„Boris Palmer hat statistisch nicht recht“
Bei „Deutschland spricht“ geht es um wechselnde Überzeugungen und den armen Mann beim RKI: Eine Rechtsanwältin und ein Gewerkschafter werden sich auf der Suche nach der Gerechtigkeit in der Krise einig.
Bei „Deutschland spricht“ geht es um wechselnde Überzeugungen und den armen Mann beim RKI: Eine Rechtsanwältin und ein Gewerkschafter werden sich auf der Suche nach der Gerechtigkeit in der Krise einig.
Weil die Züge durch den Lockdown leer geblieben sind, drohen der Bahn Einbußen von bis zu 13,5 Milliarden Euro. Eine Eigenkapitalerhöhung soll die Not zur Hälfte lindern.
Nach zwei Monaten Corona-Pandemie warten viele auf erste Talkshows zu anderen Themen. Immerhin wurde bei Anne Will ein Problem der SPD deutlich. Ein Virus ist wohl nicht dafür verantwortlich.
In einer Fleischfabrik in Coesfeld steigt die Anzahl der Corona-Infizierten auf 230. Ein Gericht lehnte den Eilantrag zur Wiedereröffnung ab. Der Betrieb sei nicht nur für die Belegschaft zu einer „erheblichen epidemiologischen Gefahrenquelle“ geworden.
In der Corona-Krise geraten viele Unternehmen in Not und rufen nach der Bundesregierung. Andernfalls droht eine gefährliche Abwärtsspirale.
Nach dem Corona-Ausbruch in Coesfeld kontrollieren die Behörden die Sammelunterkünfte der Mitarbeiter. Von mehr als 900 der 1200 Beschäftigten sind schon Abstriche gemacht worden.
Die Unternehmen werden womöglich deutlich weniger ausbilden. Auf dem Spiel steht die Zukunft Hunderttausender Schulabgänger – und die Sicherung der Fachkräfte von morgen.
In mehreren Fleischbetrieben in ganz Deutschland häufen sich die Corona-Fälle. Die Politik ist alarmiert. Und die Branche fürchtet unter Generalverdacht zu geraten. Eine gute Nachricht gibt es aber auch.
Renault muss seine Produktion in der Normandie stoppen. Ein französisches Gericht hat entschieden, dass die Fabrik ihre Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise überarbeiten muss.
Arbeitgeberpräsident Kramer verteidigt die Staatshilfen und fordert im F.A.Z.-Interview, den europäischen Binnenmarkt wiederherzustellen. Sorgen bereiten ihm die Pläne des linken SPD-Flügels.
Gewerkschaften sehen sich als Bollwerk gegen Rechtspopulisten. Doch unter Arbeitern ist die Sympathie für die AfD relativ groß. Rechte Gewerkschafter hoffen in der Krise auf ihren Zulauf.
Der französische Autohersteller PSA will seine Angestellten in Zukunft höchstens anderthalb Tage pro Woche im Büro sehen. Sie sollen nicht mehr begründen müssen, warum sie zuhause arbeiten – sondern warum sie ins Büro kommen wollen.
Wenn Eltern ihre Kinder selbst betreuen müssen und nicht im Homeoffice arbeiten können, droht Verdienstausfall. Nur in gewissen Fällen stehe ihnen Lohnfortzahlung zu, so das Land Hessen. Der DGB hält dagegen.
In der Krise sparen Unternehmen, wo sie können. Mancherorts fallen Ausbildungsplätze dem zum Opfer. Die Gewerkschaften fordern, die Politik müsse sich des Themas endlich annehmen.
Gegen Armut hilft die Lohnuntergrenze wenig, zeigt eine neue Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft. Die Gewerkschaften wollen sie in der Krise trotzdem stark erhöhen.
Maschinenbau-Präsident Carl Martin Welcker spricht im Gespräch über den Zustand seiner Branche und falsche Fördermittel – auch wenn sie dem besten Kunden zugutekämen.
Einer Studie des Ifo-Instituts zufolge wird es für die Autohersteller schlimmer als nach der Finanzkrise 2008. Doch was das richtige Mittel gegen die Krise ist, darum wird fleißig gestritten – und jeder versucht, die bessere Lobbyarbeit zu machen.
