Das kollektive Schweigen der EU
Die EU-Kommission und der Rat wollen aus der Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters İmamoğlu keine Konsequenzen ziehen. Verwiesen wird auch auf die geopolitische Lage.
Die EU-Kommission und der Rat wollen aus der Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters İmamoğlu keine Konsequenzen ziehen. Verwiesen wird auch auf die geopolitische Lage.
Googles Suchmaschine antwortet jetzt auch in Europa in manchen Fällen mit der KI des Konzerns. Für Google ist das eine Gratwanderung. Anderen Geschäftsmodellen im Internet drohen harte Einschnitte.
Die EU trägt nur einen kleinen Teil zum US-Leistungsbilanzdefizit bei, zeigt eine neue Auswertung. In einem Bereich erwirtschaftet Amerika sogar Überschüsse mit der EU.
Wenn es nach der Union geht, soll der Kanzler im Zweifelsfall die europapolitische Koordinierung an sich ziehen können. Das Arbeitsgruppenpapier zur Europapolitik im Überblick.
Die Logistiker Lufthansa Cargo und DHL verzeichnen eine größere Nachfrage nach Medikamententransporten in die USA. Offenbar wappnen sich internationale Hersteller gegen drohende amerikanische Einfuhrzölle.
Ein Handelspolitiker aus Brüssel bringt Sonderzölle für US-Internetriesen wie Google oder PayPal ins Spiel. In eine ähnliche Richtung überlegen auch Top-Ökonomen. Doch es gilt abzuwägen.
Arcimboldo, Bassano und Bruegel in Wien, zahlreiche Rollen der Mutter in Düsseldorf und Polaroids von Helmut Newton in Berlin. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Wie kann Deutschland zum Ziel von Forschern werden, die durch Trump in den USA keine Perspektive mehr sehen? Politik und Wissenschaft denken gerade über diese Frage nach.
J.D. Vance und seine Frau besuchen Grönland – allerdings anders als zunächst geplant. Die türkische Opposition ruft am Samstag zur Großdemo in Istanbul auf. Und die Nacht auf Sonntag wird eine Stunde kürzer. Der F.A.Z. Frühdenker.
Beim Ukraine-Gipfel in Paris schließen die führenden EU-Staaten Zugeständnisse an Russland aus. Der französische Präsident Macron sagte, die USA blieben ein Verbündeter. Europa müsse aber darauf vorbereitet sein, auch alleine zu handeln.
Trumps Autozölle werden europäische Hersteller wie Volkswagen ingesamt Milliarden Euro kosten. Die EU-Kommission hält sich zunächst zurück. Fachleute raten zu echten Gegenmaßnahmen. Was ist die klügste Antwort?
Das Zerwürfnis mit Washington sei für die Europäer kaum noch zu kitten, sagt der Politikwissenschaftler Stephan Bierling. In der ersten Amtszeit Trumps hätte es dafür noch Möglichkeiten gegeben.
Noch im Januar stellte der deutsche Ableger der Kultmarke seinen Verkauf ein. Doch ein Franzose will nun Tupperware zu einer Wiedergeburt verhelfen – auch in Deutschland.
Amerikas Präsident versucht mit aller Macht, den Absatzmarkt der größten Volkswirtschaft der Welt auszuspielen, um Vorteile zu erlangen. Die EU kritisiert das zu Recht – verhält sich mitunter aber ganz ähnlich.
Die NATO müsse dringend ihre Abschreckungsfähigkeit verbessern, mahnt Pierre Vandier. Dazu fordert der für Transformation zuständige Oberbefehlshaber unter anderem eine Aufrüstung mit Waffen für Schläge in der Tiefe.
Nachhaltiger Treibstoff für Flugzeuge könnte wegen der höheren Kosten zum Wettbewerbsnachteil für die europäische Luftfahrt werden. Lufthansa & Co. fordern einen Lean Deal statt Green Deal.
Der Humanismus der Nachkriegsordnung steht auf dem Prüfstand: Im Streit um die Völkermordvorwürfe im Gazakrieg muss das Recht gerettet werden.
