USA und EU „auf zwei unterschiedlichen Planeten“
Am Freitag beginnt die 62. Münchner Sicherheitskonferenz. Wir sprechen über die angeschlagenen transatlantischen Beziehungen und die Situation in der Ukraine.
Am Freitag beginnt die 62. Münchner Sicherheitskonferenz. Wir sprechen über die angeschlagenen transatlantischen Beziehungen und die Situation in der Ukraine.
Die Deutsche Börse setzt auf Eigenständigkeit. Strategische Zukäufe wie ISS Stoxx und Allfunds stärken ihre Marktstellung.
BASF-Chef Markus Kamieth ist derzeit Präsident des europäischen Chemieverbands Cefic. Im Gespräch zeichnet er ein düsteres Bild der Lage der Industrie. Von den Regierungschefs der EU fordert er schnelle Reformen.
Trumps Amerika zwingt die EU zu militärischer Eigenständigkeit. Doch ausgerechnet jetzt droht das größte europäische Rüstungsprojekt zu scheitern – der gemeinsame Kampfjet FCAS.
Die afrikanische Wirtschaft wächst seit Jahren schneller als die globale Wirtschaft. Profitiert haben in erster Linie China und die asiatischen Schwellenländer, aber nicht Europa. Woran liegt das, und wie kann man dies ändern?
Lassen sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Risse der vergangenen Monate noch kitten? Oder steuern wir geradewegs auf eine posttransatlantische (Un-)Ordnung der Großmächte zu?
Frankreich will mehr Souveränität in Europas Sicherheitspolitik. Auch will Paris bei der Unterstützung der Ukraine vorangehen. In einem Punkt orientiert man sich aber an den USA.
Europas Staats- und Regierungschefs suchen nach einer gemeinsamen Idee, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Bei der Lufthansa streiken Piloten und Kabinenpersonal. Und die fünfte Jahreszeit geht in ihre närrisch-heiße Phase. Der F.A.Z. Frühdenker.
Es hat herzlich angefangen zwischen Merz und Macron. Doch von der Ukrainepolitik bis zu Mercosur gibt es Differenzen – und der französische Präsident legt immer wieder einen drauf.
Anders als Deutschland hat Finnland seine Verteidigungsfähigkeit nie an Washington ausgelagert. Das ermöglicht schnelle, pragmatische Entscheidungen.
Fast 130.000 Masernfälle hatte die Weltgesundheitsorganisation im Jahr 2024 allein in Europa gezählt. Binnen eines Jahres sank die Zahl drastisch. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Alfred Remmele kombinierte Wissen aus der Milchwirtschaft mit Erfahrungen aus der Folientechnik und legte so die Basis für den Verpackungsspezialisten Südpack. Der Aufstieg begann mit dem Erfolg der Supermärkte.
Wegen fehlender Wettbewerbsfähigkeit der Produktion in Deutschland wachsen viele Autounternehmen nur noch im Ausland. Der Branchenverband klagt über schwieriger Rahmenbedingungen und EU-Pläne.
Diese Woche trifft sich Merz mit anderen Staats- und Regierungschefs zum Wettbewerbsgipfel in Belgien. Zeitgleich stellen die Fraktionen im Europäischen Parlament Ideen zur Vereinfachung der KI-Regeln vor. Klar ist: Der AI Act muss massiv ausgedünnt werden.
Die Hälfte der Anleger trifft Entscheidungen auf KI-Basis. Doch die Daten über Unternehmen sind oft falsch.
Trump treibt die Europäisierung der Allianz voran. Für die Verbündeten bleibt das eine zwiespältige Entwicklung, denn es ändert die Botschaft an Putin.
Der Fondsverband BVI fordert eine europäische Indexfamilie. Ziel ist mehr Sichtbarkeit für kleinere Unternehmen und geringere Gebühren.
Der französische Präsident fordert eine gezielte Bevorzugung europäischer Produkte in „strategischen Sektoren“. Der Kanzler hat eine andere Agenda. Wer wird sich beim Gipfel durchsetzen?
Der neue Renault-Chef François Provost verlangt mehr Flexibilität der Europäischen Union in Regulierungsfragen. Unter seiner Führung soll der französische Autokonzern kleinere und billigere E-Autos bauen.
Die US-Regierung will gleichgesinnten Kräften in Europa finanziell unter die Arme greifen. Wir sprechen mit der Amerikaexpertin Clüver Ashbrook über Hintergründe und Folgen.
Die Europäer sollen mehr Verantwortung in der NATO übernehmen. Das gilt insbesondere für Deutschland: Generalinspekteur Breuer könnte den Vorsitz im Militärausschuss übernehmen.
Die Münchner Sicherheitskonferenz steht im Zeichen der „Abrissbirnenpolitik“. Die alte Weltordnung wird abgelöst, Europa muss aufrüsten – und selbst für seine Sicherheit sorgen.
Lange sträubte sich die beste Eishockeyliga der Welt, ihre Stars zu Olympischen Spielen zu schicken. Dass sich das nun ändert, ist kein Akt der Sentimentalität. Die NHL verfolgt große Pläne.
Das Münchner Start-up Hypersonica schafft in nur neun Monaten einen Prototyp für Hyperschallwaffen. Bis zum Jahr 2029 will das Unternehmen lieferfähig sein.
Die politischen Unsicherheiten im Osten Europas bleiben, das Wachstum aber auch. Deutsche Investoren ziehen daraus bereits ihre Schlüsse.
Tschechiens Regierungschef reist zuerst nach München statt nach Berlin. Die Kontakte zu Ministerpräsidenten von CDU und CSU sollen Andrej Babiš von Orbán und Fico weglocken.
Kremlnahe Denker bereiten Russlands Gesellschaft auf den Dauerkonflikt mit dem Westen vor. Ihre Waffe: eine antimoderne Ideologie, die den Soldaten heiligspricht und das liberale Europa zum Feind erklärt.
Der US-Logistikriese Fedex und die Beteiligungsgesellschaft Advent wollen bei Europas größtem Betreiber von Paketstationen einsteigen. Deutsche Wettbewerber beobachten das mit Argusaugen.
Norwegen setzt auf erneuerbare Energien, exportiert jedoch Öl. Der jüngste Preisanstieg zeigt, wie geopolitische Faktoren den Ölmarkt beeinflussen.
Kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz kritisiert deren Vorsitzender im F.A.Z.-Interview Europas Spitzenpolitiker. Sie dürfen nicht nur reden, sondern müssten endlich handeln, fordert er.
Erst Google zerschlagen, dann die Deutsche Bahn? Tomaso Duso passt auf, ob Unternehmen in Deutschland zu viel Macht haben. Das war schon mal ein leichterer Job.
Ausweislich von Umfragen sind viele Russen zufrieden mit der Lage in ihrem Land. Der unabhängige Meinungsforscher Lew Gudkow erklärt, wie das sein kann.
Lithium war als kritischer Batterierohstoff bislang unersetzlich. Doch nun gibt es eine Alternative. Sie ist auch für Europa und seine Industrie eine Chance.
Kollaboration bleibt ein Tabu: Polnische Politiker und deutsche Beamte verhinderten meine Berliner Buchvorstellung. Dass meine Fachkollegen Andrea Löw und Stephan Lehnstaedt mir ihre Solidarität entziehen, überrascht mich leider nicht.
Deutschland braucht Reformen, doch die Politik verliert sich in Kulturkämpfen. Wer etwas bewegen will, muss anders rangehen.
In Frankreich steigt Renault bald in die militärische Produktion ein. Das könnte auch ein Modell für deutsche Autobauer sein.