Banken zahlen knapp 3 Milliarden in Krisenfonds ein
Nicht mehr der Steuerzahler, sondern Banken und ihre Eigner sollen künftig im Pleitefall haften. Ein großer Teil der Mittel für einen Krisen-Fonds kommt von deutschen Banken. Das hat einen Grund.
Nicht mehr der Steuerzahler, sondern Banken und ihre Eigner sollen künftig im Pleitefall haften. Ein großer Teil der Mittel für einen Krisen-Fonds kommt von deutschen Banken. Das hat einen Grund.
Deutschlands Vorschlag für eine Insolvenz-Ordnung für Euroländer ist gut. Schäuble sollte ihn nicht nur taktisch einsetzen, um eine gemeinsame Einlagensicherung zu verhindern.
Er hält die Anstrengungen, Griechenland im Euro zu halten, für vergebene Liebesmüh. In dem Buch „Von Rettern und Rebellen“ beschreibt der Rheingauer CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch, wie und von wem spekuliert, taktiert und fehlinformiert wurde.
Deutschland und Frankreich wollen die Währungsunion verändern. Leicht ist das nicht. Dafür müssen Verträge geändert werden, denen alle EU-Länder zustimmen müssen.
Die EZB deutet noch mehr Anleihekäufe an. Dabei funktioniert die Geldpolitik nach dem Motto „noch mehr hilft mehr“ nicht.
Der Wirtschaftsausblick für Industrienationen und Schwellenländer wird die Finanzmärkte bewegen - aber nicht in die Krise stürzen. China bleibt erst einmal eine Quelle von Unsicherheit.
Frankreich wirbt für eine Transferunion im Euroraum. Leider hat es das Land mit eigenen Reformzusagen nie so genau genommen.
Wegen des niedrigeren Ölpreises bleibt die Teuerungsrate im Euro nahe null Prozent. Derweil akzeptiert die Europäische Zentralbank ab November weitere Sicherheiten von den Banken.
Eine Eurozone, in der die Starken den Schwachen mit Finanztransfers helfen, einen mächtigen Euro-Kommissar in Brüssel und ein höheres Budget für die EU: Frankreichs Wirtschaftsminister Macron will eine grundlegende Erneuerung der Eurozone und setzt Berlin unter Druck.
Brauchen wir ein europäisches Finanzministerium? Nein, sagen CDU-Wirtschaftsrat und Eurokritiker. Nur SPD und Grüne loben den Vorstoß.
Die Wirtschafts- und Währungsunion steht wie ein Flamingo nur auf einem Bein, doch sie kommt anders als der Vogel immer wieder aus dem Gleichgewicht. Ob ein europäisches Finanzministerium das verbessern kann?
Wenn es um die Schaffung neuer EU-Institutionen geht, ist Deutschland traditionell skeptisch. Doch nun will die EZB ein europäisches Finanzministerium einführen. Und prompt bröckelt der deutsche Widerstand.
Wenn Griechenland seine Reformzusagen bricht oder seine Zahlungsverpflichtungen nicht einhält, besteht immer noch ein Grexit-Risiko. Das sagte der Chef des Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, in Berlin.
Moral ist eine Sache, Ökonomie aber die entscheidende: Europa muss sich überlegen, welchen Werten es angesichts der Flüchtlinge die Treue halten will. Ein Gastbeitrag.
Der Ölpreis kannte zuletzt nur eine Richtung: abwärts. Die Unternehmen und Haushalte freut’s. Doch bald könnte der niedrige Ölpreis die Inflationsrate wieder unter null Prozent drücken. Droht eine gefährliche Abwärtsspirale des Preisniveaus?
Aus dem neuen Rettungsprogramm für Griechenland haben die Finanzminister der Eurozone bereits 26 Milliarden Euro freigegeben. Nur die Hälfte davon fließt allerdings auf direktem Weg nach Athen.
Nach einer neuen Analyse des Forschungsinstituts IWH profitiert Deutschland von Griechenlands Krise - sogar dann, wenn alle Hilfskredite verloren wären. Andere Ökonomen widersprechen.
Zu Zeiten von Schwarz-Gelb war die FDP noch für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone. Heute kommt sie zu einer anderen Einschätzung.
