Lagarde lässt den Euro steigen
Die EZB hält geldpolitisch die Füße still – und tut nichts gegen den aufwertenden Euro. Das treibt den Wechselkurs weiter.
Die EZB hält geldpolitisch die Füße still – und tut nichts gegen den aufwertenden Euro. Das treibt den Wechselkurs weiter.
Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist ohnehin schon expansiv wie nie. Trotz niedrigster Inflation, einem teuren Euro und unsicherer Konjunktur öffnet die Notenbank ihre Geldschleusen nicht weiter als bisher. Anleger warten nun auf Hinweise für die kommenden Monate.
Der Schock an der amerikanischen Tech-Börse hat den deutschen Aktienmarkt weitgehend unbeeindruckt gelassen. Jetzt versucht der Leitindex, die Marke von 13.000 Punkten deutlich hinter sich zu lassen.
Auf der ersten Zinssitzung der EZB nach der Sommerpause dürften heute neue Konjunkturprognosen der hauseigenen Volkswirte und der jüngste Euro-Anstieg die Debatten bestimmen. Ein großes Risiko für die Geldpolitik bleibt die Entwicklung der Corona-Pandemie.
Weil die Chancen auf ein Freihandelsabkommen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union sinken, ziehen Anleger sich aus der britischen Währung zurück.
Rund ein Jahr ist es her, dass die EZB den Strafzins auf Einlagen verschärft hat. Seither belasten immer mehr Banken ihre Kunden mit Negativzinsen. Die Freibeträge sinken teils sogar unter 100.000 Euro, sodass zuweilen selbst Normalsparer draufzahlen.
In der Vorwoche zog der Dow Jones den Deutschen Aktienindex mit ins Minus. In der neuen Woche steigt der deutsche Leitindex wieder. Für den Auftrieb gibt es einen Grund.
Am Donnerstag trifft sich der EZB-Rat. Die Inflationsrate ist gerade ins Negative gerutscht. Eröffnet das für EZB-Präsidentin Christine Lagarde neuen Spielraum?
Auch oberhalb der Billionen-Grenze schreitet der Anstieg der deutschen Forderungen gegen die Europäische Zentralbank voran. Was steckt hinter diesen gewaltigen Zahlen? Die EZB präsentiert mehrere Gründe dafür.
Eine überzeugende Synthese verschiedener kulinarischer Welten: Katsuhiko Kanomaru serviert in seinem „Yooki“ moderne japanische Küche mit europäischen Elementen. Und einem erstaunlichen Anspruch.
Verbraucher profitieren vom hohen Wechselkurs des Euros gegenüber dem Dollar. Für Benzin und Heizöl zahlen sie weniger. Auch beim Online-Kauf im Dollarraum können Käufer Schnäppchen machen.
Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank haben in einer Aufsichtsratssitzung die Commerzbank-Strategie heftig kritisiert. Das könnte auch die Entscheidung für den nächsten Vorstandsvorsitzenden beeinflussen.
Der Höhenflug des Euro scheint ins Stocken geraten zu sein. Und der stärkere Dollar zieht auch den Ölpreis nach unten. Letzteres scheint aber nur eine Momentaufnahme zu sein.
Die europäische Ratingagentur Scope bemüht sich um die Anerkennung durch die EZB. Horst Köhler und Jean-Claude Trichet sollen jetzt die Unabhängigkeit der Agentur sichern.
Im September kommt die erste grüne Bundesanleihe. Der deutsche Staat wird als wichtigster Euro-Emittent Maßstäbe für den schnell wachsenden Markt setzen.
Amerikas Notenbank will ihr Inflationsziel neu ausrichten. Das kann auf Dauer durchaus Folgen für die europäische Geldpolitik haben. Die EZB wird das nicht unbeeindruckt lassen.
Die Geldmenge M3 in der Europäischen Währungsunion verzeichnet im Juli den höchsten Anstieg seit dem Jahr 2008. Was steckt dahinter?
