Die EZB als Gefangene ihrer Politik
Ja, die Inflation ist niedrig. Dennoch besteht aktuell keine Notwendigkeit dafür, dass die Europäische Zentralbank die Geldpolitik abermals lockert.
Ja, die Inflation ist niedrig. Dennoch besteht aktuell keine Notwendigkeit dafür, dass die Europäische Zentralbank die Geldpolitik abermals lockert.
Die Inflation im Euroraum entfernt sich deutlich von dem Zielwert der Europäischen Zentralbank: Kurz vor der Sitzung am Donnerstag sinkt sie auf 0,5 Prozent. Der Druck auf die Notenbank steigt.
Ein weiterer Handelstag beginnt für den Dax nahezu unverändert. Der deutsche Leitindex traut sich einfach nicht über die 10.000 Punkte. Börsianer schielen schon auf das EZB-Treffen am Donnerstag.
Am Dienstag wird das House of Logistics and Mobility eröffnet. Die enge Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft haben in der Region schon mehrere Branchen versucht. Eine Übersicht.
Am Donnerstag entscheidet die EZB über die weitere Geldpolitik - und außergewöhnliche Maßnahmen werden erwartet. Vor der Sitzung meldet sich der ehemalige Chefvolkswirt Jürgen Stark zu Wort: Die Wirkung eines noch tieferen Zinses sei „äußerst fraglich“, schreibt er in der F.A.Z.
Sprit wird günstiger, und auch für Nahrungsmittel müssen Verbraucher kaum mehr bezahlen als vor einem Jahr. Das stärkt die Kaufkraft, schürt aber auch Sorgen vor einer Deflation. Eine weitere Zinssenkung wird immer wahrscheinlicher.
Der Dax hat die viel beachtete 10 000-Punkte-Marke abermals nicht überwunden. Dem Sprung auf ein Rekordhoch von 9992 Punkten folgte rasch Ernüchterung.
Gleich zu Wochenbeginn sprang der DAX um 125 Punkte nach oben. Am Dienstag ging es zum ersten Mal über die Marke von 9.900 Punkten und der DAX schloss bei 9.940 Punkten. Die drei nachfolgenden Schlusskurse lauteten 9.939, 9.939 und 9.943. Auf Tagesschlusskursbasis lagen also gerade einmal 4 Punkte zwischen den vier Schlusskursen von Dienstag bis Donnerstag. Das sieht man auch nicht häufig.
In Europa dürfen wir gespannt sein, wie es diese Woche im Streit um den künftigen EU-Kommissionspräsidenten weitergeht
Bei Tageslicht lässt es sich besser sprühen als im Dunkeln. Graffiti-Künstler suchen nach Flächen, wo sie arbeiten können, ohne dass eine Anzeige droht. Leider ist die EZB bald fertig.
Am kommenden Donnerstag tagen die Notenbanker der EZB. Sie wollen mit bislang noch nie gesehenen Maßnahmen das Wachstum ankurbeln. Es geht vor allem um Kredite an kleine und mittelständische Firmen im Süden Europas.
Die Europäische Zentralbank hat für die Ratssitzung am kommenden Donnerstag große Dinge angekündigt, damit die Südländer aus der Depression kommen. Welchen Preis zahlen die Deutschen dafür?
Die EZB denkt über den Kauf von Staatsanleihen nach. Das ist ein Fehler.
Die Europäische Zentralbank hatte zu einer Forschungskonferenz nach Sintra in Portugal geladen. Dort trafen sich Geldpolitiker, Ökonomen, Finanzfachleute und Journalisten. Wir stellen Beiträge aus Sintra in einer kleinen Reihe vor.
Als Zahlungsmittel werden Banknoten immer mehr durch elektronisches Geld ersetzt. Ökonomen fordern, das Bargeld noch weiter zurück zu drängen. Wird es in Zukunft nur noch elektronisches Geld geben?
Angesichts der Lage am Euro-Anleihenmarkt rät die niederländische Fondsgesellschaft Kempen dazu, das internationale Gewicht zu erhöhen. Sie rät zu Indexfonds, die nicht blind den Markt nachkaufen.
Der Dax ist zum vierten Mal in fünf Handelstagen auf ein Rekordhoch geklettert. Zum Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten reichte es am Freitag aber wieder nicht.
