Dreißig Rettungswagen in der Schlange
Viele Briten sind stolz auf ihren Nationalen Gesundheitsdienst. Aber seit einiger Zeit ist er hoffnungslos überfordert. Ein Grund dafür ist der Ärztemangel. Der hat sich durch den Brexit noch verschärft.
Viele Briten sind stolz auf ihren Nationalen Gesundheitsdienst. Aber seit einiger Zeit ist er hoffnungslos überfordert. Ein Grund dafür ist der Ärztemangel. Der hat sich durch den Brexit noch verschärft.
Das deutsche Gesundheitssystem ist spitze. Und steht trotzdem kurz vorm Kollaps. Wie passt das zusammen?
Viele Ärzte schuften bis zum Anschlag. Es ist daher richtig, über eine veränderte Entlohnung zu diskutieren. Das wird in der Behandlungsnot für Kinder nicht helfen, kann aber künftigen Missständen vorbeugen.
Englische Rettungssanitäter streiken – auch Notfallpatienten sind davon betroffen. Wenn kein Rettungswagen geschickt wurde, sollten sich die Betroffenen selbst einen Transport organisieren.
In der Diskussion um die Finanzschieflage der gesetzlichen Krankenversicherung fordert IKK-Chef Ralf Hermes, die Zahl der Krankenkassen deutlich zu verringern. Die Politik solle endlich echte Konkurrenz zulassen.
So lang war die Warteliste noch nie. Dem Gesundheitssystem NHS droht ein Horrorwinter. Dazu kommt bald ein Streik. Die Gewerkschaft will 17 Prozent mehr Lohn.
Zu Beginn der Pandemie applaudierten die Spanier jeden Abend den Krankenschwestern und Ärzten. Jetzt gehen diese aus Wut auf die Straße. Was ist passiert?
Wie gut es Menschen in Deutschland auch in diesen Tagen haben, zeigt etwa der Blick nach Italien. Vor allem im Süden des Landes sind die Lebensbedingungen weit schlechter. Doch Gelassenheit sucht man hierzulande vergeblich.
Französisches Gesundheitssystem +++ französische Straßennamen +++ Hilary Mantel +++ Ricarda Vulpius +++ Rundfunkbeitrag +++ „Wissen“ über Mohammed +++ Verschlankung des Staates +++ Wirtschaftskenntnisse für Schüler +++ deutsche Unternehmen in Russland
Vor zwanzig Jahren galt Frankreichs System der medizinischen Versorgung weltweit als vorbildlich. Nun steht es vor dem Kollaps. Wie konnte es soweit kommen?
Unser Gesundheitssystem vernachlässigt seit jeher das Impfen. In einem internationalen Vergleich belegt es den letzten Platz. Das ist das Ergebnis einer bisher unveröffentlichten Studie.
Der Medizintourismus nach Deutschland ist wegen der Corona-Pandemie eingebrochen. Die Einnahmen für das Gesundheitssystem sind auf 800 Millionen Euro gesunken.
Der Konsum von Cannabis steigt. Laut des jüngsten UN-Drogenberichts sind in der Europäischen Union Hanf-Drogen die Ursache für rund 30 Prozent der Drogentherapien.
Weil das Gesundheitssystem nicht durch Corona-Patienten überlastet sei, lockert Hessen die Quarantäneregeln. An Schulen wird nicht mehr getestet, dafür erhalten alle Schüler Selbsttests für zuhause.
„Wir befinden uns am Ufer des Wohlstands“, sagt Präsident Erdoğan. Doch Hunderttausende wollen raus aus der Türkei. Die Regierung ist verantwortlich dafür, dass die Fähigsten das Land verlassen.
Weil sich der Planstab in der Corona-Krise bewährt hat, soll er nun auch für die Versorgung möglicher Kriegsverletzter eingesetzt werden.
Schlussakt in der Pandemie? Umfangreiche neue Daten zu Long Covid und zu möglicherweise lang anhaltenden Einbußen im Körper und Gehirn zeigen, wieso viele Infizierte und das Gesundheitssystem so schnell nicht aufatmen können.
