Deutschland sucht die Perso-Pin
Der digitale Staat steht in den Startlöchern und kaum einer bekommt es mit: Der Personalausweis kann online schon vieles - vorausgesetzt man kennt seine Pin.
Das Leben besteht nicht nur aus Krieg und Krisen. Hier kommen einige Gründe, die uns optimistisch auf die Welt blicken lassen.
Der digitale Staat steht in den Startlöchern und kaum einer bekommt es mit: Der Personalausweis kann online schon vieles - vorausgesetzt man kennt seine Pin.
Den Krankenkassen droht eine Milliardenlücke. Ein Papier von Ingenieuren zeigt, wie Technologie helfen könnte – und warum Effizienz allein nicht reicht.
Medizinforschung orientiert sich noch immer am männlichen Körper. Unsere Datenanalyse zeigt, wie daraus ein „Gender Health Gap“ entsteht – und warum diese Schieflage künftig größer werden dürfte.
Wer sich im Internet ausweisen muss, braucht bislang Geduld. Doch die Verfahren dürften sich beschleunigen. Darauf spezialisierte Anbieter sehen in der EU-Gesetzgebung Geschäftschancen.
Herstellerabschlag rauf, Rabattverträge rein: Die Gesundheitsreform kostet die Pharmaindustrie Milliarden. Dabei gehen Studien zurück – und neue Therapien beginnen deutsche Unternehmen eher in den USA als in Europa.
Die Kommission zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung hat ihre Sparvorschläge übergeben. Die haben es in sich: mehr Zuzahlung in der Apotheke, weniger Knie-OPs, teurere Zigaretten. Ein Überblick.
Die „elektronische Patientenakte“ soll das deutsche Gesundheitssystem digitalisieren. Doch wer einstellen möchte, welche Gesundheitsdaten er teilen will, braucht bis zu drei Apps – vor allem für Ältere ist das kaum zumutbar.
Vor einem Jahr ist die elektronische Patientenakte an den Start gegangen. Ihre Nutzung bleibt schleppend. Ärzte, Kassen und Apotheken in Hessen fordern Nachbesserungen.
Man mag es kaum glauben: Die Digitalisierung nimmt in Deutschland Fahrt auf. Jetzt müssen aber auch die Bürger mitmachen.
Nur noch Silberstatus bei der Bahn, kein gezapftes Bier mehr im Bordrestaurant – das waren Aufreger. Warum unsere Autorin trotzdem Zug fährt, schnell wieder ins Tessin muss und einer freundlichen Empfehlung folgt. Ein persönlicher Jahresrückblick.
Das deutsche Gesundheitssystem hängt bei der Digitalisierung gigantisch hinterher. Darunter leiden vor allem die Patienten. Eine Ärztin über ihren Alltag zwischen Vorbefunden, Datenschutz und schwer kranken Menschen.
Fortschritte in der Wissenschaft, der KI-Nutzung, der Breitbandversorgung und der Digitalpolitik bringen Deutschland einen Sprung um fünf Plätze auf Rang 18. Spitzenreiter ist die Schweiz – wegen starker Bildung und Forschung.
Gesundheitsministerin Warken legt die langerwartete Rettungsdienstreform vor – und will damit Milliarden einsparen. Ihre Vorgänger waren alle daran gescheitert. Das ist ihr Plan.
Der Handlungsdruck im Gesundheitssystem ist enorm, die Kosten steigen und steigen. Jetzt schlagen die Arbeitgeber Reformen vor, die Milliarden Euro einsparen sollen. Die Praxisgebühr soll wiederkommen und die GKV auf eine „Basissicherung“ beschränkt werden.
In Dänemark stellt die Post bald keine Briefe mehr zu. Damit könnte das Königreich wieder einmal Vorreiter sein.
Die elektronische Patientenakte macht die Gesundheitsversorgung besser. Mehr kann man von einer Neuerung im Gesundheitswesen nicht erwarten. Jetzt muss es darum gehen, Nachbesserungen schnell umzusetzen.
Im Oktober wird wieder an der Uhr gedreht. Die elektronische Patientenakte wird für Ärzte verpflichtend und auch Windows-Nutzer müssen sich auf Veränderungen einstellen.
Sicher und schnell Geld überweisen, digitale Einreise und Patientenakte. Ein Überblick über Neuerungen für Verbraucherinnen und Verbraucher.
