Streik sorgt für Ausfälle bei Eurowings
Nach dem Konflikt bei der Lufthansa streiken die Piloten nun bei der Tochtergesellschaft Eurowings. Dort geht es nicht um mehr Geld, sondern um Arbeitszeitregeln. Der Konflikt scheint festgefahren.
Nach dem Konflikt bei der Lufthansa streiken die Piloten nun bei der Tochtergesellschaft Eurowings. Dort geht es nicht um mehr Geld, sondern um Arbeitszeitregeln. Der Konflikt scheint festgefahren.
Der ganztägige Arbeitskampf der Eurowings-Piloten sorgt am Donnerstag für zahlreiche gestrichene Flüge. Besonders betroffen sind die deutschen Flughäfen, allein in Düsseldorf sollen 118 Flüge ausfallen.
Eurowings-Piloten streiken am Donnerstag
Für Donnerstag hat die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit einen ganztägigen Streik bei Eurowings angekündigt. Die Tarifverhandlungen seien gescheitert, kein Lösungswille des Arbeitgebers erkennbar.
Kurz nach einem ersten Streik am vergangenen Freitag, hat die Vereinigung Cockpit für diesen Mittwoch und Donnerstag den zweiten – diesmal zweitägigen – Arbeitskampf innerhalb einer Woche angekündigt. Die Lufthansa will das durch ein nachgebessertes Angebot noch verhindern.
Der Chef der Pilotengewerkschaft ärgert die Lufthansa. Das hätte nicht sein müssen.
Bei der Lufthansa eskaliert der nächste Tarifkonflikt. Nach dem Warnstreik des Bodenpersonals lassen nun die Piloten am Freitag ganzen Tag lang die Flüge ausfallen. Verdi beklagt eine gewerkschaftsfeindliche Stimmung.
An diesem Freitag treten die 5000 Piloten der deutschen Fluglinie in den Ausstand. Etwa 130.000 Passagiere sind betroffen.
Der Streik der Lufthansa-Piloten trifft besonders Frankfurt. Nicht nur im Pesonenverkehr fallen Flüge aus, sondern auch bei der Frachttochter.
Weil die Piloten in den Ausstand gehen, sagt die Lufthansa nahezu ihr komplettes Flugprogramm an den Drehkreuzen Frankfurt und München ab. Voraussichtlich 130.000 Passagiere sind betroffen.
Die Vereinigung Cockpit ruft Eurowings-Piloten zur Urabstimmung über einen möglichen Streik auf. Und die Flugbegleitergewerkschaft UFO will Gespräche bei Eurowings Discover erzwingen.
Das Cockpitpersonal der Lufthansa stellt die Weichen für einen Ausstand. Vorerst setzen beide Seiten auf weitere Gespräche – aber das Risiko für Reisende steigt.
Die Lufthansa rechnet nach F.A.Z.-Informationen intern vor, dass vor allem der Verkehr in Deutschland für Verspätungen sorgt. Sogar die Bahn schlägt sich besser. Wie lange geht das so weiter?
Gedränge und kurzfristige Flugausfälle verärgern Urlauber. Lufthansa gesteht Fehler ein, stimmt Kunden aber auf holprige Monate ein. TUI beteuert derweil, bei der eigenen Airline keinen Flug streichen zu müssen.
Zum Schulferienstart in Nordrhein-Westfalen verschärft sich die wegen Personalengpässen angespannte Lage in der Luftfahrt. Lufthansa kündigte an, weitere 2200 Flüge für die Monate Juli und August zu streichen.
Nach dem Ende der Corona-Beschränkungen sind Flugreisen gefragt. Doch nicht nur am Boden fehlt das Personal für die unerwartet vielen Passagiere.
In den USA haben die Anhörungen zum Sturm auf das Kapitol begonnen. Der Bundeskanzler reist auf den Balkan. In Frankreich und Sachsen wird am Wochenende gewählt. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Lufthansa streicht hunderte Flüge, um Flughäfen zu entlasten. Gewerkschaften sehen hinter den Flugannullierungen aber auch interne Gründe.
