugbegleiter streiken. Die Fluggesellschaft sagt bereits vorsorglich mehr als 1000 Flüge ab. Doch vorher treffen Konzern und Gewerkschaft noch aufeinander. Den Konflikt werden sie aber wohl nicht befrieden.
Erst war Präsident Macron gegen feste Quoten zur Regulierung der Einwanderung. Doch nun vollzieht er eine Kehrtwende in der Migrationspolitik. Es geht ihm vor allem darum, diejenigen ins Land zu lassen, die die Wirtschaft braucht.
Während sich das Bundeskabinett mit der Halbzeitbilanz der großen Koalition beschäftigt, machen Teile der Union einen radikalen Vorschlag, um den Zwist um die Grundrente beizulegen. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Das neue Gutachten des Sachverständigenrats hat es in sich. Zwar sehen die Ökonomen Deutschland noch nicht am Rand einer Rezession – aber sie warnen: Die Bundesregierung könnte den Abschwung mit ihrer Politik verstärken.