Auf Warteposition 42
Wer auf telefonischem Wege etwas mit dem Frankfurter Finanzamt klären will, hat zurzeit schlechte Karten. Das hat seinen Grund.
Wer auf telefonischem Wege etwas mit dem Frankfurter Finanzamt klären will, hat zurzeit schlechte Karten. Das hat seinen Grund.
Bald gilt die neue Grundsteuer. Dafür müssen Immobilienbesitzer jetzt eine Menge Daten ans Finanzamt liefern. Eine Hilfestellung für Eigentümer, die nicht ganz durch den Bürokratie-Dschungel blicken.
Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) will Kompetenzen bündeln und verlagert weitere Stellen der Steuerbehörde aufs Land. Finanzämter werden neu geordnet und fusionieren Fachlich werde man so stärker, sagt der Minister.
Wer wunderte sich, wenn alsbald eine Pflicht für Photovoltaikanlagen auf Hausdächern beschlossen würde? Die Idee hat Charme. Aber der Ärger mit dem Finanzamt ist programmiert.
Die Landesregierung plant die Fusionen mehrerer Finanzämter in Frankfurt und anderen Großstädten. In der Begründung des Gesetzentwurfs ist von „weitreichenden strukturellen Auswirkungen sowohl im Innen- als auch im Außendienst“ die Rede.
Wegen der Corona-Pandemie haben viele Menschen monatelang im Homeoffice gearbeitet. Das dazugehörige Arbeitszimmer kann deswegen nun häufiger steuerlich abgesetzt werden. Doch die Finanzämter verschärfen die Kontrollen. Was gibt es zu beachten?
Immer mehr Rentner rutschten unbemerkt in die Steuerpflicht. Erst ein Brief vom Finanzamt offenbart ihnen, dass sie Geld nachträglich überweisen müssen. Kann eine Art Lohnsteuerverfahren für Rentner das Problem lösen?
In Baden-Württemberg können Bürger verdächtige Steuerzahler per Internet melden. Das Ministerium spricht von einem „anonymen Hinweisgeberportal“, andere wittern Denunziantentum. Und Steuerberater zweifeln am Nutzen.
Wer ein Hausgrundstück vor dem Verkauf zunächst den Kindern schenkt, kann legal steuern Sparen. Ein solches Vorgehen ist nicht missbräuchlich, hat der Bundesfinanzhof in München in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil entschieden.
Nach der Anpassung der Steuerzinsen ist es erst mal vorbei mit den jährlichen Milliarden-„Nebeneinkünften“. Wohin die Reise für die Steuerzahler geht? Unser Autor hat Bedenken vor der Gier des Staates.
Die Bundesregierung nimmt Testzentren enger an die Kandare, Falschabrechnungen sollen dafür bei der Steuer auffallen.
Viele Eltern wollen ETF-Sparpläne für ihren Nachwuchs nutzen. Mit ein paar Tricks lassen sich unnötige Kosten vermeiden.
Legale Putzhilfen sind schwer zu bekommen. Das hat auch damit zu tun, wie sich der Staat einmischt. So werden in Deutschland weiterhin Millionen Haushalte durch Schwarzarbeit sauber.
Manchmal sieht der Steuerbescheid ganz anders aus als erwartet. Dagegen lässt sich etwas unternehmen – auf zwei Wegen.
Vor allem Selbständige würden ohne Änderungen bei der Besteuerung von Renten künftig doppelt zur Kasse gebeten, sagen die Richter in einem Grundsatzurteil. Das Bundesfinanzministerium reagiert prompt.
Viele Eheleute verstehen sich als wirtschaftliche Einheit, leben aber in der Zugewinngemeinschaft. Mit dem Wechsel in einen anderen Güterstand vermeiden reiche Alleinverdiener Steuerhinterziehung.
E-Bike statt Dienstauto? Die klimaschonende und fitnesssteigernde Alternative zum Firmenwagen genießt steuerlich erheblichen Rückenwind. Worauf Arbeitnehmer achten müssen, wenn sie auf ein Dienstfahrrad umsteigen wollen.
Kryptowährungen erleben derzeit einen Hype – und doch findet sich im Einkommensteuergesetz kein Eintrag. Wer sich schon über steuerfreie Gewinne freut, sollte allerdings Vorsicht walten lassen. Ein Gastbeitrag.