In einer Grundsatzrede verkündet der Chef der amerikanischen Notenbank eine Neuausrichtung der Federal Reserve. Künftig will Jerome Powell mehr Inflation zulassen. Ein stärkeres Gewicht bekommt auch die Verfolgung eines andere Ziels.
Die „Automatiker“ im Rat der Europäischen Zentralbank – Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat?
Erfolg von „Jedermann“ +++ Hugo von Hoffmannsthal „Jedermann“ +++ Buchrezension zu China +++ Target-2 +++ Brisanz von Target-2
Das Monatsentgelt fürs Girokonto hängt davon ab, wie viel die Bank sonst noch so an einem verdient: Das scheint ein neuer Trend zu sein. Verbraucherschützer sind nicht begeistert.
Das Vermögen der ärmeren Hälfte der Deutschen ist im europäischen Vergleich sehr niedrig. Der Schlüssel, das zu ändern, liegt in den eigenen vier Wänden.
Loch im Target-2 +++ EU und Bürgernähe +++ Gender-Sprache +++ Hagia Sophia +++ Nürnberger Prozesse +++ Presseunterstützung durch den Bund +++ Wilhelm Mohr und Weingut Neher
Nicht nur Italien und Spanien, auch die Europäische Zentralbank hat im Augenblick einen negativen Saldo aus dem europäischen Zahlungsverkehrssystem „Target 2“. Was steckt dahinter?
Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Johannes Masing über das EZB-Urteil, die föderale EU, die Holocaust-Leugnung, die Bindung privater Konzerne und die Richterauswahl.
Für viele Bankkunden heißt es inzwischen: Kostenlos war gestern. Vor allem die Gebühren für bestimmte Serviceleistungen steigen. Manche Kosten fallen erst in der Corona-Krise richtig auf.
Karlsruher Urteil +++ Corona-Verkehrswende +++ Corona-App +++ Evangelische Kirche +++ Festival lädt Lisa Eckhart aus +++ Katholische Kirche
Eine spannende Entwicklung deutet sich an: Deutschlands Volksbanken bereiten sich offenkundig darauf vor, nun doch auch in diesem Jahr attraktive Dividenden auszuschütten. Manche Institute versprechen sogar 6 Prozent.
Deutschlands Targetsaldo steigt auf mehr als eine Billion Euro. Kein Grund zur Beunruhigung, meint die Notenbank. Ein italienischer Ökonom sieht das kritischer.
Target 2 und kein Ende: Ein Ökonom aus Mailand empfiehlt, die deutsche Kritik an den Salden ernstzunehmen. Er plädiert für einen Saldenausgleich.
In der Krise ändert die EU ihr Gesicht. Die ursprüngliche Begründung für den Wiederaufbaufonds finden die wenigsten noch erwähnenswert. Über kurz oder lang wird er das Bundesverfassungsgericht beschäftigen.
Analysten sprechen von einer Korrektur. Viele meinen gleichwohl, das Goldfieber sei noch nicht vorbei. Lohnt sich in der Situation ein Investment in Goldminenaktien?
Vor allem Tiktok feiert auf dem Kontinent große Erfolge. Anders als in Amerika gibt es hier keine Diskussionen über ein Verbot. Woran liegt das?
Die Rekordpreise für Bodenschätze haben Profis, reichen Erben und Politikern eine Bonanza beschert. Nun werden Rufe laut, Australien solle höhere Lizenzgebühren für das Schürfen und Fördern verlangen.
Der Saldo der Deutschen Bundesbank gegenüber der EZB hat erstmals die Marke von einer Billion Euro überschritten. Dieser Trend ist aber kein Schicksal. Die Länder in Südeuropa müssen eine Wirtschaftspolitik betreiben, die das Geld nicht aus dem Land treibt.
Der Saldo der Deutschen Bundesbank aus dem europäischen Zahlungsverkehrssystem ist auf einen Rekordwert gestiegen. Dafür gibt es mehrere Gründe.