Herr der großen Flugzeugaufträge
Bill Franke ist über 80 Jahre alt und groß im Geschäft. Über seine Gesellschaft Indigo Partners prägt er mit Riesenordern für sein Netz an Billigfliegern den Wandel der Branche mit.
Bill Franke ist über 80 Jahre alt und groß im Geschäft. Über seine Gesellschaft Indigo Partners prägt er mit Riesenordern für sein Netz an Billigfliegern den Wandel der Branche mit.
Mit der Tilgung der Staatshilfe ist die Zeit der historischen Herausforderungen für die Lufthansa nicht vorbei. Im Gegenteil: Mit Konzernwandel, schärferem Wettbewerb und Klimaauflagen kommt noch einiges.
Dank mehr Passagieren und eines boomenden Frachtgeschäfts hat die Lufthansa erstmals in der Corona-Krise wieder einen operativen Gewinn erwirtschaftet. Noch immer aber müssen Tausende Mitarbeiter den Konzern verlassen.
Ein Verbraucher, der gegen Eurowings geklagt hatte, ist im Recht: Der Streik des Airline-Personals zählt nicht als „außergewöhnlicher Umstand“ – der Flugausfall wird entschädigt.
Der Lokführerstreik führe dazu, dass mehr Transporte auf die Straßen verlagert werden, argumentiert die DB-Cargo-Chefin. Von den Streiks im Personenverkehr profitieren Lufthansa und Eurowings.
„Die Zukunft von Condor beginnt heute“, jubelt der Chef. Die Airline hat einen neuen Haupteigner und bestellt im Eiltempo Ersatz für alte Jets. Doch es steht auch ein Wettkampf mit Lufthansa bevor.
Lufthansa-Mitarbeiter sollen eine Ansprache wählen, die alle Passagiere anspricht, sagt ein Sprecher der Fluggesellschaft. Bei der Umstellung handele es sich um einen „Prozess, der einen gewissen Zeitraum einnimmt“.
Die Zahl der Geimpften steigt, mehr Menschen denken wieder an Flugreisen. Fest gebucht ist aber wenig. Und weil der digitale Impfpass noch fehlt, befürchten Unternehmen komplizierte Kontrollen.
Die Rückreise in die Quarantäne bleibt Mallorca-Urlaubern vorerst erspart. Wie aber soll getestet werden? Und was ist eigentlich aus dem Urlaub im Ferienhaus geworden?
Dass die Baleareninsel kein Risikogebiet mehr ist, hat zahlreiche Deutsche sprunghaft ihre Reiselust wiederentdecken lassen. Mehrere hundert neue Flüge werden aufgelegt – während Reisen in Deutschland weiter nicht möglich ist.
Aus der Flaute in den Sturm – das steht dem Flugkonzern bevor. 2020 endete mit einem Milliarden-Verlust, 2021 soll Urlaubslust für Auftrieb sorgen. Doch es drohen Überkapazitäten.
Der Protest gegen neue Reisebeschränkungen bleibt weitgehend aus – es sind ohnehin kaum Urlauber und Geschäftsleute unterwegs. Airlines und Reiseanbieter sorgen sich vielmehr um den Sommer.
Die Lufthansa-Tochtergesellschaft und die Gewerkschaft haben sich auf einen Tarifvertrag geeinigt. Für die rund 2000 Beschäftigten in der Kabine und am Boden ist demnach eine Arbeitsplatzsicherung bis ins Frühjahr 2022 vereinbart.
Berlins Flughafen macht nun zwar auf – das Drama aber setzt sich fort. Dabei geht es nicht nur um Corona, sondern auch um überzogene Ziele und viel Geld.
Wer bei Opodo und anderen Portalen Flüge gebucht hat, die aufgrund der Pandemie storniert wurden, hat es schwer, an sein Geld zu kommen. Rechtlich ist die Sache eindeutig, aber viele Anbieter stellen sich quer.
Im Flugzeug ist es nicht immer einfach, die Abstandsregeln einzuhalten. Bei Eurowings können sich Reisenden nun einen freien Mittelplatz kaufen.
Jeder fünfte Führungsposten fällt weg, die Verwaltung soll um 1000 Stellen schrumpfen. Der Lufthansa-Konzern legt mit Kürzungsplänen nach – will aber im Geschäft mit Urlaubern einem alten Bekannten Konkurrenz machen.
