Wenn die Ärzte fehlen
Im deutschen Gesundheitssystem knirscht es. Augenfällig wird das gerade im Limburg, wo die kinderärztliche Versorgung kollabiert. Nötig ist ein leichterer Zugang zum Arztberuf.
Im deutschen Gesundheitssystem knirscht es. Augenfällig wird das gerade im Limburg, wo die kinderärztliche Versorgung kollabiert. Nötig ist ein leichterer Zugang zum Arztberuf.
Die Deutschen sind mit ihrem Gesundheitssystem nicht mehr zufrieden. Mit mehr Geld allein lässt sich das nicht heilen.
Jeder zweite in Deutschland ist überzeugt, dass die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems erodiert. Viele Befragte berichten von eigenen schlechten Erfahrungen.
Bei akuten Beschwerden ist die Notaufnahme für viele die erste Anlaufstelle. Eine Reform der Notfallversorgung soll die angespannte Situation vor Ort entzerren. Was auf Versicherte zukommt.
Die E-Patientenakte soll Geld sparen und Fehler minimieren, Telemedizin und KI gehen voran. Gibt es bald ein Recht auf Gefundenwerden im Datendschungel – statt Datensparsamkeit?
Nach jahrelangem Stillstand der Digitalisierung im deutschen Gesundheitssystem folgen jetzt, nicht zuletzt durch die Künstliche Intelligenz, disruptive Sprünge. Zehn Faktoren helfen, damit das Vorhaben weiter und erfolgreich vorangeht.
Wer es sich leisten kann und will, hat in der Kreisklinik Groß-Gerau die Gelegenheit, sich den Krankenhausaufenthalt durch Zusatzleistungen zu verschönern.
Wie lässt sich die Gesundheit der Menschen verbessern? In Berlin diskutierten Experten wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach und Ethikerin Alena Buyx frühere Versäumnisse und was hierzu nötig ist.
Deutschland gibt für Gesundheit mehr aus als vergleichbare Länder, ohne dass die Resultate besser wären. Das Geld wirksamer einzusetzen, wäre eine echte Revolution. Sie einzuleiten, wäre ein gutes Thema für den laufenden Ärztetag.
Der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft meint, die von Gesundheitsminister Lauterbach geplante Reform werde zu Klinikschließungen und Engpässen bei der Versorgung führen. Ein Gastbeitrag.
Das Gesundheitssystem ist unter Druck. Eine Versorgung, wie wir sie gerade noch haben, können wir uns bald nicht mehr leisten. Doch am Solidargedanken soll nicht gerüttelt werden, meint die Ethikratsvorsitzende Alena Buyx.
Im mittleren Alter empfinden Arbeitnehmer die private Krankenversicherung als Kostenfalle. Wiltrud Pekarek gehört dem Vorstand der Hallesche Krankenversicherung an und sagt im Interview, was da dran ist – und wie es um das Gesundheitssytem steht.
Geflüchtete Menschen haben nur eingeschränkten Zugang zum Gesundheitssystem. Laut einer Studie sind sie seltener beim Zahnarzt als die Allgemeinbevölkerung. Auch in anderen Medizinbereichen sind sie unterversorgt.
Mit einem 2,2 Milliarden Euro schweren Bauprogramm und einer neuen Strategie will das größte Krankenhaus in Rheinland-Pfalz fit für die Zukunft werden.
Bernard große Broermann hat es vom Bauernsohn zum Milliardär gebracht. Ein Gespräch über Gott, Kliniken und den Segen des Alters.
Nach den Worten von WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus schaffe es das Personal vor Ort gerade so, grundsätzliche medizinische Betreuung aufrechtzuerhalten. Dennoch brauche es dringend weitere Unterstützung.
Während Israel vor einer erwarteten Bodenoffensive gegen die Hamas den Gazastreifen bombardiert, steht die Versorgung der Zivilisten vor dem Kollaps. Derweil holen Staaten wie Deutschland ihre Landsleute aus Israel heraus.
Die Mehrheit der Bevölkerung traut der Ampelkoalition nicht zu, das Land noch nennenswert voranzubringen. Besonders die Grünen werden kritisiert, gelten aber als dominierende Kraft der Koalition.