Wie duftet Geld? Eine Künstlerin hat für das Finanzamt Karlsruhe ein Parfüm entworfen, das diese Frage beantwortet.
Manche Finanzämter verlangen den Solidaritätszuschlag von Menschen, die ihn eigentlich nicht mehr zahlen müssten. Wann die betroffenen Steuerzahler ihr Geld zurückbekommen, ist noch offen.
Durchbruch zu einer moderneren Verwaltung, die Behördenangelegenheiten für Bürger und Staat vereinfacht: Der Bundesrat stimmt dem lange umstrittenen Registermodernisierungsgesetz zu.
Eine Auswertung für 2020 zeigt: Kläger haben immer häufiger Erfolg vor dem höchsten deutschen Steuergericht. Derweil fürchtet die Richterschaft nach wie vor eine stärkere politische Einflussnahme.
Harter Umrechnungskurs: Für die Beute von einem Euro und einer Kaffeemaschine verurteilt das Frankfurter Amtsgericht einen Drogenabhängigen zu einer Bewährungsstrafe. Vor Gericht zeigte er sich einsichtig.
Kurzarbeit, Homeoffice, Kinderbonus – Steuerzahler müssen sich in der Steuererklärung für 2020 aufgrund der Pandemie auf einige Änderungen einstellen. Ein Überblick.
Einen amerikanischen Gastwissenschaftler des Uniklinikums Heidelberg kommt ein Stipendium teuer zu stehen. Hätte die Stiftung das verhindern können?
Wer 2020 viel von zu Hause gearbeitet hat, hat es bei der Steuererklärung nicht leicht: Kann man die Arbeitsecke in der Küche absetzen? Oder das nicht genutzte ÖPNV-Jahresticket? Wir haben Tipps.
Wenn Partner oder Kinder Geld aus Lebensversicherungen von Verstorbenen erhalten, kann eine Erbschaftsteuer fällig werden. Doch mit ein paar einfachen Kniffen lässt sich eine ungewollte Beteiligung des Finanzamts vermeiden.
Wer als Privatanleger Devisenkonten führt, muss Gewinne und Verluste aus Währungstransaktionen in der Einkommensteuererklärung angeben, denn diese fallen nicht unter die Abgeltungsteuer. Das steuerliche Fremdwährungsreporting der Steuerberatung und Fintech-Unternehmens fintegra erledigt diese Aufgabe automatisch und steuerfest. Das spart Kosten und schützt Sie vor Ärger mit dem Finanzamt.
Amerikas Präsident hat dem Fiskus kaum Geld gezahlt. Ist er damit so außergewöhnlich? Nein. Einige seiner Tricks werden auch von Privatleuten in Deutschland genutzt – ganz legal.
Gewinn ist die wichtigste Messgröße unternehmerischen Erfolgs. Er motiviert die Mitarbeiter, verhindert Ressourcenverschwendung und hilft dem Unternehmen durch Krisen. Das zeigt sich während der Corona-Pandemie sehr deutlich. Ein Gastbeitrag.
Von diesem Dienstag an sind die hessischen Finanzämter wieder für Steuerzahler geöffnet. Termine können jetzt individuell vereinbart werden. Auch über Mittag.
Dass die Öffentlichkeit bei Zusatzbezügen von Linken-Politikern besonders genau hinschaut, dürfte Berlins Bausenatorin bewusst gewesen sein. Wer ihr nachfolgt, ist noch offen.
Wenn Selbständige außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärungen angeben, fließt den Bürgern einiges zurück. Die FDP ruft dazu auf, rechtzeitig die Steuer zu erklären. Das könne so wirken wie ein kleines Konjunkturprogramm.
In Corona-Zeiten fließen reichlich Hilfen, doch 2021 steht das Finanzamt auf der Matte – im Wahljahr.
Steuerberaterpräsident Harald Elster lobt Maßnahmen der Bundesregierung. Im Gespräch berichtet er aus der Praxis unter den neuen Gegebenheiten und wo er noch Handlungsbedarf sieht.
Hochsensible und persönliche Finanzdaten sind aus Sicht von Kriminellen und Cyber-Spionen eine verlockende Beute. Ein Finanzpolitiker fordert wirksamere Abwehr.