Ölpreis treibt Inflation, Risikoscheu die Geldmenge
Vor allem wegen des Ölpreises ist die Teuerung in Deutschland auf 2 Prozent gestiegen. Unterdessen wächst seit einigen Monaten die Geldmenge stärker als die Kreditvergabe.
Vor allem wegen des Ölpreises ist die Teuerung in Deutschland auf 2 Prozent gestiegen. Unterdessen wächst seit einigen Monaten die Geldmenge stärker als die Kreditvergabe.
Die hohen Ölpreise haben die Inflation in Deutschland wieder auf die sensible Marke von 2 Prozent gehoben. Die lockere Geldpolitik heizt den Preisauftrieb zusätzlich an. EZB-Präsident Draghi gibt sich unbeirrt.
wmu. BRÜSSEL, 29. August. Die EU-Kommission dringt darauf, dass die neue Bankenaufsicht für den Euroraum ihre Arbeit schon früh im Jahr 2013 aufnimmt.
Der deutsche Leitindex hat am Donnerstag deutlich nachgegeben. Er ging unter 6900 Punkten aus dem Handel. Besonders Autowerte litten unter wachsenden Konjunktursorgen.
Mario Monti ist zum Vertreter der Südländer in der Eurozone geworden - doch seine Reformschritte in Italien werden immer kürzer. Von unpopulären Strukturreformen ist kaum noch etwas zu hören.
Die Minister Rösler und Westerwelle hatten in der Debatte über die Euro-Schuldenkrise zuletzt ziemlich unterschiedliche Akzente gesetzt. Jetzt rücken sie wieder zusammen - und grenzen sich von CSU-Generalsekretär Dobrindt ab.
ban. BERLIN, 27. August. Die Äußerungen von CSU-Generalsekretär Dobrindt, er sehe „Griechenland 2013 außerhalb der Eurozone“, und EZB-Präsident Draghi sei ein ...
Blackrock-Manager Bolton ist optimistisch, was europäische Aktien angeht. Er sagt, warum er besonders italienische Titel bevorzugt.
Bundeskanzlerin Merkel müsse das „Zündeln am europäischen Haus“ des CSU-Generalsekretärs Dobrindt unterbinden, fordert die SPD. Auch in den eigenen Reihen stößt Dobrindt mit seinen Griechenland-Äußerungen auf heftigen Widerspruch.
In den intern verzerrten Wechselkursen in der Eurozone sehen Ökonomen wie Wolf Schäfer den Grund für die makroökonomischen Ungleichgewichte. Seine Lösung: Griechenland muss aus der Eurozone austreten und die Drachme wieder einführen.
Nachdem CSU-Generalsekretär Dobrindt erklärte, für ihn führe an einem Austritt Griechenlands kein Weg vorbei und Westerwelle daraufhin von „Griechenland-Mobbing“ spricht, greift nun Kanzlerin Merkel ein: „Jeder sollte die Worte sehr wägen“.
Banken und Konzerne bereiten sich darauf vor, dass der Euro zerfallen könnte. Sie horten Bares, ändern Verträge und proben, wie man die „neue Drachme“ einführt.
Der Schweizer Felix Zulauf ist der Vermögensberater einer Handvoll Superreicher. Den Euro hält er für ein Unglück. Gold ist ein Trost.
Angela Merkels größtes Problem heißt nicht Griechenland. Es heißt auch nicht Frankreich. Schwieriger ist die Lage zu Hause, in der eigenen Koalition. Union und FDP durchkämmen ihr Waffenarsenal.
In Berlin und Paris hat Antonis Samaras die wichtigsten Geldgeber seines Landes um „Luft zum Atmen“ gebeten. Der griechische Regierungschef hat sie vorerst nicht bekommen: Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich stieß er im Ton auf freundliche Gastgeber – und in der Sache auf Granit.
Der französische Präsident Hollande hat Griechenland zunächst keine Hoffnung auf Lockerungen beim Sparpaket gemacht. Nach einem Treffen mit Griechenlands Ministerpräsident Samaras hielt sich Hollande in Paris sehr bedeckt.
Von griechischer Seite war am Freitag der Verdacht laut geworden, Berlin habe Samaras mit einer gezielten Indiskretion zusätzlich unter Druck setzen wollen.
mas. BERLIN, 24. August. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für einen Verbleib Griechenlands in der Europäischen Währungsunion ausgesprochen.