900 Flüge streicht allein die Lufthansa im Ferienmonat Juli aufgrund von Personalmangel. Betroffen sind vor allem die Drehkreuz-Flughäfen Frankfurt und München.
Die Fluggesellschaften haben mit Personalmangel zu kämpfen. Ihnen fehlen nun jene Mitarbeiter, die sich in der Pandemie andere Jobs gesucht haben.
In der Luftfahrt hakt es. Reisende spüren das aktuell – und wahrscheinlich auch noch im Sommer. Darauf müssen sich Passagiere einstellen.
Easyjet schrumpft in Berlin. Ryanair beklagt hohe Gebühren am Flughafen dort. Die Lufthansa-Marke Eurowings scheint indes eine Chance zu wittern.
Nach Corona ist vor dem Klimapaket: Die Luftfahrt geht in schwere Jahre. Geschäftsreisende fehlen und Fachleute zweifeln, ob Fliegen für alle Urlauber erschwinglich bleibt.
Lufthansa hat für den preissensiblen Touristik-Markt die Eurowings-Discover gegründet. Dort wird sie es in Zukunft mit einem Betriebsrat zu tun haben.
Seine neu lackierten Flugzeuge seien die schönsten, sagt Condor-Chef Ralf Teckentrup. Im Interview spricht er über Urlaubslust, steigende Ticketpreise, Staatshilfe und sein Duell mit dem deutschen Marktführer.
Der Nachholbedarf bei Fernreisen scheint enorm, die Lust auf Beinfreiheit auch. Um diesen Markt ringen jetzt zwei deutsche Ferienflieger.
2021 gründete Lufthansa die Einheit Eurowings Discover. Die Gewerkschaft UFO sieht den „Start-up-Charme“ aufgebraucht und fordert einen Tarif. Doch es gibt einen möglichen Haken.
Auch im zweiten Corona-Jahr schreibt die Lufthansa tiefrote Zahlen, verringert den Verlust aber deutlich. Nun rechnet sie mit einem starken Reisejahr.
Kosten senken, um im Europaverkehr wettbewerbsfähig zu bleiben – das will Lufthansa. Eine neue Betriebseinheit soll Strecken der Kernmarke übernehmen. Der Pilotengewerkschaft gefällt das gar nicht.
Die Konzernmarke Eurowings soll auch außerhalb Deutschlands wachsen. Ein neuer Ableger auf Malta weckt Sorgen von Crews. Auch Ryanair hat schon eine Betriebseinheit im Inselstaat.
Der Konzern geht auf die PIlotengewerkschaft zu: Lufthansa will den "Überhang" an Ko-Piloten ohne Kündigungen abbauen. Dennoch bleiben Konfliktthemen.
Buchungen nehmen zu, Lufthansa erwägt, Jumbojets nach Mallorca fliegen zu lassen. Der Stellenabbau endet wohl, aber ein Konfliktthema mit Piloten bleibt.
Die Angst vor einem militärischen Konflikt wächst. Airlines lassen Fernflüge nicht mehr über die Ukraine fliegen. Und erste Versicherer kassieren Deckungszusagen für Flüge über dem Land.
Zehntausende Buchungen für den Sommer gingen jeden Tag ein, sagt der Chef von Eurowings. Auch Marktforscher berichten, dass trotz aktueller Omikron-Welle die Zahl der Frühbucher für den Sommer steigt.
Eurowings stellt ein, Ryanair kündigt mehr Kapazität als vor Corona an, Tui sieht einen guten Trend. Das ist nicht bloß Wunschdenken von Unternehmen, Marktforscher melden mehr Sommerbuchungen.
Wer die Lage der Luftfahrt beurteilen will, muss nach Spanien fahren. Nahe Valencia liegt der größte Flugzeug-Parkplatz Europas. Dort tut sich gerade einiges.