Die Coronavirus-Pandemie legt Schwächen von Unternehmen gnadenlos offen, sagt der TUI-Vorstandsvorsitzende Fritz Joussen. Im F.A.Z.-Interview spricht er über Sparpläne, Stellenabbau – und die angeblich ungebrochene Lust aufs Reisen.
Im Zuge der Corona-Krise hatte die Lufthansa ihren Flugplan stark eingeschränkt. Nun kündigt die Fluggesellschaft an, wieder zusätzliche Flüge anzubieten. Auch Urlaubsorte sollen angeflogen werden.
Die Landwirtschaft ist auf die Erntehelfer aus Osteuropa angewiesen. Die ersten dürfen jetzt einreisen, müssen danach aber in Quarantäne. Am Flughafen in Rumänien hielten sie sich offenbar nicht an die Abstandsregeln.
Lufthansa beendet den Flugbetrieb der Germanwings, noch bevor Diskussionen über eine mögliche Staatshilfe zum Abschluss gekommen sind. Außerdem verkleinert Lufthansa die Flotte.
Wegen des neuartigen Coronavirus steht bei der Lufthansa vorübergehend jedes fünfte Flugzeug außer Dienst. Die Airlines des Konzerns, darunter auch Eurowings, Swiss und Austrian Airlines, mussten ihren Flugplan deutlich ausdünnen.
Wegen des Coronavirus meidet der Luftfahrtkonzern weiter das chinesische Festland. Zudem gibt es neue Details zu den schon angekündigten Flugstreichungen in Europa.
Einst buhlten Billigfluglinien um besonders sparwütige Kunden, nun müssen die Preisbrecher selbst sparen. Die Low-Cost-Anbieter drosseln ihre Expansion. Was sind die Folgen?
Obwohl es zeitweise nicht danach aussah, hat die Kabinengewerkschaft Ufo ihren Streik bei der Lufthansa-Tochter nach drei Tagen beendet. 85 Prozent der Germanwings-Flüge konnten trotz des Ausstands durchgeführt worden.
Der Flugbegleiter-Streik bei Germanwings geht weiter. Rund 60 Verbindungen fallen am Dienstag aus.
Zwischen der Kabinengewerkschaft und dem Management rumort es gewaltig. Personalquerelen erschweren die Lösung des Tarifkonflikts.
Zwischendurch hatte es kurzzeitig so ausgesehen, als bliebe den Germanwings-Kunden ein Streik erspart – aber die Arbeitnehmerseite lenkte nicht ein.
Eurowings sagt wegen des Streiks der Flugbegleitergewerkschaft Ufo zum Jahreswechsel mehr als 170 Flüge ab. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren die „wirklich unschöne Rhetorik“ der Gegenseite.
Die Fronten sind verhärtet, Flugausfälle ab Montag wohl nicht mehr abzuwenden: Die Flugbegleiter von UFO weisen ein Angebot von Germanwings mit drastischen Worten zurück.
Im kommenden Jahr muss die Lufthansa die Wende hinbekommen, ihr Chef Carsten Spohr an vielen Punkten ran. Der Arbeitskampf ist darunter eher ein kleineres Problem.
Die Kabinengewerkschaft Ufo hat die Flugbegleiter der Lufthansa-Tochter Germanwings für den kommenden Montag zu einem dreitägigen Streik aufgerufen. Die Lufthansa ist zunächst von Streiks ausgenommen.
„Früher waren Flugreisen den Eliten vorbehalten. Das darf nicht zurückgedreht werden“, warnt Lufthansa-Chef Carsten Spohr im Interview. Dennoch sieht er Chancen in der Klimadebatte. Vom Frankfurter Flughafen verlangt er mehr Qualität.
Personalvorstand Bettina Volkens verlässt den Konzern. Doch das ist nicht die einzige Änderung: Neue Vorstände und neue Ressortzuschnitte sollen Lufthansa wendiger machen.
Ferienflüge zu anderen Kontinenten gelten als Wachstumsfeld, doch nur wenige Airlines verdienen damit Geld. Lufthansa hat nun einen neuen Plan – dazu soll auch ein neuer Markenname gehören.
In diesem Jahr war an deutschen Terminals so viel los wie noch nie. Davon bekamen kleine Flughäfen allerdings wenig zu spüren. Manche Regionen bangen um ihre Anbindung.