In Krankenhäusern, Praxen und Altenheimen könnten Schutzmasken bald wieder sinnvoll sein, sagt Janosch Dahmen. Der Grünen-Gesundheitspolitiker verweist auf steigende Infektionszahlen bei Grippe und Covid-19.
Viele Inder, die auf dem Land keinen Zugang zu bezahlbarer Gesundheitsversorgung haben, strömen in die Städte. Die staatlichen Krankenhäuser sind überfordert.
Die Notaufnahmen vieler Krankenhäuser werden nahezu überrannt. Nur selten handelt es sich dabei um echte Notfälle. Das führt zu überfüllten Kliniken, Chaos und gewaltigen Kosten.
Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der teuersten der Welt – doch es krankt an vielen Ecken. Für die Zukunft müssen sich wesentliche Dinge ändern. Gastbeitrag eines Virologen.
Deutsche Patienten bleiben nach der Hüft-OP einen Monat in der Klinik. In Amerika reicht ein Tag.
Das Kabinett will den Haushaltsentwurf beschließen, Kanzler Scholz stellt sich den Fragen der Abgeordneten, und die EU legt einen Gesetzentwurf zur Gentechnik vor. Der F.A.Z. Newsletter
Im Norden Indiens erliegen zahlreiche Menschen offenbar den Folgen extremer Temperaturen. Der Regierung wird vorgeworfen, sie unternehme nicht genug, um Hitzetote zu verhindern.
Die Wagniskapitalgesellschaft Calm/Storm investiert in der Frühphase von Unternehmen und hat in dieser Nische schon so einige Erfolgsgründungen auf den Weg gebracht.
Im Gesundheitswesen will jeder für sich das Beste rausholen. Doch Ärzte und Patienten werden zurückstecken müssen, wenn die Versorgung auch in Zukunft weiter gewährleistet sein soll.
In Ulm beginnt der Mordprozess um die Tötung einer 14-Jährigen in Illerkirchberg, Leipzig fürchtet nach dem Urteil gegen Lina E. Ausschreitungen Linksextremer und die Eintracht will den DFB-Pokal nach Frankfurt holen. Der F.A.Z.- Newsletter
Antibiotika fehlen, Arzttermine sind kaum zu bekommen – im Gesundheitssystem gibt es viel zu tun. Dafür braucht Deutschland ein politisches Talent.
Der Europäische Raum für Gesundheitsdaten soll die Gesundheitsbranche endlich digitalisieren. Doch das Vorhaben ist brandgefährlich. Ein Gastbeitrag.
Das finnische Parlament stimmt über den NATO-Beitritt ab. Im Missbrauchskomplex Wermelskirchen fällt das Urteil. Und viele Deutsche sind mit ihrer Gesundheit nicht zufrieden. Der F.A.Z.-Newsletter
Das Gesundheitssystem der Schweiz ist zwar teuer, es bringt aber bessere Ergebnisse hervor als das deutsche. Die Eidgenossen zeigen, dass es darauf ankommt, das viele Geld klug auszugeben.
In Sachen Digitalisierung des Gesundheitssystems hinkt Deutschland hinterher. Dabei könnten vernetzte Daten gerade Menschen mit seltenen Erkrankungen helfen. Ein wichtiger Schritt ist die Etablierung des europäischen Gesundheitsdatenraums. Ein Gespräch mit Sylvia Thun und Christian Dierks.
Mehr bewegen und Maß halten: Der lange Kampf des großen Präventionsmediziners Hellmut Mehnert gegen die Diabetiker-Schwemme. Ein Nachruf.
Eine große Mehrheit der Deutschen ist mit ihrem Land zufrieden. Aber der Anteil derer, die das Land im Abstieg sehen, nimmt zu – und das Vertrauen schwindet, dass die Politik die Probleme bewältigen kann.
Die Zahl der Rettungseinsätze in Frankfurt steigt seit Jahren, doch die Zahl der echten Notfälle bleibt konstant. Viele Patienten sind nicht in der Lage, Notfälle von Bagatellen zu unterscheiden. Das hat gravierende Folgen.