Spanien gibt Kreditprobleme zu
„Für Spanien ist die Tür zum Markt geschlossen“, sagt der spanische Finanzminister. So heizt er die Diskussionen an, ob Spanien bald den Rettungsschirm in Anspruch nimmt.
„Für Spanien ist die Tür zum Markt geschlossen“, sagt der spanische Finanzminister. So heizt er die Diskussionen an, ob Spanien bald den Rettungsschirm in Anspruch nimmt.
Deutsche Aktien verlieren zum Handelsstart mehr als ein Prozent. Denn die Investoren sorgen sich um die Konjunktur, und Amerikas Notenbank scheint keine Pläne für eine Zinssenkung zu haben.
Dank positiver Meldungen zu Spaniens Banken sowie guter Vorgaben aus Übersee legt der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch zu Der Markt reagiert mit Erleichterung darauf, dass die Probleme Spaniens scheinbar endlich angepackt werden. Der Dax steigt um 0,7 Prozent auf 6010 Punkte. Der marktbreite FAZ-Index steigt um 0,75 Prozent auf 1312 Punkte.
Ob Tarifverträge und Arbeitsschutz-Vorschriften eingehalten werden, lässt sich auf der EZB-Baustelle viel schwerer überprüfen als andernorts. Dies beklagt jedenfalls die Baugewerkschaft.
Die schwachen Konjunkturdaten der vergangenen Tage haben den geldpolitischen Spielraum der Europäischen Zentralbank erhöht. An den Terminmärkten halten Händler eine Zinssenkung im Juli oder August aber für wenig wahrscheinlich. Die Banken hoffen auf weitere Geldspritzen.
Deutsche, amerikanische und britische Renditen sind so niedrig wie nie. Die Kurse am Aktienmarkt fallen seit fünf Wochen. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Auf der EZB-Baustelle beschäftigte polnische Arbeiter beklagen sich über ihre Arbeitsbedingungen. Sie arbeiteten länger als erlaubt und erhielten nicht den vollen Lohn.
Ob die Vorwürfe, dass der Mann um seinen Lohn betrogen wird, wirklich zutreffen, lässt sich nicht belegen. Aber es ist ein Hinweis, dass in dem System etwas falsch läuft.
In Frankfurt wächst die Europäische Zentralbank in den Himmel. Ein Doppelturm der Macht. Auch Wanderarbeiter aus Polen bauen ihn. Einige von ihnen klagen nun über die Arbeitsbedingungen.
Neue Zahlen untermauern, wie groß das Misstrauen in die spanische Wirtschaft und die Finanzen des Landes ist: Im ersten Quartal 2012 haben Investoren 100 Milliarden Euro abgezogen.
Die Deutsche Börse holt Banken für ihr Derivategeschäft ins Boot, BASF werden in den DJ Global Titans 50 Index aufgenommen und das Bayer-Mittel Xarelto darf in Großbritannien breiter angewendet werden.
Der Dax ist am Freitag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Im Mittelpunkt des Börsengeschehens dürften am letzten Handelstag der Woche Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten stehen.
Die Talfahrt am deutschen Aktienmarkt setzt sich am Montag fort. Konjunktur- und Schuldensorgen lassen die Anleger auf Nummer Sicher gehen.
Ein Grund für die akuten Schwierigkeiten der spanischen Großbank Bankia sieht der EZB-Präsident auch in der undurchsichtigen Kompetenzverteilung der Aufsicht. Die Probleme würden immer nur häppchenweise bekannt.
Die deutschen Aktienmärkte gehen am Donnerstag etwas erholt in den Handel. Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) gewannen, nachdem der Autokonzern eine Einigung im Tarifstreit erlangt hatte.
Die Parteien Europas verkommen in der Krise. Sie pflegen nur noch die Interessengärtchen der Rentner und verteilen lustig Zugewinne aus früheren Jahren, von denen längst nichts mehr übrig ist.
Die Krise im spanischen Bankensektor spitzt sich weiter zu. Der Chef der spanischen Notenbank hat mit sofortiger Wirkung sein Amt niedergelegt und weitere Sparkassen wollen fusionieren.
Die spanische Bankenkrise hat die Anleger am Mittwoch wieder eingeholt. Zugleich wurden die Hoffnungen auf ein großes chinesisches Konjunkturpaket gedämpft, die am Vortag den Dax angeschoben hatten.
