Deutschland ist Europameister der Negativzinsen
Nirgendwo im Euroraum zahlen Unternehmen mehr für ihre Guthaben bei Banken als in Deutschland. Sieht die Lage für Privatkunden besser aus?
Nirgendwo im Euroraum zahlen Unternehmen mehr für ihre Guthaben bei Banken als in Deutschland. Sieht die Lage für Privatkunden besser aus?
Die Europäische Zentralbank macht Ernst mit dem digitalen Euro. Wird er der Nachfolger des Bargeldes?
Ausgerechnet ein altes Bankprodukt könnte gegen neue Sparer-Sorgen helfen: Fürs Sparbuch sind Negativzinsen tabu. Den Banken passt das gar nicht.
Die Schuldenstandsquote ist im Euroraum deutlich geringer, als sie es ohne die Anleihekäufe wäre. Könnte eine „fiskalische Dominanz“ die geldpolitischen Ziele aufweichen? Ein Standpunkt von EZB-Direktorin Isabel Schnabel.
Europäische Währungsunion +++ Wiedervereinigung +++ Europäische Flüchtlingspolitik +++ Augmented Reality
Vor 50 Jahren skizzierte der Werner-Plan erstmals den Weg zu einer europäischen Währungsunion. Vierzig Jahre später musste ein Rettungsschirm aufgespannt werden, um den Euro zu retten. Ein Jubiläum zum Feiern?
Hat die expansive Geldpolitik eine Zukunft? Wie kann sie sich wieder mehr Handlungsspielraum verschaffen? Claudio Borio hält viele alte Weisheiten für prüfenswert.
Schimpfen auf die Europäische Zentralbank ist in Deutschland Volkssport. Dabei verdanken viele ihr wachsendes Vermögen auch der Geldpolitik.
Keine Nation exportiert soviel Erspartes ins Ausland wie die Deutschen. Aktien- und Anleiheanleger profitierten im Jahr 2019 von hohen Kurssteigerungen an ausländischen Börsen. Doch insgesamt war die Rendite äußerst bescheiden.
Die Verbraucherpreise fallen weiter. Grund ist vor allem ein Bereich.
Die Notenbank beschleunigt die Arbeit an dem neuen Zahlungsmittel. Doch anderswo ist man längst weiter. Schon vor sechs Jahren hat die chinesische Notenbank mit der Entwicklung eines digitalen Renminbi begonnen.
Eine Studie über mögliche Interessenkonflikte von Zentralbankökonomen birgt Zündstoff. Es geht um ein brisantes Instrument.
Die Stadt Frankfurt arbeitet fieberhaft am „Hochhausentwicklungsplan 2021“. In drei Gebieten wird untersucht, wo neue Türme entstehen können.
Die EZB macht Ernst mit der Neuausrichtung. Präsidentin Christine Lagarde plädiert für ein neues Inflationsziel – und findet Unterstützer. Doch es gibt auch rechtliche Bedenken.
Die Prognosen der Sparkassen zur Teuerungsrate gehen weit auseinander. Nur bei der Erwartung, dass sich die Inflation in Deutschland erhöhen wird, sind sie sich einig. Im Euroraum herrsche im Moment eine „unklare Situation“.
Wie kann die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) mit der Verhältnismäßigkeitsprüfung des Bundesverfassungsgerichts in Einklang gebracht werden? Die Ökonomen Lars Feld und Volker Wieland erläutern ihren Vorschlag.
Im juristischen Streit um die Corona-Maßnahmen, den Berliner Mietendeckel und die Maßnahmen der EZB geht es stets um die Verhältnismäßigkeit. Wie viel Freiheitsbeschränkungen darf der Staat seinen Bürgern also zumuten?
Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank hatte eine interne Umstrukturierung in der Wirecard-Gruppe genehmigt, die nie durchgeführt wurde. Dabei standen auch die Themen Finanzierung und Geldwäsche auf der Checkliste.
