Geldverschwendung für die Energiewende
Der neue Geldsegen birgt die Gefahr, dass Fehlanreize und Verschwendung noch zunehmen, ohne die milliardenschweren Sparpotentiale zu heben. An die beste Idee wagt sich niemand heran.
Der neue Geldsegen birgt die Gefahr, dass Fehlanreize und Verschwendung noch zunehmen, ohne die milliardenschweren Sparpotentiale zu heben. An die beste Idee wagt sich niemand heran.
Die Chefs von RWE und Eon sehen enormen Sparbedarf. Aus der Forschung gibt es Unterstützung. Doch die Politik reduziert mit dem Sondervermögen den Reformdruck.
Weniger zusätzliche Stromtrassen, weniger neue Windräder, weniger Subventionen: Eon-Chef Leo Birnbaum und RWE-Chef Markus Krebber fordern in der Energiewende Kostensenkungen in dreistelliger Milliardenhöhe. Hier stellen sie ihren Plan vor.
en2x-Hauptgeschäftsführer Prof. Christian Küchen über die Notwendigkeit, erneuerbare Moleküle herzustellen und die Herausforderungen, die sich dabei ergeben.
Die beiden Energieriesen haben Deutschlands bislang größten Abnahmevertrag für „grünen“ Wasserstoff unterzeichnet. Dabei hatte RWE zuletzt eher Negativschlagzeilen zu dem Thema produziert.
Der Begriff Seltene Erden wird nicht selten falsch verwendet – gerade auch, wenn es um die Vorkommen in der Ukraine geht. Wie selten und wie alternativlos sind diese Rohstoffe wirklich? Einige Fakten.
Bei einem Offshore-Projekt in der Nordsee sollen Turbinen aus China installiert werden. Das halten Sicherheitsexperten von CDU bis Grünen für fahrlässig. Sie sehen Gefahren für wichtige Infrastruktur.
Union und SPD machen einen Fehler, wenn sie den Klimawandel verdrängen. Eine klügere Energiestrategie muss den CO₂-Ausstoß senken, ohne den Wohlstand zu gefährden.
Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber vermeldet prächtige Zahlen, stellt aber klar: Damit er seine Investitionen weiter ausweiten kann, müsse er daran besser verdienen können. Hoffnungswert: eine Merz-Regierung.
Das Reich der Mitte nutzt mehr erneuerbare Energien als jemals zuvor. Zugleich werden so viele Kohlekraftwerke geplant wie seit zehn Jahren nicht.
In dem lateinamerikanischen Land gibt es billigen Strom aus Wasserkraft im Überfluss. Darauf setzen Investoren, die Bitcoins schürfen wollen, ohne dem Klima zu schaden. Doch das muss nicht so bleiben.
BP wollte sich von fossilen Brennstoffen abwenden. Unter dem Druck von Investoren machen die Briten nun eine Rolle rückwärts.
Klimaschutz wollen fast alle Parteien – aber auf ganz verschiedene Weise. Für die einen ist die Regierung zuständig, die anderen setzen auf Emissionshandel.
60 Prozent sind einer Umfrage zufolge weiter für den Umbau auf erneuerbare Energien. Doch die Sorge vor den Folgen des Klimawandels sinkt.
Vorbild USA: Die Kommission will die heimischen Hersteller grüner Technologien durch gezielte Bevorzugung bei öffentlichen Aufträgen und neue Produktvorgaben fördern. Zu den hohen Energiepreisen fällt ihr wenig ein.
Ob die Wirtschaft Tritt fasst, hängt auch von besserer Wirtschaftspolitik ab. Ihr steht nicht die Schuldenbremse entgegen – föderale Blockaden sind das Problem.
China kontrolliert die kritischen Rohstoffe, Amerika unsere Daten: Warum Europa jetzt 100 Milliarden Euro in eine gemeinsame Digitalarchitektur, den „EuroStack“ investieren muss.
