Wie aus Käse Gold wird
Ein verschimmelter Käse in einer Kieler Kantine rief die Lebensmittelbehörde auf den Plan. Die Inspekteure förderten Erstaunliches zutage.
Ein verschimmelter Käse in einer Kieler Kantine rief die Lebensmittelbehörde auf den Plan. Die Inspekteure förderten Erstaunliches zutage.
Was ist schon Heimat? Und ist der Dativ noch das, was er mal war?
Biblis könnte ein Zwischenlager für Atommüll-Castoren werden. Das sagte der grüne hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir im F.A.Z.-Interview. Als Endlager schließt er den Standort aber aus.
Torsten Albig kritisiert Sigmar Gabriels Pläne für eine Wende in der Energiewende so sehr, weil Schleswig-Holstein sehr viel zu verlieren hat. Die traditionellen Industriestandorte sehen das anders - egal, wer dort regiert.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat Einwände gegen seine Pläne zur Reform der Ökosteuer zurückgewiesen. Seinen Kritikern bot er eine „konstruktive“ Zusammenarbeit an.
Angela Merkel sprach in ihrer Regierungserklärung wieder vom Herz, das den Verstand führen müsse. Die Zeit der schwarz-gelben Koalition hat es offenbar nicht gegeben. Alles wird gut.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung die schwarz-roten Rentenpläne „als Zeichen der Menschlichkeit“ verteidigt. Zuvor hatte Altkanzler Gerhard Schröder die Koalitionsbeschlüsse als „absolut falsch“ und nicht finanzierbar bezeichnet.
Was Bayern und Baden-Württemberg zu den „Eckpunkten“ Sigmar Gabriels zu sagen haben, wird den Wirtschaftsminister nicht umhauen. Er hat ein Mittel gefunden, um die Länder am goldenen Zügel zu führen.
Bayern und Baden-Württemberg fordern einen nationalen Konsens über die Umsetzung der Energiewende. Die Ministerpräsidenten Seehofer und Kretschmann verlangen, dass Windkraftanlagen auch an schwächeren Standorten weiter rentabel betrieben werden können.
SAP kann sich wieder größere Übernahmen vorstellen, der Druck auf Lufthansa hält an und Rewe will 1,6 Milliarden Euro investieren.
In Deutschland wird heftig über die Förderung von Ökostrom gestritten. Die wirkliche Bedrohung aber kommt aus Brüssel. Mancher EU-Partner steht der Energiewende sehr kritisch gegenüber.
Energiewende, Rente, Mindestlohn: Über die Richtlinien der deutschen Politik bestimmt derzeit Sigmar Gabriel. Und die Kanzlerin lässt es laufen.
Brüssel will Deutschland verbieten, energieintensive Unternehmen von der EEG-Umlage zu befreien. Schleswig-Holsteins Regierungschef fordert in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, die Eckpunkte zur Energiewende zu überarbeiten.
Das will so gar nicht ins Bild der vielbeschworenen Energiewende passen: Der Anteil von Braun- und Steinkohle an der deutschen Stromerzeugung ist im vergangenen Jahr gestiegen.
Die Stromrechnung wird hoch: Bislang müssen Betriebe, die Strom selbst produzieren, darauf keine Ökostrom-Umlage zahlen. Das ändert sich. Eine halbe Milliarde Euro Zusatzbelastung wird auf die Betriebe zukommen.
Der insolvente Betreiber von Windparks finanzierte sich über Genussscheine. Diese haben ihre Tücken. Doch manche Anwälte sehen kleine Chancen für Auswege.
Zum Abschluss der Klausurtagung in Meseberg erläutern Kanzlerin Merkel und Umweltminister Gabriel die nächsten Schritte in der Energiewende. Die bisher bekannten Eckpunkte lassen wichtige Fragen offen.
Kuriose Situation: Der SPD-Wirtschaftsminister eckt mit seiner EEG-Reform vor allem in der eigenen Partei an und bei den Grünen. Aus Union und Wirtschaft kommt hingegen viel Zustimmung.
Bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) will den Windkraft-Ausbau drosseln. Dafür erntet er Kritik aus den eigenen Reihen: Der Plan sei „volkswirtschaftlich unsinnig“, findet der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Albig.
Sigmar Gabriels Reform der Ökostrom-Förderung soll mehr Markt bringen. Doch seine Pläne führen tatsächlich in die Irre mit mehr Planwirtschaft.
Der Wirtschaft- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hat nun eine Aufgabe mehr: die Energiewende zu leiten. Laut den Grünen soll das die Energiepolitik für Hessen erleichtern.
Der neue hessische Wirtschaftsminister Al-Wazir erbt einen seit Jahren schwelenden Konflikt um die Wasserpreise. Die Tarife werden im nächsten Jahr wieder ein Thema in Frankfurt sein.
In Nordrhein-Westfalen wächst der Frust über die Folgen der Energiewende. Weil der Strompreis steigt. Und weil viel Geld nach Bayern hinein und aus NRW hinaus fließt.
Wie es mit der Energiewende weitergeht, wissen wir nicht. Aber eins ist gewiss: Ein zuverlässiges Argument gegen die Erneuerbaren ist, dass es nicht nur Wind und Sonne, sondern auch Flaute und Dunkelheit gibt.
In den Niederlanden geht eine Aluminiumhütte pleite. Sie gibt billigem deutschem Strom die Schuld.
Die Grünen-Vorsitzende Simone Peter spricht im F.A.S.-Interview über Politik in der Familie, die Energiewende, die Linkspartei und fehlende Oppositionsrechte.
Wer kleine Kinder hat, soll nur 32 Stunden arbeiten? Und den Verdienstausfall vom Staat ersetzt bekommen? Diese Idee ihrer neuen Familienministerin lehnt Bundeskanzlerin Angela Merkel ab.
Aigner wollte ausnahmsweise „mal ernsthaft“ über die Energiewende reden. Da hörte für Seehofer der Spaß auf.
Gutachten raten von Windrädern in der Nähe des Mittelrheintals ab. Die „Kulturlandschaft von außergewöhnlichem universellen Wert“ könnte leiden. Rotoren sollten auch von Aussichtspunkten nicht gesehen werden können.
Die Ausnahmen für Unternehmen bei der Energiewende haben Berlin schon viel Ärger mit der EU-Kommission verschafft. Nun wollte sich der neue Wirtschaftsminister Gabriel in Brüssel selbst ein Bild verschaffen.
Schon mit 17 Jahren trat Yasmin Fahimi in die SPD ein. Erfahrungen auf Bundesebene hat die designierte neue Generalsekretärin bislang kaum gesammelt. Dafür kennt sie sich mit der Energiewende aus.
Ilse Aigner bäumt sich gegen Horst Seehofer auf. Wozu? Fürchtet sie ihre Nebenbuhler? Mit ihrem Vorschlag zur Energiewende tut sie das zurecht.
Ilse Aigner wollte die Energiewende auf Pump finanzieren - auch gegen den Willen von Horst Seehofer. Dafür hat sie einen Grund.
Energiewende auf Kredit? Das hat Ilse Aigner vorgeschlagen - nach einem Widerspruch von Horst Seehofer zieht sie jetzt zurück.
Deutschlands Energieversorger produzieren so viel Braunkohlestrom wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Der rentiert sich einfach für die Unternehmen - und sticht Steinkohle, Gas und sogar Atomkraft aus.