Dax nach Kursrutsch vom Vortag leicht erholt
Nach dem Ausverkauf vom Vortag dürfte sich die Lage an den europäischen Aktienmärkten am Donnerstag wieder etwas beruhigen. Der Dax begann mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 6816 Punkte.
Nach dem Ausverkauf vom Vortag dürfte sich die Lage an den europäischen Aktienmärkten am Donnerstag wieder etwas beruhigen. Der Dax begann mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 6816 Punkte.
Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben am Mittwoch mit Enttäuschung auf die Zurückhaltung der amerikanischen Notenbank Fed mit weiteren Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur reagiert.
Nach dem Kursplus des Vortages sind die Anleger am deutschen Aktienmarkt etwas verhaltener in den Dienstagshandel gestartet. Der Dax notierte am Dienstag nahezu unverändert bei 7058 Punkten.
Führende Geldpolitiker haben vor Risiken gewarnt, die mit der Politik des lockeren Geldes einhergehen. Die Chefs der japanischen Notenbank und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sowie der frühere EZB-Chef Trichet nahmen bei einer Konferenz Banken und Regierungen ins Visier.
Wenn die Zeiten schwierig sind, ist es umso wichtiger, sich wenigstens gut zu verkaufen, wie einige Minister dieser Tage zeigen.
EZB-Chef Draghi wirbt um die Gunst der Deutschen. Dabei riskiert seine Geldpolitik, was diese am meisten fürchten: Inflation.
Klare Worte von EZB-Präsident Mario Draghi: Es dürfe nicht sein, dass im Euroraum „ein, zwei Länder zahlen, der Rest ausgibt und das Ganze durch gemeinsame Eurobonds finanziert wird“. Die jüngsten Notmaßnahmen der EZB verteidigte er.
Die Europäische Zentralbank könnte schon bald den Ankauf von Pfandbriefen einstellen. Der Markt hat sich stabilisiert und kommt ohne Intervention aus.
Vor drei Wochen pumpte die Europäische Zentralbank noch 500 Milliarden Euro in das Finanzsystem. Nun aber zeigt sich EZB-Präsident Draghi zuversichtlich: Der Scheitelpunkt der Schuldenkrise sei überwunden.
Familienvermögensverwalter schichten in Immobilien um.Vor allem Wohnimmobilien sind gefragt. Die Bedeutung der Käufergruppe ist in den vergangenen drei Jahren deutlich gestiegen.
Bundesbank-Präsident Weidmann bleibt unbequem: Nach seiner Kritik an der Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank rügt er nun die Haushaltspolitik der Bundesregierung - und fordert einen strikteren Sparkurs.
EZB-Präsident Mario Draghi hat sich gegen einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone und gegen eine Transfer-Union ausgesprochen. Auf Unternehmensebene hat der amerikanische Sportartikel-Konzern Nike solide Quartalszahlen vorgelegt. Der amerikanische Chiphersteller Micron hat dagegen mit seinen Ergebnissen enttäuscht. Der Bund will noch mehr EADS-Anteile kaufen und T-Mobile Amerika schließt Call-Center. SKW erwartet nach Rekordwerten weiteres Wachstum.
Banker und Finanzexperten wollen heute auf dem „Finance Summit“ in der Goethe-Universität über Folgen der Krise diskutieren. Eine Finanzsteuer wäre gefährlich, findet Organisator Lutz Raettig.
Nach dem jüngsten Aufwärtstrend zeigen sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt wieder etwas vorsichtiger. Es fehle an großen neuen Marktimpulsen, sagt ein Händler.
Mit harscher Kritik am europäischen Fiskalpakt macht der sozialistische Präsidentschaftskandidat François Hollande Stimmung gegen die Europapolitik der Merkel-Regierung. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel unterstützt ihn darin.
In der EU sind derzeit viele Spitzenposten offen. Doch die Schar der Kandidaten ist überschaubar. Auch gegen Finanzminister Schäuble als Nachfolger Junckers an der Spitze der Eurogruppe spricht einiges.
Zehn Jahre führte Edwin Schwarz das Planungsdezernat, 40Jahre saß er im Römer. Viele Projekte bleiben mit seinem Namen verbunden, aber er hinterlässt seinem Nachfolger auch viel Arbeit.
Im Dezember und Februar bot die EZB den Banken Geld für drei Jahre zum Leitzins an. Die Banken verschafften sich dabei rund 1000 Milliarden Euro. Nun verteidigt die Zentralbank die „Dicke Bertha“.
Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos will zurücktreten und Chef der griechischen Sozialisten werden. Die Eurostaaten haben unterdessen das zweite Hilfspaket für Griechenland von 130 Milliarden Euro offiziell freigegeben.
Wegen der Euro-Risiken sinkt der Bundesbankgewinn. Die Retterungsorgie gibt es nicht kostenlos. Von Philip Plickert
Die Staatsschuldenkrise im Euroraum hat tiefe Spuren in der Bilanz der Deutschen Bundesbank hinterlassen. Der Gewinn der Notenbank schrumpfte im vergangenen Jahr auf 643 Millionen Euro. Das reißt auch eine zusätzliche Milliardenlücke in den Bundeshaushalt.
Mittlerweile wird die Debatte um das Zahlungsverkehrssystem Target auch politisch und öffentlich geführt. Bundesbankpräsident Jens Weidmann fordert in einem F.A.Z.-Gastbeitrag ein EZB-Konzept für die Rückführung der Nothilfen.
Bundesbankpräsident Weidmann meldet sich in der Targetdebatte zu Wort. Der Schlüssel zur Lösung der Schuldenkrise liege nicht bei den Notenbanken, schreibt er in einem Gastbeitrag für die F.A.Z.
Sparkassenverbandspräsident Heinrich Haasis beklagt, wie die EZB schwache Großbanken ohne Einlagen aus einem Liquiditätsengpass befreit und ihnen einfache Gewinne beschert.
Die neue Bankenaufseherin Elke König hat aus der Krise eine wichtige Lehre gezogen: Das Vertrauen der Banken untereinander sei „ein ganz empfindliches Pflänzchen“. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung spricht sie auch über die Pleite der Griechen, den Segen der „Dicken Bertha“ - und einen Rest Unwohlsein.
Billiges Geld von der Europäischen Zentralbank hält die Inflationsrate hoch. Auch die Notenbanken in Amerika, Japan, England und der Schweiz dienen Banken als günstige Liquiditätstankstellen.
Die Europäische Währungsunion hat einen ungeordneten Zahlungsausfall Griechenlands verhindert. Der jetzige Schuldenschnitt ist allerdings nur so reibungslos möglich, weil das Finanzsystem zuvor in Watte gepackt wurde, und dies zu einem hohen Preis.
Mit dem Schuldenschnitt verzichten private Gläubiger auf rund 100 Milliarden Euro. Der Schuldenerlass und die Finanzspritzen bekämpfen aber nur die Symptome der Krise. Um den griechischen Klientelismus zu überwinden, muss man die finanziellen Quellen austrocknen.
Welche Banken haben sich beim jügsten Dreijahresgeschäft der Europäischen Zentralbank günstig Geld geliehen? Es waren nicht nur südeuropäische Banken. Auch die Deutsche Bank und die Commerzbank haben Milliardenbeträge abgerufen.
Die deutschen Aktienmärkte legen zu Wochenbeginn deutlich zu. Positive Nachrichten aus Griechenland treiben laut Analysten die Kurse. Die griechische Regierung hatte sich am Sonntag mit den internationalen Kreditgebern auf die Eckpunkte eines weiteren, milliardenschweren Sparpakets geeinigt.
Die Europäische Zentralbank verfehlt auch in diesem Jahr ihr Preisstabilitätsziel. Die Bürger fragen sich, wofür Draghi steht: Für billiges Geld und Rettungsaktionen oder für Preisstabilität?
Banken horten mehr als 800 Milliarden Euro bei der Notenbank. Der Geschäftsführer der Meag befürchtet eine wirkungslose Geldschwemme.
Eigentlich hat sich die EZB zum Ziel gesetzt, dass die Inflationsrate im Euroraum 2 Prozent nicht übersteigt. Doch nun wird die Notenbank ihr Inflationsziel wohl zum zweiten Mal in Folge verfehlen.
EZB-Präsident Mario Draghi hat sich gegen Kritik der Bundesbank an der Politik der Europäischen Zentralbank verwahrt. Niemand sei innerhalb der EZB isoliert, „schon gar nicht die Bundesbank“.
Die Unsicherheit an den Märkten ist groß. Wie Fondsmanager damit umgehen, erklärt Andreas Utermann, Leiter der Anlagestrategie von RCM Allianz Global Investors.
Der Überschuss der Bundesbank ist wegen der Schuldenkrise und des niedrigen Zinsniveaus drastisch gesunken. Finanzminister Schäuble muss ein neues Loch von knapp zwei Milliarden Euro in seinem Etat stopfen.