Schäuble macht Bürgern großes Versprechen
Bei Bankenpleiten soll nicht mehr der Staat zahlen, sondern Eigentümer und Gläubiger sollen haften. Ökonomen bezweifeln, ob das Konzept voll aufgeht.
Bei Bankenpleiten soll nicht mehr der Staat zahlen, sondern Eigentümer und Gläubiger sollen haften. Ökonomen bezweifeln, ob das Konzept voll aufgeht.
Mario Draghi und Janet Yellen stellen sich gegen die BIZ. Die Schwedische Reichsbank brüskiert ihren Chef und die Bank of England zeigt sich unentschlossen. Immer geht es um ein Thema: Die Rolle der Geldpolitik für die Finanzstabilität bleibt umstritten.
Roland Boekhout ist Chef der ING-Diba. Ein Gespräch über miese Zinsen, fiese Sparkassen und die Banker von gestern.
Es reicht nicht aus, immer mehr neue Wohnungen zu errichten. Auch das Verkehrsnetz in und um Frankfurt muss ausgebaut werden. Doch hinten und vorne fehlt Geld.
Die Politik hat zur Rettung des Euro die disziplinierende Kraft der Finanzmärkte außer Kraft gesetzt. Das kann sich noch rächen.
Sabine Lautenschläger ist die Deutsche im EZB-Direktorium. Dort stärkt sie Bundesbankpräsident Weidmann den Rücken. Im Interview mit der Sonntagszeitung spricht sie über Preise, Staatsanleihekäufe und die übertriebene Furcht vor dem Rotationsprinzip.
Die EZB hat das Geld so billig gemacht wie nie. Mit hohen Langfristkrediten will die Zentralbank den Geschäftsbanken helfen.
Noch vor wenigen Monaten schrumpfte die Wirtschaft in Amerika. Jetzt läuft es besser. Die Arbeitslosenquote ist im Juni überraschend gefallen. Das erhöht auch den Erklärungsbedarf für die Notenbank.
Banken dürfen künftig die chinesische Währung gegenüber dem Dollar zu Marktkursen handeln. Der offizielle Wechselkurs aber bleibt.
Staatliches Geld wird befürwortet und verflucht. Zentralbanken haben keinen Einfluss auf die Wirtschaft - oder einen sehr starken. Ihre Anleihekäufe der Zentralbanken sind notwendig oder Sünde. Alles ist möglich und das Gegenteil erst recht.
Die Europäische Zentralbank kann etwas aufatmen. Denn die Kernrate der Inflation ist überraschend gestiegen. Damit könnte Druck von der EZB genommen werden, die Geldpolitik weiter zu lockern.
Die deutsche Nationalmannschaft könnte auch in der neuen Woche für mehr Euphorie sorgen als der deutsche Aktienmarkt. Der kommt zum Wochenanfang kaum vom Fleck.
Serviert die Europäische Zentralbank ihren Datenverkehr der NSA auf dem Silbertablett? Einem Zeitungsbericht zufolge arbeitet sie mit Verizon zusammen - einem amerikanischen Unternehmen, dem die Bundesregierung offenbar nicht mehr vertraut.
Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich ist die Zentralbank der Zentralbanken. Sie fürchtet, dass bald eine neue Blase platzt - aber nicht dort, wo man es vermutet.
Weniger als ein Prozent für Tagesgeld, 1,3 Prozent für Bundesanleihen: So langsam reicht es. Wenn alles gutgeht, könnten nächstes Jahr die Zinsen steigen.
Die Teuerungsrate in Hessen ist im Juni leicht gestiegen auf 0,9 Prozent. Vor allem Pauschalreisen sind teurer geworden. Trotzdem ist die Inflation auf niedrigem Niveau.
CDU und Grüne erwarten von der Polizei bei den geplanten Blockupy-Protesten ein deeskalierendes Vorgehen. Sie müssten verstärkt trainieren, die Protestierer nicht unnötig zu provozieren.
Die Europäische Zentralbank muss eine einheitliche Geldpolitik betreiben und orientiert sich dabei an Durchschnittswerten. Doch während der Leitzins für Deutschland absurd niedrig ist, gestaltet er sich für den Süden als viel zu hoch.
