Nun entsteht die Gefahr, dass die Verwaltung Menschen den Zugang verwehrt
Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ist dringend nötig. Doch es reicht nicht, nur neue Technik einzuführen. Ein Gastbeitrag.
Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ist dringend nötig. Doch es reicht nicht, nur neue Technik einzuführen. Ein Gastbeitrag.
Es sind nicht nur bürokratische Hürden, die unsere Gesundheitswirtschaft bremsen. Der Staat muss Innovationen gezielt fördern, damit wir nicht weiter Terrain verlieren gegenüber den USA und Asien. Ein Gastbeitrag.
Zuletzt knirschte es in der Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP gewaltig. Doch was hat die Ampelkoalition abseits der Konflikte um Heizungsgesetz und Haushalt bisher umgesetzt? Zeit für eine Bilanz.
Seit dem Corona-Ende bringt Gesundheitsminister Karl Lauterbach endlich ein Gesetz nach dem anderen auf den Weg. Nicht alle sind geglückt – oft fehlt das Geld.
Auf der Gesundheitsministerkonferenz nähern sich Bund und Länder kaum an. Unterdessen machen die Ärzte Druck: Ein Viertel der Krankenhausbetten seien überflüssig.
Der Chef der Essener Uniklinik fordert eine Grundgesetzänderung. Der Staat sollte vor der „Tagesschau“ für die bessere Versorgung werben. Bis zu ein Viertel der Betten sei überflüssig.
Deutschland und die Digitalisierung: Das ist wahrlich keine Erfolgsgeschichte. Der neue und der alte Präsident des Digitalverbandes Bitkom erklären, was da alles falsch läuft – und was nicht.
Schätzungsweise fünf Millionen Deutsche sind von seltenen Krankheiten betroffen – helfen kann ihnen oft lange niemand. Ein Verein in Hessen will das jetzt ändern.
Susanne Johna ist Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund. Im Interview verteidigt sie den Medizinerstreik und erklärt, was sie als Präsidentin der Bundesärztekammer besser machen will.
Die Bundesregierung will die Digitalisierung im Gesundheitsbereich vorantreiben, um die Abläufe in dem wichtigen Wirtschaftssektor zu vereinfachen und gegenüber Ländern wie den USA oder China nicht den Anschluss zu verlieren. Im Mittelpunkt ihres Plans steht die elektronische Patientenakte.
Automatisierung, Chatbots oder Telematiktarife: Versicherungen setzen auf die Digitalisierung. Im Umgang mit den Daten wollen sie das Vertrauen der Versicherten nicht enttäuschen und zugleich gestiegene Erwartungen erfüllen. Beim zunehmenden Einsatz von KI könnte das schwierig werden.
Christoph Meinel ist einer der wichtigsten deutschen Informatiker. Er spricht über den Fortschritt der Künstlichen Intelligenz, deutsche Schwächen, zu viele Regeln – und seine Pläne für eine Universität im Metaversum.
Elektronische Patientenakte +++ Neue Sorge um die Banken +++ Wärmepumpen-Offensive +++ Kritische Rohstoffe +++ Generationenkonflikte +++ Wissenschaftsfreiheit +++ Putins ewiger Krieg
Rechentricks +++ Bewußter Konsum +++ Instrumente der Steuerung nutzen +++ Neue Kosten
Wird die Digitalisierung im Gesundheitswesen richtig betrieben, schützt sie die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Was fehlt, ist die richtige Einstellung zu den neuen Möglichkeiten.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat seine Digitalstrategie vorgestellt. Nicht nur für die Gesundheitsforschung ist das eine gute Nachricht.
Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis ist überzeugt, dass die neue elektronische Patientenakte Leben rettet. Im Interview sagt er: Der Schutz der medizinischen Daten sei groß – und viel besser als beim Onlinebanking.
Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach soll die elektronische Patientenakte automatisch eingeführt werden. Nur für Patienten, die aktiv widersprechen, werde keine digitale Akte angelegt.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach macht Ernst: Auf der Kabinettsklausur in Meseberg präsentiert er seine Pläne für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die Geheimniskrämerei mancher Ärzte wird dann nicht mehr möglich sein.
Geht es nach dem Willen von Gesundheitsminister Lauterbach, werde Ende 2024 die Patientenakte für alle verbindlich eingeführt. Damit will er auch verhindern, dass sich Unternehmen wie Biontech zumindest teilweise von Deutschland abwenden.
Die Ampelkoalition streitet darüber, wie Deutschland schneller vorankommen kann. 25 Beispiele, wo es im Land quälend langsam zugeht – und furchtbar kompliziert.
Jens Baas ist Herr der größten deutschen Krankenkasse. Im Interview kritisiert der TK-Chef unnötige Rückenoperationen, obszöne Arzneipreise – und warnt vor einer Verhaltenspolizei im Gesundheitswesen.
In Sachen Digitalisierung des Gesundheitssystems hinkt Deutschland hinterher. Dabei könnten vernetzte Daten gerade Menschen mit seltenen Erkrankungen helfen. Ein wichtiger Schritt ist die Etablierung des europäischen Gesundheitsdatenraums. Ein Gespräch mit Sylvia Thun und Christian Dierks.
Eine seltene Erkrankung zu erkennen stellt Ärzte vor große Herausforderungen. Künstliche Intelligenz bietet die Chance, Diagnose und Therapie zu verbessern. Um sie zu nutzen, braucht es eine umfassende Datensammlung, eine adäquate Auswertung und Vernetzung.
Die Erderwärmung hat auch für Menschen in Deutschland immer öfter gesundheitliche Folgen. Der Sachverständigenrat Gesundheit fordert nun einen nationalen Aktionsplan und empfiehlt dafür einen Blick in ein Nachbarland.
Sie verspricht, den Austausch zwischen Ärzten zu vereinfachen – zum Nutzen der Patienten. Doch nach der freiwilligen Einführung der Patientenakte ist das Interesse zurückhaltend. Gesundheitsminister Lauterbach will das ändern.
Die Ampel ist mit großen Ambitionen bei der Digitalisierung gestartet. Doch Digitalminister Volker Wissing hat bisher noch nicht viel erreicht. Das ist kein Zufall.
Arzt, Wissenschaftler und der Star der Corona-Talkshows: Karl Lauterbach wurde Gesundheitsminister, weil die Menschen in Deutschland es so wollten. Nach einem knappen Jahr im Amt hat er viele enttäuscht.
Administrative Hürden und defizitäre Governance gefährden den Kampf gegen Krebs. Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens hinkt anderen Ländern massiv hinterher. Es wird höchste Zeit, dass alle Akteure an einem Strang ziehen.
Der Gesundheitsexperte der Unionsfraktion im Bundestag fordert Reformen zugunsten ärmerer Kassenmitglieder. Die Gedankenspiele der Koalition gingen an den Bedürfnissen der geringen Einkommen vorbei.
Die Regierung nimmt sich 18 Leuchtturmprojekte vor. Doch der Wirtschaft ist das zu wenig.
Elektronische Patientenakte und mehr: Die Regierung will digital endlich in die Gänge kommen. Doch was taugt ihre neue Strategie?
Digitalisierung ist längst kein Luxus mehr, sondern Grundlage für Regierungshandeln. Die Digitalstrategie ist deshalb allenfalls ein Anfang – aber immerhin ein ganz cleverer.
Statt eine „Vorreiterrolle bei Digital Health“ einzunehmen, zuckelt Deutschland kopflos hinterher.
Die Bundesregierung hat ihre wichtigsten digitalen Projekte identifiziert: Elektronische Patientenakte, digitale Verwaltung und jede Menge Datenräume. Erreicht werden soll das schon bis 2025.
Das E-Rezept wurde zigmal verschoben. Im September soll es endlich kommen. Wird jetzt alles gut? Denkste.