Wo stecken die Corona-Milliarden in der Pharmabranche?
Arzneimittelhersteller verdienen Abermilliarden und vergolden deutsche Landeshauptstädte? Ja, Corona macht's möglich. Auf der anderen Seite herrscht erhebliche Sorge um den Standort.
Arzneimittelhersteller verdienen Abermilliarden und vergolden deutsche Landeshauptstädte? Ja, Corona macht's möglich. Auf der anderen Seite herrscht erhebliche Sorge um den Standort.
Zwar hat die Digitalisierung im Gesundheitswesen durch die Pandemie Aufwind erhalten, dennoch gibt es weiterhin Nachholbedarf. Ein Gespräch mit Inga Bergen und Volker Amelung über die Nutzung von Daten, Chancen für die Versorgung und Möglichkeiten, die sich aus dem Innovationsfonds ergeben.
Auf dem Ärztetag legen die Redner den Finger in die Wunde. Die Bundesländer sollen 6000 neue Plätze für Medizinstudenten schaffen. Alles andere wäre ein „großer Fehler“ warnt Gesundheitsminister Karl Lauterbach.
Ärztechef Klaus Reinhardt stellt der Ampel-Koalition in der Corona-Politik ein mieses Zeugnis aus. Kurz vor dem Ärztetage warnt er im Interview mit der F.A.Z. vor Engpässen bei wichtigen Präparaten für Infarktpatienten.
Die Ja-Aber-Revolution: Wie die Institutionen und Politik plötzlich digital aufrüsten. Patienten sollen massenhaft Daten liefern. Wer aber verhindert, dass die im Datenfriedhof enden?
Mehr als ein Smartphone soll nicht mehr nötig sein, um in ganz Europa Rezepte, Patientenakten und Impfnachweise abzurufen. Die EU-Kommission will die Daten aber auch noch anderweitig nutzen.
Niemand schien besser geeignet als er. Doch der Wissenschaftler Karl Lauterbach hat in seinen knapp vier Monaten als Gesundheitsminister schon einige Fehler gemacht und viele irritiert. Kein Wunder, sagen Weggefährten.
Das deutsche Gesundheitswesen wird mit Stift, Papier und Telefon regiert. Start-ups zeigen, wie es besser geht.
Gesundheitsdaten sind in Deutschland derzeit kaum nutzbar. Big Data läuft oft ins Leere. Scheitert die Digitaloffensive abermals? Hoffnung macht vor allem der Blick in Pionierländer wie Estland.
In den vergangenen zwei Jahren haben wir über das Coronavirus viel gelernt. Höchste Zeit, das auch anzuwenden. Hier kommen sieben Ideen, damit die nächsten beiden Jahre besser werden.
Die Jahrhundertkrise Corona als Chance: Kann ein Mediziner als Gesundheitsminister das verkrustete System endlich heilen? Für eine entscheidende Veränderung brächte er beste Voraussetzungen mit.
Der SPD-Gesundheitsminister sieht die Pandemie trotz steigender Inzidenzen nicht außer Kontrolle. Im Interview spricht er darüber, wie lange die Corona-Krise noch dauert – und erläutert, warum er kein Verständnis für Pfleger hat, die eine Impfung ablehnen.
Vor der Einführung des geplanten elektronischen Rezepts sehen Apotheker noch viel Nachholbedarf. Weder sei die nötige Technik ausgereift noch sei klar, wie die Apotheker dann an ihr Geld kämen. Zudem sei das E-Rezept in der Bevölkerung weitgehend unbekannt.
Die ungeliebte Plastiktüte muss weiter weichen. Außerdem steigt der Mindestlohn und die Impfpflicht kommt – für einige Berufe. Diese neuen Regeln sollten die Bürger 2022 unbedingt kennen.
Wer berufsunfähig wird, braucht Nachweise, dass er seinen Job nicht mehr ausüben kann. Doch die Policen sind meist vage formuliert – deshalb müssen viele Versicherte um ihr Geld kämpfen.
Josef Hecken ist der oberste Wächter über das Gesundheitssystem. Er zieht Lehren aus der Corona-Seuche und blickt auf das Krankenhaus der Zukunft.
Das Smartphone erinnert an die pünktliche Einnahme von Medikamenten. Was die Apps können und was man beachten muss.
Apps auf Rezept und weitere elektronische Angebote halten Einzug in die Versorgung von Krebspatienten. Jörg A. Hoppe und Ursula Kramer sprechen über die Bedeutung von digitalen Gesundheitsanwendungen, deren Grundlagen und Nutzen sowie die Voraussetzungen für eine breite Akzeptanz.