Griechenlands Regierungschef Samaras hat bei der Kanzlerin um mehr Zeit für den Sparkurs geworben. Nach einem einstündigen Gespräch traten beide vor die Kameras: „Zusagen müssen eingehalten werden“, mahnte die Kanzlerin ihren Gast. Zugleich wolle sie Griechenland im Euro halten.
Mehrere Bundesminister lehnen es ab, Griechenland mehr Zeit für Reformen und Einsparungen zu lassen. Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande dagegen fordern die Griechen dazu auf, am Sparkurs festzuhalten.
Die Hoffnung auf baldige Hilfen der Europäischen Zentralbank (EZB) für kriselnde Euro-Staaten hat dem Dax zur Eröffnung am Dienstag Auftrieb gegeben. Er legte 0,2 Prozent auf 7052 Punkte zu. Die Analysten der Barclays Bank betonten allerdings in einem Marktkommentar, dass der Teufel im Detail stecke. „Eine begrenzte und mit strengen Auflagen verbundene Hilfe der EZB wird die finanziellen Belastungen, denen die Euro-Peripherie ausgesetzt ist, wohl kaum kurzfristig verringern.“
Wenige Tage vor dem Treffen von Kanzlerin Merkel mit dem griechischen Ministerpräsidenten Samaras dämpft Berlin die Erwartungen. Für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone, müsse Athen die Auflagen erfüllen, sagt Außenminister Westerwelle.
Der ehemalige Bundesbankpräsident Ernst Welteke ist ein leidenschaftlicher Anhänger und Verteidiger der Währungsunion und zugleich ein ausgewiesener
Südzucker produziert neben Zucker auch Biosprit. Mit dem Kraftstoff E 10 will das Unternehmen Geld verdienen und expandiert in die Schwellenländer.
Schlägt für die Währungsunion bald die Stunde der Wahrheit? Alarmistisch klingende Äußerungen könnten einen das glauben machen.
Die EU-Kommission würde der Europäischen Zentralbank gerne die Kontrolle über alle Banken des Euroraums anvertrauen. Vor allem die Sparkassen wollen davon allerdings nichts wissen. Sie finden das Projekt „überdimensioniert und nicht nahe genug an den Marktrealitäten“.
Finnland steht der europäischen Rettungspolitik schon länger skeptisch gegenüber. Jetzt hat der sozialdemokratische finnische Außenminister Tuomioja nochmals nachgelegt: Europa müsse sich auf ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone vorbereiten.
Der Zerfall der Europäischen Währungsunion gehört zwar nicht zum Kernszenario der Meag, des Vermögensverwalters der Munich Re und deren Tochtergesellschaft
svs. FRANKFURT, 16. August. Trotz der Konjunktursorgen und Schuldenkrise im Euroraum hat sich die Erwerbstätigkeit in Deutschland in den ersten sechs Monaten ...
Wo steht die Kirche in der Euro-Krise, in der es um weit mehr geht als um die Währung? Eine offizielle Stellungnahme der Kirche fehlt bisher. Der Sozialethiker Elmar Nass entwirft eine freiheitlich-katholische Sicht.
ppl. FRANKFURT, 14. August. Die deutsche Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal mit einem Wachstum von 0,3 Prozent etwas besser geschlagen als erwartet, ...
Der Euro hat sich an den Devisenmärkten ein wenig stabilisiert. Die jüngsten Wachstumsdaten zeigen den Euroraum zwar in der Rezession und haben die leichte ...
Nach dem unerwartet guten Jahresauftakt ist die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal noch um 0,3 Prozent gewachsen. Doch Ökonomen warnen, Deutschland könne sich von der Rezession im Euroraum nicht abkoppeln. Dort ist die Wirtschaft zwischen April und Juni um 0,2 Prozent geschrumpft.
Die Wirtschaft im Euroraum schrumpft. Investoren hoffen auf neue Anleihekäufe der EZB. Das ist auch treibender Faktor für die neuerlichen Kursgewinne an den Aktienmärkten.
BERLIN, 9. AugustVier politische Erkenntnisse sind in einer Zwischenbilanz des sogenannten Sommers 2012 festzuhalten. Erstens: Die Finanzmärkte haben ihr ...
Die Europäische Zentralbank erwartet, dass Arbeiter und Angestellte in den Euro-Krisenländern weniger verdienen. Außerdem müssten die Mindestlöhne sinken und der Kündigungsschutz gelockert werden.