Italien führt 3-G-Pflicht für alle Betriebe ein
Italien wird Mitte Oktober als erstes Land in der EU die allgemeine Corona-Zertifikatspflicht für das gesamte Arbeitsleben einführen. Eine große Mehrheit der Bevölkerung befürwortet diesen Schritt.
Italien wird Mitte Oktober als erstes Land in der EU die allgemeine Corona-Zertifikatspflicht für das gesamte Arbeitsleben einführen. Eine große Mehrheit der Bevölkerung befürwortet diesen Schritt.
Der Abschluss mit der GDL vertagt den Konflikt um die Vormacht im Bahnkonzern nur. Die nächste Regierung hat hier eine schwierige Aufgabe zu bewältigen.
Es gibt eine Lohnerhöhung von 3,3 Prozent in zwei Stufen bei einer Laufzeit von 32 Monaten und zwei Corona-Prämien.
In den zwanziger Jahren schlüpft eine Frau in Männerkleider, um einen Job zu finden, von dem man leben kann. Zum Schein werden aus zwei Freundinnen Mann und Frau, zwölf Jahre lang hält ihr Geheimnis. Nun wird die Geschichte neu entdeckt.
Nach drei Streikwellen haben sich beide Parteien im Tarifstreit geeinigt. Geholfen haben dabei zwei Ministerpräsidenten. So sieht die Einigung konkret aus.
Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft, Frank Werneke, warnt vor einer „Impfpflicht durch die Hintertür“. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hält dagegen: Nichtimpfen sei unsolidarisch und gehöre bestraft.
„Eine Impfentscheidung muss weiterhin persönlich getroffen werden“, fordert der Landeselternbeirat in Hessen mit Blick auf Corona. Die Schülerschaft vermisst derweil einen „Plan B“ zum Präsenzunterricht.
Verdi weitet den Streik bei Vivantes und an der Charité aus, jeweils über 1000 Beschäftigte wollen sich beteiligen. Gefordert werden mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen.
Regelmäßig sind wirtschaftliche Transformationsprozesse verbunden mit der Angst vor hoher Arbeitslosigkeit. Doch noch nie sind diese Befürchtungen eingetreten.
Brauchen wir ein eigenes Fach für Wirtschaftsthemen? Seit Jahren wird darüber gestritten. Eine Langzeitstudie hat untersucht, wie es sich auf Kompetenz und Einstellungen von Schülern auswirkt. Ein Gastbeitrag.
Eine bundesweite Kampagne soll Impfmuffel motivieren. Laschet stellt sein Sofortprogramm fürs Kanzleramt vor, Scholz gewinnt das Triell bei der Zuschauerbefragung. Und das erste deutsche Romantik-Museum öffnet. Der F.A.Z.-Newsletter.
Aus dem aktuellen Tarifkonflikt mit der GDL kommt die Bahn als Staatskonzern nur schwer heraus. In der privaten Wirtschaft zwingt die Angst vor Jobverlust Streikhansel eher zur Rücksichtnahme
Tesla nehme die Sorgen der Menschen nicht ernst genug, kritisiert Brandenburgs Wirtschaftsminister. In einem wichtigen Punkt verteidigt er das Unternehmen aber.
Das Angebot enthalte nun eine „Entgeltkomponente“, teilte die Bahn mit. Doch reicht das, um die GDL von neuen Streiks abzuhalten? Arbeitgeber fordern eine Reform des Tarifeinheitsgesetzes.
Eine überwiegende Anzahl der Profis ist geimpft, nun erhöht die NFL die Restriktionen für die ungeimpften Spieler. Zukünftig wird es keine Spielverlegungen mehr geben. Nicht allen gefallen die Regeln.
Ist dieser Wahlkampf inhaltsleer? Das stimmt nicht. Zwei Sendungen zeigen das jeweils auf ihre Weise: „Kannste Kanzleramt?“ in Sat.1 und Laschet in der „Klartext“-Arena im ZDF.
Der Ex-Grünen-Finanzpolitiker hat mit seiner Bürgerbewegung Finanzwende Banken und Versicherern den Kampf angesagt. Er will die Bürger vor politischen Fehlentscheidungen schützen.