Durch die Corona-Krise werden die Karten in der Debatte über eine Reform der staatlichen Förderung neu gemischt. Nach den Kursverlusten haben Gegner der Aktie nun wieder Rückenwind.
Nicht jeder ist begeistert, von daheim zu arbeiten. „Das Aufweichen der Ruhezeiten und die Verlängerung von Arbeitszeiten waren ein Tritt vors Schienbein der Beschäftigten“, sagt DGB-Vorstandsmitglied Piel. Sie warnt vor einer harten Auseinandersetzung.
Die Reaktionen der Menschen in der Corona-Krise beeindrucken Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Zu große Furcht sei schlecht für das gesellschaftliche Leben. Ein Interview.
Bald kommt noch ein böses Erwachen: Wir sind alle sehr viel ärmer geworden. Wer Deutschland nun führen will, muss den Markt stärken. Ein Zehn-Punkte-Plan des früheren hessischen Ministerpräsidenten.
Stefan Dräger beliefert die Welt mit Ausrüstung gegen die Corona-Pandemie. Ein Gespräch über das Geschäft mit der Seuche und Lebensweisheiten vom Großvater.
Die Corona-Pandemie trifft die Deutsche Bahn schwer: Weil das Passagieraufkommen stark gesunken ist, will der Konzern offenbar mehr Geld vom Staat. Doch Oppositionspolitiker zweifeln an der Begründung.
Europas größte Fluggesellschaft braucht Staatshilfe, sieht eine Mitsprache des Bundes aber weiter skeptisch. Das will Lufthansa-Chef Spohr kommende Woche noch einmal deutlich machen.
DGB-Chef Philipp Jacks muss auf eine Maikundgebung verzichten. Es gebe derzeit aber einiges zu klären, zum Homeoffice, zur Kurzarbeit und zur Verteilung der Kosten, sagt er.
Großkundgebung mit Volksfestcharakter: So bestreitet der oberste Gewerkschafter sonst den 1. Mai. Diesmal gibt es Reiner Hoffmann nur im Netz. Eine große Bühne hat er trotzdem.
Bei Maybrit Illner wird deutlich, weshalb Deutschland am Tag der Arbeit vor einem wirtschaftlichen Kollaps steht. Die Misere hat viel mit einer Illusion zu tun, die sich in den Boomjahren bei den Bürgern festgesetzt hat.
Reisen ins Ausland werden dieses Jahr immer unwahrscheinlicher, davon könnte der heimische Tourismus profitieren. Auch für den Tag der Arbeit am 1. Mai muss viel umstrukturiert werden. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Polizisten wollten einen Durchsuchungsbefehl in einem Drogenverfahren vollstrecken. Doch der Verdächtige schoss auf die Beamten und traf dabei ein SEK-Mitglied tödlich.
Saisonabbruch, Geisterspiele oder gar Partien vor Fans – der Umgang von Europas Fußballligen mit Corona ist höchst unterschiedlich. Nicht nur in Deutschland wird kontrovers diskutiert. Auch Jürgen Klopp wartet gespannt.
Der Mutterkonzern der Fluggesellschaft erwägt einen drastischen Stellenabbau. Denn so schnell werde sich der Luftverkehr nicht mehr normalisieren.
Die Fluggesellschaft ist mit dem Rettungsangebot der Bundesregierung unzufrieden. Sie pokert mit einer drastischen Maßnahme – wohl wissend, dass Berlin dies nicht zulassen wird.
Auf die Einschränkung des Alltags im Kampf gegen die Pandemie reagieren viele Menschen mit übertriebener sozialer Kontrolle. Dagegen hilft nur eines: Anstand.
Aus Sicht der Wirtschaft reicht die Corona-Hilfe noch lange nicht aus. Die Verbände treten in Berlin sehr selbstbewusst auf. Kann sich die Politik all der Wünsche erwehren?
Mancher mag den Eindruck haben, die Corona-Pandemie lasse sich lange aushalten. Für Bürger, deren berufliche Existenz vernichtet wird, gilt das ganz und gar nicht. Das konnte man bei „hart aber fair“ sehen.
Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, hat zwar Verständnis für die Pläne des Fußballs – doch er sieht vor allen die daraus folgenden Probleme.