Nach Ablauf der Frist für einen Übergangshaushalt stehen die Regierungsgeschäfte in den USA teilweise still. Die Hamas berät über den Friedensplan für den Gazastreifen. Und in Großbritannien tritt erstmals eine Frau an die Spitze des Auslandsgeheimdienstes. Der F.A.Z. Frühdenker.
Von Mittwoch an müssen alle Ärzte die elektronische Patientenakte befüllen. Patienten sind dafür, Praxen beklagen technische Schwierigkeiten.
Zu kompliziert, zu wenig bekannt – Verbraucherschützer sehen Verbesserungsbedarf beim Online-Ausweis und kritisieren, dass das Video-Ident-Verfahren für die elektronische Patientenakte wieder zugelassen wird.
Ein Führungszeugnis beantragen, das Auto zulassen oder das Rentenkonto überprüfen – das alles lässt sich inzwischen online mit dem elektronischen Personalausweis erledigen. So geht es.
Die größte deutsche Versandapotheke sitzt in den Niederlanden: Redcare mit der Marke Shop Apotheke. Günther Jauch soll den milliardenschweren M-Dax-Konzern bekannt machen. Der Vorstand erklärt, warum.
Bei der Tour de France geht es hinauf auf den „Giganten der Provence“. Die EU-Innenminister beraten in Kopenhagen über eine härtere Migrationspolitik. Und das Statistische Bundesamt veröffentlicht Zahlen zum Durchschnittsdeutschen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Ende April ist die digitale Akte für Millionen Versicherte an den Start gegangen. Doch viele nutzen sie noch nicht aktiv. Das liegt auch an den Krankenkassen, meint der Hausärzteverband.
Die Bundesregierung will den Hausarzt zum verbindlichen Lotsen im Gesundheitssystem machen. Das ist zu begrüßen, auch wenn die finanziellen Erwartungen wohl zu hoch sind.
Eine Tablette, deren Bedeutung für Männer der queeren Szene gar nicht zu überschätzen ist: Das Mittel PrEP verhindert eine HIV-Infektion – auch bei Geschlechtsverkehr ohne Kondom. Das lässt aber auch die Risikobereitschaft steigen.
Deutschland ist bei der Anzahl klinischer Studien weltweit von Platz 2 auf Platz 4 gerutscht. Dabei bedarf es genau dieser Studien, um den Forschungsstandort zu stärken. Heinrich Moisa erläutert im Gespräch mit Anna Seidinger, warum es unbedingt Digitalisierung braucht und wie Daten besser genutzt werden können.
Um das Gesundheitssystem für die Zukunft zu rüsten, ist die Universitätsmedizin unverzichtbar. Im Fokus stehen die Forschung und Lehre, die mit der Patientenversorgung verknüpft werden. Es gilt, ihren Stand zu sichern: durch gezielte Investitionen, moderne Technologien und eine engere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.
Längst ist Künstliche Intelligenz Teil der Forschung. Der Weg der Translation ist allerdings steinig. KI kann den Weg in die Zukunft weisen und unter anderem dafür sorgen, dass Innovationen schneller in der Versorgung ankommen. Wir müssen es nur zulassen und die richtigen Weichen stellen.
Deutschland kann eine stärkere Rolle in der Entwicklung innovativer Arzneimittel einnehmen – wenn es seine exzellente Forschungslandschaft entschlossen mit digitalen Strukturen verknüpft und ein innovationsfreundliches Erstattungsrecht bewahrt. Besonders in der Onkologie und Hämatologie würde sich sein Potential bemerkbar machen. Der nationale Beitrag zur Vision Zero könnte entscheidend gestärkt werden.
Hoch spezialisierte Medizin soll nicht nur an Exzellenzzentren existieren, sondern allen Patienten zugutekommen. Mit dem nationalen Netzwerk Genomische Medizin Lungenkrebs wurde dieser Anspruch bereits für die Mehrheit der Erkrankten mit fortgeschrittenen Lungentumoren in Deutschland umgesetzt. Doch die Struktur stößt an Grenzen.
KI kann Diagnosen verbessern und das Gesundheitswesen entlasten. Für eine erfolgreiche Umsetzung braucht es Datenschutz, Change-Management – und die richtigen Rahmenbedingungen.
Medizinische Daten könnten Leben retten – doch in Deutschland verhinderte strenger Datenschutz das jahrzehntelang, teils mit fatalen Folgen. Kommt jetzt endlich Bewegung in die Sache?