Komplette Krankengeschichte in einer App
Für medizinische Befunde soll künftig die elektronische Patientenakte der zentrale Sammelplatz sein. Die Handy-Programme dafür gibt es jetzt – doch viel anfangen können Patienten damit noch nicht.
Für medizinische Befunde soll künftig die elektronische Patientenakte der zentrale Sammelplatz sein. Die Handy-Programme dafür gibt es jetzt – doch viel anfangen können Patienten damit noch nicht.
Ob Gedächtnistraining oder Sturzprophylaxe: Pflegebedürftige sollen künftig Apps nutzen können – auf Kosten der Pflegekassen. Damit soll das Gesundheitssystem auch über die Pandemie hinaus digitaler werden.
Die elektronische Patientenakte enthält Arztbriefe, Laborergebnisse, Operationsberichte und Medikamentenpläne. Ärzte, Krankenhäuser und Patienten sollen vom digitalen Austausch profitieren. Wie die Akte funktioniert und was man beachten muss.
Der Solidaritätszuschlag verschwindet fast vollständig, die Grundrente kommt, und das Heizen wird teurer: Diese neuen Regeln sollten Sie 2021 kennen.
Nicht nur in Corona-Zeiten sind Videosprechstunden sinnvoll. Doch digitale Kompetenzen fehlen bislang im Medizinstudium. Anders im Saarland: Dort üben angehende Ärzte mit Schauspielern.
Videosprechstunden sollen auch hierzulande Alltag werden. Nahezu im Monatstakt kommen neue Terminvermittler und Apps auf den Markt, die um Ärzte und Patienten buhlen. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Ein Kassenrezept gibt es online noch nicht.
Unsere Gesundheitsdaten sind wertvoll – und erstaunlich leicht zu stehlen, denn die technische Ausstattung vieler Arztpraxen ist miserabel. Das zieht Erpresser an.
Die Corona-Krise wirkt als Beschleuniger für elektronische Gesundheitsleistungen. Denn viele Praxen sind wieder überlastet, und Nicht-Corona-Patienten zögern aktuell, zum Arzt zu gehen, obwohl sie medizinische Versorgung benötigen.
Zwar erfuhr die Digitalisierung während der Pandemie einen Aufschwung. In der Forschung, zum Beispiel im Bereich der Epidemiologie, bleibt sie aber noch immer hinter ihren Möglichkeiten zurück. Dabei bietet die Krise eine Chance, elektronische Prozesse voranzutreiben – und damit auch schneller Krankheitsmechanismen zu verstehen und neue Therapien zu entwickeln.
Wie wichtig digitale Lösungen für die ambulante und stationäre Versorgung von Patienten sind, hat die Corona-Pandemie eindrucksvoll vor Augen geführt. Vieles davon wird bleiben, da der Nutzen nur allzu deutlich wurde. Weitere Projekte wie die elektronische Patientenakte ebnen den Weg zum digitalen Gesundheitssystem.
Belastungsspitzen zeigen, wie es um die Qualität eines Systems bestellt ist. Die Covid-19-Pandemie war und ist eine Belastungsprobe für die Gesundheitssysteme und darüber hinaus. Forscher und Mediziner arbeiten weltweit mit Hochdruck, um das Sars-CoV-2-Virus zu bezwingen. Wichtige Unterstützung leisten digitale Lösungen und kooperative Netzwerkstrukturen.
Was lange währt, wird endlich gut – es ist zu hoffen, dass dieser Satz auch für das digitale Gesundheitssystem gilt. Apps und Telemedizin sind ein Anfang, die elektronische Patientenakte die Fortsetzung. Alle Entwicklungen haben zumindest eines gemeinsam: Sie benötigen Unmengen an Daten. Es gilt nun, diese effektiv zu nutzen.
Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland hinterher – zumindest, wenn es um die Digitalisierung des Gesundheitswesens geht. Die für 2021 angekündigte elektronische Patientenakte soll dies ändern. Auch weitere Projekte wie meine.WEGA sind wichtige Schritte in die richtige Richtung.
Um ihr Potential voll entfalten zu können und Digital Health zu realisieren, müssen sich Gesundheitssysteme verschiedener Länder miteinander vernetzen. Der Trend dazu besteht – die Entwicklung angemessen voranzutreiben ist eine der großen Aufgaben der kommenden Jahre.
Die Potentiale von Daten und Digitalisierung sind gewaltig – auch für die Medizin. Peter Albiez und Matthias Tschöp sprechen über notwendige Voraussetzungen und wichtige Maßnahmen, damit Deutschland und Europa den Anschluss nicht verlieren.
Das Gesundheitssystem wird zunehmend digital und verwandelt sich schon jetzt in ein offenes, selbstorganisiertes Netzwerk führt nicht nur dazu, dass sich Telemedizin, Apps & Co. verbreiten. Sie verändert vielmehr die Gesellschaft.
Dem Gesundheitssystem steht ein unmittelbarer Wandel bevor: Weg von analog, hin zu digital lautet die Devise. Dank Telemedizin, Künstlicher Intelligenz, E-Rezept und digitaler Patientenakte ergeben sich völlig neue Perspektiven zur Diagnostik und Therapie von Krankheiten. Die individualisierte Versorgung rückt in greifbare Nähe.
Datenschützer haben Zweifel am Lieblingsprojekt von Gesundheitsminister Spahn. Ferdinand Gerlach, der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, appelliert: Gesundheitsschutz geht vor Datenschutz.
Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise? Die Vorsitzenden des Vereins Gesundheitswirtschaft Rhein-Main sprechen im Interview über Veränderungen durch die Pandemie, gestiegene Reputation für Branche und Bereiche, die gestärkt aus der Krise hervorgehen.
Der Bundestag hat am Freitag das Gesetz zur Digitalisierung im Gesundheitswesen beschlossen. Ab 2022 sollen Ärzte ihre Daten in eine elektronische Patientenakte eintragen können. Aus der Opposition gab es Kritik.
Minister Spahns Verzicht auf den CDU-Vorsitz und die Kanzlerkandidatur war vielleicht voreilig: Die Pandemie könnte sich als Turbo für Reformen herausstellen – und seine Sympathiewerte noch steigern.
Medizintechnik war nie wichtiger. Aber sie umfasst mehr als Beatmungsgeräte.Was passiert hier, wer macht so etwas – und wie lauten die großen Themen jenseits von Corona? Fünf Spezialisten, fünf Porträts.
Unternehmen könnten schneller wieder öffnen, wenn sie wüssten, ob ihre Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert sind. Deshalb arbeiten Kliniken, Testlabore und IT-Dienstleister gemeinsam an einem digitalen Gesundheitszertifikat.
Digitale Technologien revolutionieren die Medizin: Diagnosen werden präziser, Therapien effektiver. Voraussetzung ist eine Vernetzung auf allen Ebenen. Mit der Einführung digitaler Anwendungen wie der elektronischen Patientenakte und Online-Sprechstunden hat die Politik den Weg für eine moderne Versorgung geebnet.
Wie kann die Versorgung von Patienten mit seltenen Erkrankungen verbessert werden? Inwiefern können digitale Lösungen und Vernetzung dabei helfen? Und welche ethischen Gesichtspunkte sind bei der Diagnose zu beachten? Ein Gespräch mit Eva Luise Köhler, Annette Grüters-Kieslich und Eva Winkler.
Vor zwei Jahren ist die Produktion des Medikaments Ibuprofen von BASF in Texas ausgefallen. Solche Unsicherheiten in der Versorgung mit Arzneimitteln haben viele Gründe. Hausärzte machen auf einen Missstand aufmerksam.
Immer wieder geraten große Mengen privater Daten in die Hände Dritter. Was fehlt, ist alltägliches Technikwissen. Ein schockierendes Beispiel liefert das Kammergericht Berlin.
Zur Leistungsoptimierung werden Daten aus Sportlern gesogen. Das könnte weitreichende Folgen für die Zukunft haben. Wer sie nutzen will, braucht Experten statt Laien. Ein Gastbeitrag.
Damit die Digitalisierung auch im deutschen Gesundheitswesen rascher und erfolgreicher fortschreiten kann, hat das Bundesministerium für Gesundheit den Health Innovation Hub (hih) gegründet. Chairman Jörg Debatin spricht über Herausforderungen und die nächsten Schritte. Das Interview führte Anna Seidinger.
Laut Statistischem Bundesamt nutzen 59 Prozent der Deutschen privates Online-Banking. Doch die deutsche Gesundheitsversorgung gestaltet sich immer noch größtenteils analog. Noch können bestehende Kräfte den Status quo halten – bis digitale Geschäftsmodelle überzeugen.
Das deutsche Gesundheitssystem wird dann zukunftsfähig sein, wenn es die Potentiale der Digitalisierung zum Wohle der Patienten erschließt. Deshalb forciert das Bundesministerium für Gesundheit die digitale Transformation – unter Wahrung des Datenschutzes und ethischer Prinzipien. Dabei gibt es schon jetzt gemeinsame Bemühungen auf europäischer Ebene.
Die Kassenärzte rüsten digital auf. Damit versuchen sie aber nicht, die Patienten aus den Praxen fernzuhalten – Denn Diagnosen wollen sie auch künftig keinem Algorithmus überlassen.
Gibt es tatsächlich immer weniger Ärzte? Oder ändert sich nur die Art der Versorgung? Ist die Anspruchshaltung der Patienten überzogen? Die Ergebnisse einer Befragung irritieren.
Wie neue Technologien große Datenmengen beherrschen und so die medizinische Forschung revolutionieren.
Der Gesundheitsminister erklärt, warum er in die Selbstverwaltung der Ärzte, Kassen und Krankenhäuser eingegriffen hat: Sie ist ihm zu langsam. Einen Konjunkturabschwung sieht er gelassen. Und bei den Kassen gebe es noch Spielraum.
Die Digitalisierung in der Gesundheitsbranche schreitet voran. Am 1. Juli 2021 soll die elektronische Patientenakte (ePA) bundesweit eingeführt sein, mit ihr können die rund 70 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen ihre Daten mit knapp 200.000 niedergelassenen Ärzten, Therapeuten und Krankenhäusern austauschen – wenn sie das wollen. Für die Akzeptanz der ePA ist das Vertrauen der Patienten in die digitale Infrastruktur entscheidend. Darüber wie dieses Vertrauen gefördert werden kann und was das mit einem Sportstadium zu tun hat, sprechen in diesem Interview die beiden Mediziner Dr. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer der für die Einführung zuständigen gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte und Dr. Gregor-Konstantin Elbel, Leiter des Deloitte Neuroscience Institute und Partner im Bereich Consulting mit Schwerpunkt Digitalisierung im Gesundheitswesen.