Es ist höchste Zeit, über die Ausgestaltung der Impfpflicht zu sprechen. Um die Wirksamkeit sicherzustellen und den Skeptikern nicht in die Karten zu spielen, sind einige Details wichtig.
Wer keine Maske tragen oder sich nicht impfen lassen will, trägt zur Überlastung des Gesundheitssystems bei und mutet anderen schwere Lasten für Leben und Gesundheit zu.
Geht es um Karl Lauterbach, reden alle nur über Corona. Dabei hat der neue Gesundheitsminister vor allem eine Mission: ein effizientes Gesundheitssystem.
Die Bundesregierung in Wien erzielte eine Einigung mit den Bundesländern. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei 848,2.
Infektionen, klinische Forschung, Überregulierung: Hier leistet sich Deutschland tödliche Lücken. Kaum irgendwo zeigt sich der Renovierungsbedarf stärker als in der Gesundheitspolitik.
Hauptgrund seien eingefrorene westliche Hilfsgelder, sagte ein Sprecher der Organisation. Mit den Taliban gebe es keine Probleme.
Eine strikte Ausgangssperre in der philippinischen Hauptstadt Manila soll eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern. Mögliche Sanktionen gegen Impfverweigerer führten zu einem Ansturm auf die Impfzentren.
Josef Hecken ist der oberste Wächter über das Gesundheitssystem. Er zieht Lehren aus der Corona-Seuche und blickt auf das Krankenhaus der Zukunft.
Digitale Prozesse sind im deutschen Gesundheitswesen Mangelware. Das machte nicht zuletzt die Pandemie nur allzu deutlich. Petra Thürmann und Erwin Böttinger sprechen darüber, wie eine erfolgreiche Digitalisierung in anderen Staaten aussieht und wie Daten hierzulande besser genutzt werden können.
Professor Hartmut Bürkle vom Universitätsklinikum Freiburg über erschöpfte Pfleger, eine vierte Corona-Welle und Vorwürfe gegen Intensivmediziner, die unter dem Hashtag #DiviGate erhoben werden.
Wenn es darum geht, Daten zu teilen, sehen wir häufig nur die Risiken. Im Gesundheitswesen kostet diese Zurückhaltung jeden Tag Menschenleben. Ein Gastbeitrag.
Die F.A.Z. startet einen neuen Podcast zum Thema KI. In der zweiten Folge fragen die Experten Peter Buxmann und Holger Schmidt von der TU Darmstadt den Heisenberg-Enkel Martin Hirsch, wie sich die Medizin verändern wird.
In Indien sterben Tausende Menschen an Corona. Der Familienvater Bahadur Singh Verma liegt selbst in einem Krankenbett. „Ich habe den Tod vor Augen gehabt“, sagt er. Nun schwappt die zweite Welle von den Metropolen ins Land hinein.
Weil Corona Ressourcen bindet, werden Millionen Kinder nicht mehr gegen Masern, Gelbfieber oder Polio geimpft. Länder mit schwachen Gesundheitssystemen werden die Folgen spüren.
In Indien steigt die Zahl der Infektionen so stark wie nirgends sonst. Für viele führt der Weg aus dem Krankenhaus direkt in die Leichenhalle. Dabei galt die Pandemie in Indien schon als überwunden.
Indien kämpft gegen eine gewaltige neue Corona-Welle. Zahlreiche Krankenhäuser senden Hilferufe aus, weil die Intensivstationen überlastet sind und der Sauerstoff zur künstlichen Beatmung zu Neige geht.
Spahn: Sehr viele Neuinfektionen bei 6- bis 20-Jährigen +++ Nach Sachsen hebt auch Mecklenburg-Vorpommern Impfpriorisierung für Astra-Zeneca-Vakzin auf +++ Polizei löst Demonstration in Berlin auf +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Indien fehlen Intensivbetten und Medikamente. In den Medien laufen Bilder von Beerdigungen, überlasteten Krematorien und weinenden Angehörigen. Und in Delhi steht ein neuer Lockdown an.
Die deutschen Krankenhäuser kommen an ihre Kapazitätsgrenze. Der Bundesgesundheitsminister sieht die Länder in der Pflicht, zu handeln – es bestehe kein Grund, auf die neuen Regeln auf Bundesebene zu warten, sagt Spahn.