Um Strom im Megawattbereich zu speichern, sind Lithiumbatterien zu teuer. Akkus mit dem billigeren Zink sind eine Alternative. An deren Haltbarkeit wird noch gearbeitet.
Ökologische Fragen bleiben für die Wähler laut einer Forsa-Umfrage das wichtigste Problem der Politik. Das Thema hat zuletzt aber an Bedeutung verloren – besonders bei den Anhängern zweier Parteien.
Der Präsident von Eintracht Frankfurt hatte einen offenen Brief gegen einen Windpark in Bad Orb unterschrieben. Davon distanziert er sich jetzt.
Windkraft ist ein Hoffnungsfaktor für die Energiewende. Mit Präsident Trump erlebt die Technologie in den USA nun einen herben Rückschlag. Andere Weltregionen könnten aber profitieren, meint eine Energieexpertin.
Der Bundestag hat ein Gesetzespaket zur Energiewende beschlossen. So soll unter anderem das Stromnetz entlastet werden. Außerdem wird der Bau von Windrädern eingeschränkt – eine Regelung, die vor allem die Heimat von Friedrich Merz betrifft.
Die Wirtschaft kommt einfach nicht in Schwung, sagt der Wirtschaftsminister. Und warnt vor Trump und China.
Windräder sehen Bad Orb und der Unternehmer Henning Strauss als Hemmnis für die wirtschaftliche Entwicklung der Kurstadt. Eine Einigung mit dem Energiekonzern Ørsted hält er durchaus für möglich.
Er verspricht glühende Landschaften: Der Präsident will Erdöl fördern und billige Energie anbieten – dabei wären die Erneuerbaren am Ende auch für die USA günstiger.
AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel hat angekündigt, „alle Windmühlen der Schande“ abreißen zu wollen. Mit ihrer Kampfansage liege sie daneben, erklärt der Energiefachmann und frühere Staatssekretär der CDU.
Der Spessart soll nach dem Willen der Stadt Bad Orb und des Textilunternehmers Henning Strauss windradfrei bleiben. Im großen Stil werben sie jetzt für ihren Standpunkt. Unterstützung bekommen sie auch von Eintracht-Frankfurt-Präsident Mathias Beck.
Energiewende +++ Währungsreserven +++ Jungwähler in Deutschland +++ Rainer Maria Rilkes 150. Geburtstag
50Hertz-Chef Stefan Kapferer sieht „überambitionierte“ politische Ziele. Der Stromverbrauch werde überschätzt und die Solarkraft fehlgefördert.
Die Ampelregierung hat den Bau von Windrädern und Solaranlagen in Schwung gebracht. Doch jetzt zeichnet sich ab, dass Deutschland in den nächsten Jahren weniger grünen Strom braucht als angenommen. Was folgt daraus?
Trotz des rasanten Ökostrom-Ausbaus klemmt es überall: Netzausbau, Bezahlbarkeit, sichere Versorgung. Muss der Staat mehr tun – oder weniger?
Windturbinen abreißen? Nicht nur Politiker hadern immer noch mit der Technik. Warum nur? Eine Studie sucht nach Gründen und räumt mit Mythen auf. Der Systemanalytiker Russel McKenna im Gespräch.
Die deutsche Klimapolitik reguliert Sektoren, die dem EU-weiten Emissionshandelssystem ETS unterliegen, und bleibt damit klimapolitisch weitgehend wirkungslos. Erfolgversprechender wäre der umfassende Ausbau des EU-Emissionshandels.
Im vergangenen Jahr sind so viele Windräder an Land genehmigt worden wie noch nie. Doch die Branche fürchtet sich vor der Bundestagswahl.
Der politische Streit um ökologischen Stahl lässt Zweifel am Gelingen der Energiewende aufkommen – auch weil SPD und Grüne ein wichtiges Gesetz nicht durchkriegen.
„Windmühlen der Schande“? Energieökonomen kritisieren die Aussagen von AfD-Parteichefin Alice Weidel scharf. Auch Branchenverbände sind entsetzt.