Immer mehr Banken belegen Giro- und Tagesgeldkonten mit Negativzinsen. Das ist ärgerlich – doch es gibt Ausweichmöglichkeiten.
Die Geldmenge in der Eurozone wächst im August nicht mehr ganz so stark. Unterdessen diskutieren Mitglieder des EZB-Rats über das künftige Inflationsziel - und den digitalen Euro
Die EZB ist der Frage nachgegangen, warum die Menschen derzeit viel mehr sparen als früher: Liegt es an mehr Vorsicht oder einfach an weniger Möglichkeiten zum Reisen und Einkaufen?
Die EZB sagt den ausfallgefährdeten Forderungen von Banken den Kampf an. Diese sollen sich künftig davon leichter trennen können.
Wegen des Brexits bauen die Großbanken in der EU ihr Geschäft auf. Der Londoner Finanzplatz verliert an Bedeutung.
Die Europäische Zentralbank öffnet sich stärker für „grüne“ Anleihen - als Sicherheiten für Kreditgeschäfte, aber auch für ihre Anleihekaufprogramme. EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht von einem „Schritt in die richtige Richtung“.
Die EZB befasst sich diese Woche damit, ob die Inflation wohl richtig gemessen wird. Es könnten durchaus manche Änderungen in dieser wichtigen Frage anstehen.
Viele Banken verlangen mittlerweile ein sogenanntes Verwahrentgelt, wenn Kunden große Einlagen bei ihnen parken. Es gibt aber auch schon einige Institute mit Negativzinsen ohne Freibetrag.
Die Präsidentin der Notenbank beschäftigt sich neben der grünen Geldpolitik offenbar zunehmend mit der Ungleichheit – und zwar nicht nur zwischen Reichen und Armen, sondern auch zwischen Männern und Frauen. Welche Folgen hat das?
Über die Geldpolitik in der Eurozone streiten sich sogar die Gerichte. Edmund Stoiber, Peer Steinbrück und einige weitere ehemalige Politiker machen einen Vorschlag, wie im Fall von Konflikten vermittelt werden könnte.
Janine Wissler will künftig „Die Linke“ führen. Sogar ihre politischen Gegner loben ihr Talent. Da könnte man fast vergessen, dass sie den Umsturz will.
Bei der Eröffnung des parlamentarischen Sitzungsjahrs in Den Haag stand die Finanzplanung im Zeichen der Pandemie: Die Regierung weitet die Ausgaben aus. Aber Corona beeinträchtigt den Spielraum.
Die EZB-Präsidentin warnt, die Wirtschaft erhole sich ungleichmäßig, unsicher und unvollständig. Auch ein anderes Thema nimmt die Notenbank stärker in den Blick: die Ungleichheit.
Friedrich Merz wirft Finanzminister Scholz Verschwendung vor: „Der Finanzminister haut das Geld raus, als gäbe es kein Morgen.“ Auch fordert der CDU-Politiker von der Regierung mehr Gesprächsbereitschaft mit Corona-Demonstranten.
Das Wesen des Geldes soll digital werden. Die Folgen eines solchen Schrittes gut zu durchdenken ist sinnvoll. Gleichwohl muss die EZB aufpassen, dass sie nicht zu lange nachdenkt.
Eine Taskforce der Notenbank wird bald Ergebnisse zur Einführung von Digitalgeld vorlegen, kündigt EZB-Präsidentin Christine Lagarde an. Was kommt da auf Europas Bürger zu?
Robert Holzmann, Mitglied im Rat der Europäischen Zentralbank und Notenbankchef von Österreich, spricht über Geldpolitik in der Corona-Krise, mögliche Risiken der Geldflut und die Unterschiede zwischen gefühlter und gemessener Inflation.
Trotz einer kurzzeitig sogar negativen Inflationsrate behält die Europäische Zentralbank eine ruhige Hand. Das ist vernünftig, denn es handelt sich wohl nur um einen vorübergehenden Preisverfall.