Die Europäische Zentralbank warnt, die Bundesbank auch: Sehr niedrige Kursschwankungen sind keine gute Nachricht – sondern ein Alarmsignal.
Die Europäische Zentralbank hatte zu einer Forschungskonferenz nach Sintra in Portugal geladen. Dort trafen sich Geldpolitiker, Ökonomen, Finanzfachleute und Journalisten. Wir stellen Beiträge aus Sintra in einer kleinen Reihe vor.
Der Dax kratzt an der 10.000-Punkte-Marke. Was Investoren freut, stimmt die EZB besorgt. Sie warnt vor einem schnellen Crash, zu viel Geld fließe in hochspekulative Märkte. Doch ist sie daran nicht auch selbst mit Schuld?
Die Europäische Zentralbank hatte zu einer Forschungskonferenz nach Sintra in Portugal geladen. Dort trafen sich Geldpolitiker, Ökonomen, Finanzfachleute und Journalisten. Wir stellen Beiträge aus Sintra in einer kleinen Reihe vor.
Die EU-Kommission verabschiedet eine europäische Strategie für Energiesicherheit, die Expertengruppe der Europäischen Union legt ihren Abschlussbericht zur Besteuerung der digitalen Wirtschaft vor und die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die Arbeitsmarktdaten für Mai.
Der Dax steigt und steigt, die 10.000 Punkte sind nicht mehr weit. Den wichtigsten Grund für die Rally sehen Börsianer in der Hoffnung auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik der EZB.
Die Europäische Zentralbank hat erstmals eine Schätzung der jährlichen Kosten der einheitlichen Bankenaufsicht veröffentlicht. Die größten Banken müssen bis zu 15 Millionen Euro zahlen.
Eine Mächtige der Finanzwelt lobt die in Portugal tagenden Notenbankchefs als „Helden“, aber EZB-Präsident Draghi erkennt nach der Europawahl: Die Wähler wollen bessere Antworten.
Die Erholung der Wirtschaft in der Eurozone ist leider eine Illusion.
Die Kritik am OMT-Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank ist groß in Deutschland. Das Verfassungsgericht lehnt es ab. Hat nun ausgerechnet der Bundesfinanzminister das wirkungsvolle Instrument abgeräumt?
Die Währungspolitik, Frontex und das Freihandelsabkommen: Die Themen der Wahl am Sonntag sind vielfältig. Ein Überblick über die Programme der deutschen Parteien zur Europawahl.
Die Rekordjagd des Dax geht weiter und der Leitindex schließt am Freitag auf einem Höchststand. Und gleichzeitig fällt der Euro auf ein Dreimonatstief.
Europaviertel, Europabrücke, Euroskulptur: Frankfurt lässt nicht an Bekenntnissen zu dem Kontinent fehlen. Wie stark Entscheidungen der EU den Alltag beeinflussen, zeigt unser Überblick. Alles Gründe, am Sonntag wählen zu gehen.
Die Anleiherenditen in der Peripherie sind zuletzt wieder gestiegen. Viele Marktteilnehmer sehen darin Gewinnmitnahmen, aber keine Trendwende. Sie haben Vertrauen in die EZB und in die Reformen.
Die niedrigen Zinsen drängen die Assekuranz in Aktien und Beteiligungen. Doch viele Gesellschaften dürfen ihre Quote nicht erhöhen – aus Mangel an Kapital.
Europas Inflation ist so gering, dass sich viele Krisenstaaten schon daran stören. Die EZB wird wohl bald handeln. Doch sie kann wenig tun.
Die Finanzreserven der staatlichen Pflegeversicherung haben ein neues Rekordniveau erreicht. Erstmals in der 20-jährigen Geschichte der Versicherung wurde die Marke von 6 Milliarden Euro überschritten.
In seinem Buch erklärt der frühere amerikanische Finanzminister Timothy Geithner die Euro-Krise aus seiner Sicht. Er hätte sich besseres Führungspersonal in Europa gewünscht. Fundamentalismus vermutet er vor allem bei der Bundesbank.
Die Inflation ist sehr niedrig, die Konjunktur im Euroraum schwach. Darum sucht die EZB nach einem Mittel, um Banken zur Kreditvergabe zu animieren. Einige plädieren für einen Negativzins – doch das wäre ein zweischneidiges Schwert.