Der knifflige Zielkonflikt der Notenbanker
Auf der Konferenz „The ECB and Its Watchers“ diskutiert die Notenbanker-Welt über die hohe Teuerung in Zeiten von Finanzturbulenzen. Im Mittelpunkt steht ein bestimmtes Prinzip.
Auf der Konferenz „The ECB and Its Watchers“ diskutiert die Notenbanker-Welt über die hohe Teuerung in Zeiten von Finanzturbulenzen. Im Mittelpunkt steht ein bestimmtes Prinzip.
Was uns die Corona-Pandemie gelehrt hat. Habeck will Mehrkosten für Wärmepumpen abfedern. Und Boris Johnson sagt wegen „Partygate“ vor dem Parlamentsausschuss aus. Alles Wichtige im F.A.Z.-Frühdenker.
Die Kapitalquote der großen Eurobanken war stabil – jedenfalls 2022.
Wie geht es angesichts des Banken-Bebens weiter mit den Zinserhöhungen der großen Notenbanken? Amerikas Fed muss sich am Mittwoch entscheiden. Die EZB hat schon den 4. Mai im Blick.
Das europäische Großzahlungssystem, um das es viele Diskussionen gegeben hatte, wurde jetzt durch einen Nachfolger ersetzt. Und das mitten im Banken-Beben.
Die Pleite der Silicon Valley Bank macht die Probleme der Bankenwelt deutlich: Geldinstitute haben immer noch zu wenig Eigenkapital. Und das ist nur ein Fehler von vielen.
Plötzlich müssen wieder Rettungsmilliarden für Banken her. Düstere Erinnerungen werden wach. Was Sparer nun tun können – und was sie lieber lassen sollten.
Österreichs EZB-Ratsmitglied Robert Holzmann ist im Kampf gegen die Inflation von seiner jüngsten Forderung nach drei weiteren Zinserhöhungen um jeweils 50 Basispunkte etwas abgerückt.
Die Verluste an der Wall Street und den Nasdaq-Börsen wurden größtenteils wieder wettgemacht. Unter den Branchen in den USA waren Finanzwerte wieder gefragt.
16 Milliarden Franken verlieren Anleger in einer bestimmten Art Schuldtiteln, die die Credit Suisse begeben hatte. Das versetzt den Markt in Aufregung.
Die Vorschriften für das Eigenkapital der Banken müssen verschärft und groteske Privilegierungen abgeschafft werden.
Zentralbanken wollen Liquiditätsnöte an den Finanzmärkten verhindern. Bisher sind keine Engpässe bekannt.
Nach der Vorlage des Schweizer Notfallplans zur Rettung der Credit Suisse herrscht weiter Unruhe an den Märkten.
„Eine Bedrohung der deutschen Wirtschaft sehe ich nicht“, sagt Wirtschaftsminister Habeck der F.A.Z. Und auch die EZB-Präsidentin bemüht sich nach den Geschehnissen rund um Credit Suisse und Silicon Valley Bank um Beruhigung.
An der Börse steht die Übernahme der Credit Suisse im Fokus: Der Aktienkurs der in Not geratenen Bank halbiert sich, aber auch die Titel der UBS verlieren zeitweise mehr als 11 Prozent. Später beruhigt sich die Entwicklung.
Die Deutsche Bundesbank rechnet damit, dass die deutsche Wirtschaftsaktivität im laufenden Quartal erneut sinken wird. Bei der Teuerung erwartet sie allerdings einen Rückgang.
Angesichts der Turbulenzen rund um die Credit Suisse kündigen EZB, Fed & Co. eine gemeinsame Aktion an, um die Liquiditätsversorgung zu stärken. An den Aktienmärkten herrscht dennoch weiter Verunsicherung.
Die Chefs der großen Notenbanken äußern sich positiv über den Credit Suisse-Deal. EZB-Präsidentin Lagarde begrüßt das rasche Handeln, auch Fed-Chef Powell spricht von einem Schritt zur Stützung der Finanzstabilität.
Wie restriktiv wirkt die Geldpolitik?
Es kann schon Zielkonflikte für eine Notenbank zwischen Preisstabilität und Finanzstabilität geben
Nach einer turbulenten Woche scheint sich die Lage im Bankensektor vorerst beruhigt zu haben. Doch die anfänglichen Kursgewinne des Dax etwa halten nicht lange.
Die Notenbanken zeigen schon mal, was sie tun könnten, wenn die Bankenkrise weiter um sich greift. Im Extremfall: alles Erforderliche.
Jahrelang wurde gejammert und geschimpft, uns sei der Zins geklaut worden. Nun ist er wieder da, und die Sparer verschlafen es – und nein, die Silicon Valley Bank und die Credit Suisse taugen nicht als Ausrede.
Der Kurs stürzt um fast 11 Prozent ab. Die EZB-Aufseher kommen in einer Krisensitzung zu dem Schluss, dass die Bankenbranche weiterhin stabil ist.
Die Zentralbanken wurden von der hohen Inflation überrascht. Sie handelten zu spät, mit nicht unerwarteten Folgen für die Märkte – analysiert der frühere EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark in einem Gastbeitrag.
Die EZB hatte sich im Kampf gegen die Inflation zu lange zu wenig zugetraut. Nun erhöht sie ihre Leitzinsen trotz der Nervosität an den Finanzmärkten. Das ist konsequent und richtig.
Trotz der Bank-Turbulenzen entscheidet sich die Notenbank für eine Zinserhöhung um 0,5 Prozentpunkte. Und setzt auf Worte.
Die Börsen in Europa haben den Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) verdaut und nach einem kurzen Rücksetzer ihren Erholungskurs fortgesetzt.
Die Entspannung bei Aktienkursen und Risikoausfallversicherungen währt nur kurz. Dann nehmen Deutsche Bank und Commerzbank die Talfahrt wieder auf.
Die EZB kündigte an, für alles Erforderliche bereitzustehen. Ihre Prognosen für die Inflation hat sie nach unten korrigiert.
Im Kampf gegen die hohe Inflation erhöht die Europäische Zentralbank wie angekündigt den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte, auf 3,5 Prozent. Um die Preis- und Finanzstabilität im Euro-Raum zu wahren, sei die EZB bereit, so zu reagieren, wie nötig, sagte Notenbankchefin Christine Lagarde.
Nicht nur in Amerika gibt es erhebliche Unruhe im Bankensektor. Auch die Schweizer Bank Credit Suisse steckt in schwerem Fahrwasser. Trotzdem entscheidet die EZB sich für die sechste Zinserhöhung in Folge.
Für Franck Dixmier, Anleihechef von Allianz Global Investors, darf die EZB den Zinserhöhungszyklus nicht stoppen, wenn sie glaubwürdig bleiben will.
Der Kurs der Schweizer Großbank legt in Zürich um 30 Prozent zu. Auch die Titel von Deutscher Bank und Commerzbank gewinnen wieder an Wert.
Tausende in Berlin demonstrieren gegen Netanjahus Justizreform. Die Ministerpräsidenten treffen sich, um über die Verteilung von Flüchtlingen zu reden. Und die neue Version eines Chatbots bringt die Netzwelt in Aufruhr. Der F.A.Z. Newsletter.
Hohe Inflation, 4 Prozent Bauzinsen, 0,16 Prozent auf Sparbücher: Wie geht es weiter in der Welt der Zinsen, wenn die EZB am Donnerstag ihre sechste Leitzinserhöhung in Folge verkündet?