Der amerikanische Präsident schockt die Welt mit neuen Autozöllen. Was hat Trump vor? Welche Vorteile hat Amerika in einem Handelskrieg? Und wie kann sich Brüssel wehren? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die US-Regierung gibt Radio Free Europe kein Geld mehr. Ein Richter sichert vorerst, dass der Sender überlebt. Die Redakteure in Prag machen weiter. Wir sprechen mit zweien aus der Ukraine-Redaktion.
Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen hält die Beziehungen zu den USA für so schlecht wie nie zuvor. Nur eine Gruppe erwartet Gutes von Präsident Donald Trump.
In Paris wird über die weitere Unterstützung der Ukraine beraten, bei den Koalitionsverhandlungen gibt es noch viel zu tun. Und die Deutschen sehen Trump kritisch, sind aber auch von ihm fasziniert. Der F.A.Z. Frühdenker
Wir hofften eigentlich, Sie diese Woche wieder über Ereignisse jenseits der Trump’schen Winkelzüge informieren zu können. Themen gibt es genug. Doch es trug sich eine neue, unglaubliche Posse zu, die Europa zu Denken geben muss.
Eine neue Studie zeigt, dass in den USA deutlich mehr Patente für militärische Zwecke angemeldet werden. Auch bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung gibt es deutliche Unterschiede.
Weil eine Konferenz zu Antisemitismus in Israel zum Familientreffen rechtspopulistischer Europäer gerät, hagelt es Absagen. Auch der Staatspräsident geht auf Distanz.
Brüssel plädiert für einen „proaktiven“ Ansatz, der auch Vorbereitungen auf einen Krieg einschließt. Private Haushalte sollen sich mindestens 72 Stunden lang selbst versorgen können.
Mit der neuen EU-Cybersicherheitsstrategie wird die Verantwortung für digitale Sicherheit zur Chefsache erklärt. Die NIS2-Richtlinie und der Cyber Resilience Act stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen und Risiken, die es zu meistern gilt.
Norwegische Literatur blüht im Jahr des Gastlandauftritts in Leipzig: Besonders bemerkenswert ist „Der Aufbruch“ von Ingeborg Arvola. Das skandinavische Epos spielt im hohen Norden, befeuert von klaren Natur- und Gefühlsschilderungen.
Vor 30 Jahren beendete das Schengener Abkommen die Grenzkontrollen in Westeuropa. Dabei ging es von Anfang an auch darum, Menschen auszuschließen – sogar Deutsche.
Eine der ärmsten Regionen Spaniens schwankt zwischen Goldgräberstimmung und der Angst vor den Schwankungen des Weltmarkts. Die künstlichen Diamanten aus der Extremadura sollen Halbleiter schneller machen.
Lange hielt die EU-Kommission die Finanzierung von Waffenkäufen durch den EU-Vertrag für ausgeschlossen. Seit dem Ukrainekrieg hat sich das geändert. Jetzt geht sie den nächsten großen Schritt.
Mit 6,5 Tonnen Kokain auf dem Ozean unterwegs: Mitten auf dem Atlantik haben portugiesische Fahnder erstmals ein vollbeladenes „Narcosubmarino“ gestellt.
Europa muss eigene digitale Wege gehen. Eine Strategie für digitale Souveränität gewinnt an Bedeutung.
François Villeroy de Galhau begrüßt die neuen Schuldenprogramme in Deutschland und Europa. Die Inflation befeuerten sie „nicht unbedingt“. Spielraum für weitere Zinssenkungen sieht er weiterhin.
In der Außen- und Sicherheitspolitik haben die schwarz-roten Unterhändler noch Klärungsbedarf: Vom Wehrdienst bis zur Entwicklungshilfe liegen SPD und Union weit auseinander.
Von BYD überholt, von Europas Autokäufern ignoriert, vom Aktienmarkt abgestraft: Für Tesla und seinen Chef Elon Musk läuft es aktuell gar nicht mehr rund. Die Gründe sind veraltete Modelle und politische Polarisierung – sowie starke Konkurrenz.