Der Sachverständigenrat fordert ein Insolvenzrecht für Staaten. Dabei wäre eine weitere politische Integration in der Währungsunion wichtiger. Ein Standpunkt.
Der Sachverständigenrat fordert ein Insolvenzrecht für Staaten und warnt vor einem europäischen Finanzministerium. Ein Mitglied schließt sich dem Sondergutachten allerdings nicht an. Und auch von anderer Stelle kommt Kritik.
Hedgefondsmanager aus Amerika haben Milliarden in Wertpapiere aus Griechenland investiert. Ein schlechtes Gewissen haben sie nicht.
In Brüssel und Berlin gibt es laut einem Medienbericht Pläne für eine eigene Steuer für die Eurozone. Schäuble sei bereit für Gespräche über einen eigenständigen Eurozonen-Haushalt.
Griechenlands Schuldenlast kann und muss im Euroraum erleichtert werden. Das ist rechtlich auch ohne Grexit möglich. Bei den Verhandlungen mit Athen sollte dies Thema sein. Ein Gastbeitrag.
Österreichs Wirtschaft schwächelt, aber einzelne Aktien sind begehrt. Etwa die eines Zuckerbäckers mit türkischen Wurzeln, der die Fußball-EM bekocht. Im Aufschwung befinden sich auch einige Nischenanbieter.
Deutschland geht es wirtschaftlich besser denn je und Fachleute rechnen mit einem soliden Wachstum. Zum Schwarzmalen besteht also kein Grund, zum Mahnen aber schon.
Die Koalitionsparteien sind in der Griechenland-Debatte weiter uneins. Vizekanzler Gabriel beschwert sich nun über das Vorgehen des Finanzministers Schäuble.
Der griechische Ministerpräsident Tsipras bekam viele Gegenstimmen aus der eigenen Partei. Nun bringt einer seiner wichtigsten Minister eine Neuwahl ins Gespräch - wenn das Hilfsprogramm steht.
Ab in den Urlaub! Damit man immer flüssig ist, braucht es eine gute Mischung aus Bargeld und Karten. Doch was tun, wenn die Brieftasche gestohlen wird?
Aus der Griechenland-Krise ist eine Debatte über die deutsche Rolle in Europa geworden. Diese ist längst überfällig gewesen - und sollte nicht dem Bundesfinanzminister überlassen werden, wie die Sendung von Anne Will zeigte.
Finanzminister Schäuble sorgt mit seinem Vorschlag eines Grexits auf Zeit für Unruhe. Dass er diese Variante befürwortet, hat taktische Gründe.
In einem Interview prescht Frankreichs Präsident mit einem Vorschlag für eine Vertiefung der Währungsunion voran. Die Entscheidung für Griechenland würdigt François Hollande als „Sieg für Europa“.
Diese Einigung verschärft das Sprengpotential im Euroraum: Die Retter erhöhen ihren Einsatz in Athen, ohne jede Gewähr, dass sie ihr Geld wiedersehen.
François Hollande und Manuel Valls werben in Frankreich um Verständnis für die Kanzlerin. Berichte über ein Zerwürfnis weisen sie zurück. Die Einigung von Brüssel feiern sie als großen Erfolg.
Bevor Athen ein drittes Hilfspaket bekommt, muss das griechische Parlament noch viele Gesetze beschließen. Auch der Bundestag muss noch zustimmen. Was in den nächsten Tagen und Wochen passiert.
Wolfgang Schäubles Strategiepapier über einen „Grexit auf Zeit“ führt bei der SPD zu einer heftigen Kontroverse. Vizekanzler Gabriel steht in der Kritik. Die Partei „Die Linke“ bezeichnet den Finanzminister gar schon als „Totengräber der Eurozone“. So weit gehen die Genossen noch nicht.
EU-Ratspräsident Tusk hat den für Sonntagabend angesetzten Sondergipfel aller 28 EU-Staaten zur Griechenlandhilfe abgesagt. Stattdessen treffen sich am Nachmittag nur die 19 Staats- und Regierungschefs der Euroländer. Die Eurogruppe ist offenbar tief zerstritten über das weitere Vorgehen.