Digitale Prozesse sind im deutschen Gesundheitswesen Mangelware. Das machte nicht zuletzt die Pandemie nur allzu deutlich. Petra Thürmann und Erwin Böttinger sprechen darüber, wie eine erfolgreiche Digitalisierung in anderen Staaten aussieht und wie Daten hierzulande besser genutzt werden können.
Die ersten Geimpften sollen ihren Corona-Status jetzt digital nachweisen können – das Mobiltelefon wird damit den gelben Impfausweis aus Papier ergänzen. Antworten auf die wichtigsten Fragen.
In der aktuellen Sendung diskutieren wir mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten Ulrich Kelber über die Rolle, die der Datenschutz in der Pandemiebekämpfung gespielt hat.
Christoph Franz, Verwaltungsratspräsident des Pharma- und Diagnostikkonzerns Roche, plädiert für eine Impfpflicht. Er rügt Deutsche und Schweizer für verpasste Chancen und lobt die tatkräftigen Briten.
Andreas Gerber ist optimistisch. Denn neben den enormen Herausforderungen, die die Pandemie für jeden Einzelnen, für unsere Wirtschaft , Politik und Gesellschaft insgesamt mit sich bringt, erkennt er darin vor allem auch: Die Chance, das Gesundheitssystem im Sinne von Patient:innen weiterzuentwickeln und die Weichen für eine smarte Gesundheitsversorgung von morgen zu stellen. Diese Entwicklung will der Vorsitzende der Geschäftsführung des forschenden Pharmaunternehmens Janssen Deutschland mit seinem Team maßgeblich mitgestalten.
Die seit über einem Jahr andauernde Covid-19-Pandemie hat die Stärken und Schwächen des deutschen Gesundheitssystems wie unter einem Brennglas offengelegt. Viele Beteiligte wollen sich nachhaltig für eine gute Versorgung der Patienten und für eine bessere Gesundheit der Menschen einbringen. Sie sehen Handlungsbedarf, wenn zukünftig Innovationen schneller in die Anwendung kommen sollen. Experten, die selbst gegründet haben, Produkte entwickeln oder die Versorgung von Patienten sicherstellen, berichten über ihre Erfahrungen und zeigen Optionen zur Verbesserung auf.
Die Pandemie ist ein Menetekel, aber schaffen die radikale Digitalisierung und Datenspenden wirklich mehr Gesundheit? Ein Gespräch mit einem klinischen Forscher und einem Digitalmediziner.
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen geht viel zu schleppend voran, sagen Experten. Das zeige die Pandemie. Der Datenschutz sei veraltet, die Forschung müsse einfacher an Informationen kommen.
Die Bundesregierung treibt die Digitalisierung in der Medizin voran. Doch es drohen große Sicherheitslücken.
Nach Fällen von Blutgerinnseln pausieren in vielen Ländern die Impfungen mit Astra-Zeneca. Die Suche nach den Ursachen läuft auf Hochtouren. Doch hierzulande fehlt das dafür nötige Werkzeug.
Die Medizin der Zukunft ist digital vernetzt. Covid-19 hat Online-Behandlungen und digitalen Gesundheitslösungen zusätzlich noch einen kräftigen Schub gegeben. David Meinertz, CEO des Telemedizin-Pioniers Zava, erläutert, wie Telemedizin hilft, unnötige Belastungen zu vermeiden, und warum Arztbesuche in Zukunft mehr und mehr ins Internet verlagert werden.
Immun gegen Corona, geht das überhaupt? Der europäische Impfpass ist von der Politik inzwischen fest avisiert, aber es sind einige Fragen offen. Was könnte in einem Immunitätszertifikat stehen, das digital überall abrufbar ist? Vier Fragen, vier Antworten.
Künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie für die Gesundheitsbranche. Doch darf der technische Fortschritt ethische und rechtliche Fragestellungen nicht links liegen lassen.
Neu zugelassene Corona-Selbsttests geben Anlass zu Optimismus. Das gilt auch für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der zuletzt verstärkt unter Beschuss gekommen war.
Ein weiterer Schritt der Digitalisierung des Gesundheitssystems: Das elektronische Rezept wird Pflicht. Wie das Ganze vom Sommer an funktioniert.
Patienten mit seltenen Erkrankungen erleben meist eine Odyssee, bevor sie die richtige Diagnose und eine geeignete Therapie erhalten. Zentren für seltene Erkrankungen setzen hier an. Sie unterstützen Betroffene dabei, einen Spezialisten zu finden.
Wer Kollegen oder seinen Arbeitgeber anzeigt, muss die Vorwürfe klar belegen können. Diese Kernaussage trifft der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in seinem Urteil gegen einen deutschen Arzt – und zeigt der Meinungsfreiheit Grenzen auf.