EZB-Präsident Mario Draghi hat so deutlich wie noch nie durchblicken lassen, dass die Zentralbank den Leitzins wohl noch zweieinhalb Jahre auf dem gegenwärtigen Rekordtief nahe null belassen wird.
Enttäuschende Konjunkturdaten haben den Dax belastet. Für zusätzliche Verunsicherung sorgte eine erneute Warnung der EZB vor einer Überhitzung des Immobilienmarktes.
Vor einem Jahr kesselten Polizisten zahlreiche Teilnehmer der „Blockupy“-Demonstration in Frankfurt ein. Nun hat das Verwaltungsgericht eine Klage gegen den Einsatz verworfen.
Warum Deutschland und Frankreich in der Europa-Politik oft uneinig waren und doch immer wieder zusammenfanden.
Die Europäische Zentralbank warnt davor, die Regeln für die Staatsverschuldung in Europa zu lockern. Der Stabilitätspakt dürfe „nicht bis zu dem Punkt gedehnt werden, an dem er seine Glaubwürdigkeit verliert“.
An der Spitze großer Banken stehen immer noch Männer. In den Aufsichtsräten jedoch holen die Frauen auf. Und diese Verweiblichung ist keinesfalls eine Verweichlichung.
Sigmar Gabriel will Krisenstaaten mehr Spielraum für Schulden geben. Aber wenn man mit Schulden Wachstum kaufen könnte, wäre Griechenland das wachstumsstärkste Land der Erde.
Ein Jahr hat die EZB Zeit, die neue europäische Behörde aufzubauen. 1000 Mitarbeiter sollen bis zum November in Frankfurt ihre Arbeit aufnehmen. Eine Herkulesaufgabe.
Wie gefährlich sind die Preissteigerungen auf dem deutschen Immobilienmarkt? Finanzminister Schäuble jedenfalls macht sich Sorgen.
Die amerikanische Notenbank verringert ihren Konjunkturimpuls. Sie kauft weniger Anleihen, will den Leitzins aber noch länger nahe Null halten. Mit vier Nein treibt die Fed-Vorsitzende Yellen die Aktienkurse auf Rekordhochs.
Welchen Einfluss hat eine lockere Geldpolitik auf die Kreditvergabe, die Immobilienpreise und schließlich Finanzkrisen? Das hat eine Langzeitstudie über einen Zeitraum von 140 Jahren untersucht. Die Ergebnisse sind beängstigend.
Die meisten Ökonomen waren sich in der unmittelbaren Bekämpfung der Krise einig. Aber es besteht ein großer Dissens darüber, wie es weiter gehen soll. Es fehlt an einer modernen Theorie und an praktischen Erfahrungen.
In Amerika und Großbritannien könnten die Zinsen schneller steigen als erwartet. Im Euroraum nicht. Viele Analysten erwarten eine Leitzinserhöhung der EZB frühestens 2016. Davon profitieren die Staaten der Eurozone.
Die Eurokrise ist noch lange nicht überwunden. Jetzt macht sich das daran bemerkbar, dass die Inflation fehlt. Einige Länder sind weit vom Ziel entfernt.
Selbst die großen Notenbanken müssen im EZB-Rat zeitweise auf ihr Stimmrecht verzichten – angeblich, damit die Sitzungen nicht zu groß und schwerfällig werden. Doch der Kern der Problematik liegt woanders.
Künftig wird die Bundesbank alle fünf Monate im EZB-Rat kein Stimmrecht mehr haben. CSU und AfD sind empört. Die Grünen sagen, sie sollten sich „die Deutschlandfarben aus dem Gesicht wischen“.
Einen Tag nach dem Abschuss eines ukrainischen Militärflugzeugs eskaliert die Lage in der Ostukraine weiter: Prorussische Separatisten haben das Gebäude der ukrainischen Zentralbank in Donezk besetzt.
Bundesbankpräsident Weidmann muss wohl bald bei einigen EZB-Abstimmungen aussetzen. Finanzminister Schäuble will daran nichts ändern. Er hat Angst vor heftigeren Ideen.