Bislang lief der Handel zwischen den beiden größten asiatischen Volkswirtschaften China und Japan meist über die Zwischenwährung Dollar. Durch den Wegfall dieses Umwegs sollen die Handelskosten sinken.
Die spanische Bankia-Gruppe hat nach eigenen Angaben problematische Aktiva von rund 40 Milliarden Euro. Die Regierung signalisierte nun, die strauchelnde Bankengruppe über Staatsanleihen mit Kapital versorgen zu wollen.
Angesichts freundlicher Vorgaben aus Asien sind die europäischen Börsen am Dienstag mit leichten Kursgewinnen in den Handel gestartet. Händler blieben angesichts der Krise in Spanien und Griechenland jedoch skeptisch.
Die Schuldenkrise eskaliert. Ein Staatsbankrott und der Euro-Austritt Griechenlands werden nicht mehr ausgeschlossen. Professor Bernd Lucke spricht im F.A.Z.-Interview über die Gelder an Griechenland und die Folgen der Rettungsschirmpolitik.
Die vier größten griechischen Banken haben eine zugesagte Geldspritze erhalten. Das Geld stammt aus dem Euro-Hilfsprogramm. Die griechischen Banken leiden auch darunter, dass etliche Griechen ihr Geld abheben oder in andere Länder überweisen.
Die Skepsis an den Kapitalmärkten gegenüber Spanien war noch nie so eklatant wie jetzt. Die neuen Pläne des spanischen Ministerpräsidenten Rajoy versprechen nur kurz- bis mittelfristige Liquidität.
Die bisherige Euro-Rettungspolitik kann die Krise nicht nachhaltig lösen. Auch Eurobonds und Inflation kommen nicht in Frage. Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft plädiert stattdessen für einen Vier-Punkte-Plan.
„Helft euch selbst“, blafft jetzt sogar IWF-Chefin Christin Lagarde die Griechen an. Ein Austritt aus dem Euro wird mit jedem Tag wahrscheinlicher.
Die EZB wünscht eine schlagkräftige europäische Bankenaufsicht als wachende Instanz für die Bankenunion. Somit soll die Kapitalflucht der Griechen und Spanier eingedämmt werden.
Gegen richtig verstandene Wachstumspolitik ist nichts einzuwenden. Wer aber trägt dafür die Verantwortung? Nichts spricht dafür, dass man einen Plan für Europa braucht, Stichwort „Wachstumspakt“.
Auf dem EU-Gipfel in Brüssel streiten Frankreich und Deutschland über gemeinsame Anleihen der Eurostaaten: Bundeskanzlerin Merkel lehnt sie weiter ab. Frankreichs Präsident Hollande erneuerte seine Forderung nach Eurobonds.
Rund vier Wochen vor der Neuwahl stellt die Übergangsregierung in Athen die Spar- und Strukturreformen ein. In der Notenbank arbeitet man bereits an Notfallplänen für den Fall, dass der Staat die Eurozone verlässt.
Thilo Sarrazins Buch „Europa braucht den Euro nicht“ verleugnet die historischen Dimensionen Europas und bietet der Wirtschaftsunion keine Perspektiven.
Bis Ende Juli soll das Occupy-Camp vor der EZB in Frankfurt geräumt werden. Einige Vertreter der Aktivisten haben dem auch zugestimmt - ihre Vollversammlung hat sich aber noch nicht geäußert.
Käufe von Schnäppchenjägern geben den Aktienkursen Auftrieb. Die massiven Kursverluste der vergangenen Woche eröffneten Chancen für einen Einstieg, heißt es.
Die Analysten zahlreicher Banken fordern, die „Brandschutzmauer“ des europäischen Stabilisierungsfonds vor einem Griechenland-Austritt massiv zu erhöhen. Sogar die Einführung einer griechischen Parallelwährung zum Euro, dem „Geuro“, ist im Gespräch.
Nicht erst der Euro hat für ein Zusammenwachsen der europäischen Finanzmärkte gesorgt. Doch seit Beginn der Griechenland-Krise fällt Europa immer stärker auseinander.
Als wäre alles nur ein Spaß gewesen. Frankfurt kehrt nach den vier Tagen der Blockupy-Protesten zum Normalzustand zurück. Nun wird die Frage der Verhältnismäßigkeit diskutiert.