RWE macht ersten Verlust in der Nachkriegszeit
Dem Versorger RWE macht die Energiewende weiter schwer zu schaffen: Er weist nun einen Verlust von beinahe 2,8 Milliarden Euro aus - den ersten seit mehr als 60 Jahren.
Dem Versorger RWE macht die Energiewende weiter schwer zu schaffen: Er weist nun einen Verlust von beinahe 2,8 Milliarden Euro aus - den ersten seit mehr als 60 Jahren.
Der Energieversorger RWE steht vor einer Zäsur: Zum ersten Mal seit der Nachkriegszeit könnte der Konzern unterm Strich ein Minus einfahren. Vor allem die Energiewende macht RWE zu schaffen.
Die Energiewende gefährdet die Stabilität der Stromnetze, sagen die einen. Das sind nur Schauermärchen der Kohlelobby, sagen die anderen. Was stimmt?
Das Stromnetz ist in den Fokus der Debatte um die Energiewende geraten. Politiker, Ökonomen und Aktivisten haben verschiedene Meinungen. Was sagen die Ingenieure?
Etwa 15 Milliarden Euro an Exporteinbußen habe die Energiewende Deutschland 2013 beschert, behaupten von der Industrie bezahlte Forscher. Sie wollen die Energiewende reformieren - nachdem am Mittwoch ihre Abschaffung gefordert wurde.
Der Vogelschutz strahlt auf die Planung von Windrad-Standorten aus. Im Hohen Westerwald sollen zusätzlich zu den bereits genehmigten Anlagen künftig keine weiteren Vorranggebiete mehr ausgewiesen werden.
Die Energiewende hat sich in eine riesige Umverteilungsmaschine verwandelt. Warum die Solarbranche zu den Verlierern gehört - und Bayern profitiert. Unsere FAZ.NET-Grafiken erklären es.
Im Fall Edathy stehen einige schlecht da, andere nicht so gut. Eine aber zeigt, wo es langgeht: Kanzlerin Angela Merkel. In einer misslichen Lage hat sie - nur vermeintlich zaudernd - die Gelegenheit beim Schopfe gepackt.
Der größte Chemiekonzern der Welt hat dank des Schiefergasbooms in Amerika mehr verdient als erwartet. Erstmals will der Konzern weniger als die Hälfte in Europa investieren.
Strom-Ferntrassen entzweien auch Befürworter der Energiewende. Aber viel größer werde der Aufwand in den Städten, sagt der Darmstädter Forscher Sass. Marode Kabel müssten ausgetauscht werden. Zudem müsse Sommerwärme für den Winter gespeichert werden.
Von der Kanzlerin nicht viel gehört. Dass sie die Fäden noch in der Hand hält, wissen wir aber trotzdem zuverlässig.
Das Chaos könnte kaum größer sein. Eine logische Strategie für die Umsetzung der sogenannten Energiewende ist nicht in Sicht.
Wo Windräder im Rhein-Main-Gebiet aufgestellt werden sollen, können Interessierte von Montag bis zum 25. April einsehen. Die Pläne werden in allen Kreishäusern des Verbandsgebiets ausgelegt.
Das Bodenschatzland baut seine Energiepolitik vollkommen um: Aus Angst vor völlig überhöhten Strompreisen setzt die liberalkonservative Regierung Australiens auf Kohlekraftwerke. Deutschland sei ein abschreckendes Beispiel.
Hochfrequenzhändler beherrschen mit superschnellen Rechnern den globalen Börsenhandel. Sie stehen im Verdacht, Crashs auszulösen. Wie sie arbeiten, ganz unter Männern, in Jeans und Pulli, ständig bedroht von der Finanztransaktionssteuer - wir waren dabei.
Weil die Bahn künftig mehr Ökostrom-Umlage bezahlen soll, befürchten Verbraucherschützer, Gewerkschafter und die Schienen-Lobby höhere Ticketpreise.
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will die Fördersätze für neue Ökostromanlagen erst später senken. Die neuen Fördersätze sollen vom 1. September an greifen. Ursprünglich wollte Gabriel sie zum 22. Januar in Kraft setzen.
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel gibt sich sachorientiert. Mit seiner Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes tritt fast allen auf die Füße. Und freut sich sogar darüber.