Die Bahn hatte der Gewerkschaft zuletzt unter anderem eine Corona-Prämie für 2021 von bis zu 600 Euro sowie eine Verkürzung der Laufzeit eines Tarifvertrags von 40 auf 36 Monate in Aussicht gestellt.
Bahn-Tarifstreit +++ Grundrecht auf Streik +++ TV-Triell +++ Laschet lacht
Seit 70 Jahren hat das Verfassungsgericht in Karlsruhe das letzte Wort. Vom „Lüth“-Urteil über die Flashmob-Entscheidung bis hin zum Glykolwein-Skandal. Das waren die Entscheidungen, die die Wirtschaft dauerhaft veränderten.
Im Jahr 1971 gab es den letzten großen Arbeitskampf in der Chemieindustrie. Warum es seitdem harmonischer zugeht, erschließt sich aus dem Konzernarchiv von Evonik.
Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet will um die Mehrheit kämpfen. Und er entschuldigt sich ausdrücklich für seinen Lacher in der Flutkatastrophe.
Die Notenbank reduziert das Tempo ihrer Anleihekäufe. Eine Grundsatzentscheidung, den Krisenmodus zu verlassen, hat sie noch verschoben.
Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn gibt es bislang kein neues Angebot. Nun erhöht der Gewerkschaftsvorsitzende Claus Weselsky den Druck. Auch Streiks sind wieder möglich.
Britische Grenzschützer sollen künftig Migranten zur Umkehr in französische Gewässer zwingen. Außerdem will London vereinbarte Zahlungen aussetzen. Paris spricht von „Erpressung“.
Die Fahrer von Linienbussen in Hessen sollen künftig eine zusätzliche Betriebsrente erhalten. Die Busrente sei „im deutschen Busgewerbe bislang einmalig“.
Schon drei Streikwellen – und im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn ist immer noch keine Lösung in Sicht. Viel Rückhalt für die Arbeitsniederlegungen haben die Lokführer in der Bevölkerung aber offenbar nicht.
Die Landwirtschaft in Italien ist für Kriminelle oft ein gutes Geschäft. Die „Agromafia“ beutet Arbeiter aus, greift Subventionen ab, panscht Olivenöl und Wein und fälscht Etiketten. In Deutschland nehmen wenige das Problem wirklich ernst.
In der letzten Sitzung des Bundestages sollten die Parteien Regeln schaffen, die das Land auch ohne neue Regierung durch den Corona-Herbst bringen. Dabei haben sie einiges versäumt.
Streik der Lokführergewerkschaft +++ Die SPD und ihr Kandidat +++ Laschets Zukunftsteam +++ Enteignungsthese +++ Psychotherapie
Nach dem Ende des Bahnstreiks meldet sich der Chef der deutlich größeren Gewerkschaft EVG zu Wort. Sollte die GDL einen günstigen Abschluss mit der Deutschen Bahn erzielen, will die EVG ihrerseits eine Sonderkündigung des Tarifvertrags prüfen.
Um zu verstehen, wie die Parteien und ihre Wähler an der Basis ticken, haben wir zwischen Mitte Mai und Anfang Juli das ganze Land bereist. 5.766 Kilometer – von Ostfriesland bis ins Berchtesgadener Land, von Düsseldorf bis in die Sächsische Schweiz.
Im früheren Londoner Zeitungsviertel sollen nach dem Wegzug wichtiger Banken wie Goldman Sachs moderne Büros entstehen. Corona beschleunigt den Wandel. Doch was bringt die Zukunft?
Die Lokführergewerkschaft will vorerst zu keinem neuen Ausstand aufrufen. Der Bahn-Konzern beharrt derweil auf Verhandlungen - auch wenn er kein neues Angebot vorlegt.
Der zweitlängste Arbeitsausstand in der Geschichte der Deutschen Bahn ist beendet. Die meisten Züge sollen im Laufe des Tages wieder fahren. Doch GDL-Chef Claus Weselsky erhöht den Druck auf den Konzern weiter.