Dem Offshore-Windpark „Riffgat“ hat monatelang das Stromkabel gefehlt. Deshalb hat er Energie verbraucht, statt sie zu liefern. Und die Verbraucher 100 Millionen Euro gekostet. Heute soll sich das ändern.
Den deutschen Champignon-Bauern macht die Energiewende zu schaffen: Weil Landwirte mittlerweile mit Mist Geld verdienen können, steigen die Kosten. Für Aufregung sorgt der „Etikettenschwindel“ ausländischer Produzenten.
Die Deutschen geben immer mehr Geld für Bio-Lebensmittel aus. Den heimischen Biobauern bringt das beinahe nichts. Das liegt auch an den Folgen der Energiewende.
Die Wirtschaft kämpft für den selbsterzeugten Strom. BASF-Chef Kurt Bock sagt vor dem Treffen mit dem Minister in Berlin, im Ausland ernte er Mitleid und Spott.
Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hat Bundeskanzlerin Merkel im Streit über den Stromnetzausbau dazu aufgefordert, Horst Seehofer zur Ordnung zu rufen – „so wie in früheren Fällen“.
Als die Bürger den Langhals im Taunus erklimmen, weht es in Böen. Die geplanten Windräder im Usinger Land wünschen sie nicht, aber im Herbst wird gerodet.
Die Japaner drehen den Atomausstieg zurück - aus Angst vor teurem Strom. Die Energiewende muss man sich leisten können.
Die Kanzlerin hält trotz der Einwände aus Bayern und Thüringen mehrere neue Höchstspannungstrassen für notwendig. Ein Planungsstopp sei keine Lösung. Im Detail könnten sich Planungen freilich von Jahr zu Jahr „immer wieder ein Stück ändern“.
Es war schon immer unglaubwürdig, die Energiewende mit besonderer Bürgerbeteiligung zu schmücken. Das Seehofer-Bashing bringt jetzt an den Tag, wie ernst das gemeint ist.
Mit seinem Vorstoß, die Planungen für den Netzausbau zu stoppen, hat Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer scharfe Kritik hervor gerufen. Jetzt relativiert sein CSU-Parteikollege Erwin Huber seine Aussagen.
Chemieexperten schlagen Alarm: Für die Energiewende fehlen nicht nur Stromtrassen, sondern auch leistungsfähige Speicher. In unserer Leserkonferenz können Sie ab 14 Uhr mit Fachleuten diskutieren.
Nord-Süd-Konflikt bei der Energiewende: Bayerns Ministerpräsident plädierte für ein Netzausbau-Moratorium. Nun sagt NRW-Wirtschaftsminister Duin (SPD) über den CSU-Chef, der müsse „dringend ins Abklingbecken.“ In Kiel warnt Ministerpräsident Albig vor „Opportunismus“.
Die Energiewende droht zu stocken. Die Herausforderungen sind von vielen unterschätzt worden. Dabei ist der Umbau des Energiesystems zu bewältigen - insbesondere, wenn man die Energiespeicherung nicht vernachlässigt.
Bayern stellt überraschend den geplanten Stromnetzausbau infrage. Und kassiert dafür nun harte Kritik vom deutschen EU-Energiekommissar Günther Oettinger.
Bayern könnte zum Modell für eine gescheiterte Energiewende werden. Ministerpräsident Horst Seehofer gibt nach, sobald sich Widerstand regt, und begegnet Einwänden mit kabarettistischen Mitteln.
Für Deutschlands längstes Stromnetzprojekt liegen die Pläne vor. Die Trasse soll auch durch Hessen führen, laut Vorschlag passiert sie etwa Kassel und Fulda. Dagegen protestieren Bürger aber schon seit Jahren.
Der Verlierer der Energiewende heißt Nordrhein-Westfalen. Die Mieter aus dem Ruhrgebiet kommen maßgeblich für die EEG-Profite der Villenbesitzer im Süden oder der Energiewirte im Norden auf.
Das arme Ruhrgebiet trägt mit immer mehr Geld zur Energiewende bei. Die Milliarden kommen vor allem Landwirten im Norden und dem reichen Bayern zu Gute.