Dank E-Rezept seltener zum Arzt
Rezepte für Blutdrucksenker und Schmerzmittel gibt es fortan nicht mehr auf Papier. Für Patienten hat das viele Vorteile, auch wenn das System hier und da noch ruckelt und die Verordnung für ein Jahr Wunschdenken ist.
Rezepte für Blutdrucksenker und Schmerzmittel gibt es fortan nicht mehr auf Papier. Für Patienten hat das viele Vorteile, auch wenn das System hier und da noch ruckelt und die Verordnung für ein Jahr Wunschdenken ist.
Die Patientenversorgung war und ist nicht gefährdet, aber die Mitarbeiter der Frankfurter Uniklinik müssen auch drei Monate nach einem Hackerangriff noch Sicherheitsregeln beachten. Das IT-System wird komplett neu aufgesetzt.
Auch außerhalb von Pandemien bilden die niedergelassenen Ärzte das Rückgrat des Gesundheitswesens. Sie zu überlasten wäre fatal. Das heißt aber nicht, den Medizinern alle Honorarwünsche zu erfüllen.
Mediziner haben mehr Zeit für ihre Patienten, weil Künstliche Intelligenz ihnen viel Routinearbeit abnimmt. An diesem Ziel arbeitet Peter Schardt, Cheftechniker von Siemens Healthineers.
Mindestlohn und Bürgergeld steigen, aber auch die Mehrwertsteuer im Restaurant. In einigen Feldern steht die Entscheidung allerdings noch aus. Was Verbraucher 2024 erwartet. Ein alphabetischer Überblick.
Bürger und Betriebe müssen sich im neuen Jahr wieder auf viele Neuregelungen einstellen. Energiesicherung ist eines der großen Themen. Wir geben einen Überblick.
Kriege und Krisen haben 2023 geprägt. Doch es gab auch viele erfreuliche Entwicklungen – in der Wirtschaft, an den Börsen und für Verbraucher. Hier ist eine kleine Auswahl in unserem positiven Rückblick.
Viele Städte und Länder können manches viel besser als wir – Empfehlungen zur Nachahmung im neuen Jahr aus der Feuilleton-Redaktion. Und einen guten Rutsch!
Die elektronische Patientenakte und das E-Rezept kommen +++ Deutsche Renten niedriger als der OECD-Schnitt +++ Übermedikation +++ Rechte und linke Politik +++ Karl Christs "Lebensmosaik"
Der Cheftechniker von Siemens Healthineers über moderne Gesundheitstechnologie, Künstliche Intelligenz und mehr.
E-Rezept +++ Lieferkettengesetz und Kinderarbeit +++ Erhöhung des CO2-Preises +++ Humor des Edo Reents +++ Kundenverprellung bei der Bahn
Der Landarzt wirft den Blick voraus.
E-Rezept und ePA müssen die Mediziner und ihre Mitarbeiter entlasten. Gelingt das nicht, verpuffen die positiven Effekte – zum Schaden der Kranken.
Der Bundestag hat dem von Gesundheitsminister Karl Lauterbach vorgelegten Gesetz zur „Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens“ zugestimmt. Die elektronische Krankenakte soll demnach ab 2025 für alle eingerichtet werden.
Das Rezept auf dem Smartphone und digitalisierte Befunde und Laborwerte – das soll bald für alle Bürger in Deutschland verfügbar werden. Am Donnerstag hat der Bundestag die dafür notwendigen Gesetze beschlossen.
Dass in Deutschland endlich die elektronische Patientenakte und das E-Rezept kommen, ist sehr zu begrüßen. Die richtige Versorgung im Notfall entscheidet über Tod und Leben. Das sollten auch Bedenkenträger anerkennen.
Am Donnerstag soll der Bundestag über zwei Gesetze von Gesundheitsminister Karl Lauterbach zur Digitalisierung im Gesundheitswesen abstimmen. Was haben Patienten davon? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Österreich beschleunigt die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung und orientiert sich an Israel. Manches kommt dem deutschen Beobachter bekannt vor.
Kranke Menschen vertrauen Ärztinnen und Ärzte ihre Gesundheit an. Doch auch Klinikpersonal kann irren; immer wieder werden Patienten geschädigt. Was kann man selbst tun, um sich vor Fehlern zu schützen?
Die eigentliche Frage lautet nicht, wie können wir es ethisch verantworten, Gesundheitsdaten zu nutzen, sondern: Wie können wir es ethisch verantworten, Gesundheitsdaten nicht zu nutzen?
Medizinische Daten sollen besser genutzt werden, zum Wohle des einzelnen Patienten und des Gemeinwohls.
Die fortschreitende Digitalisierung sowie Methoden der Künstlichen Intelligenz bieten enorme Chancen für Patienten, Ärzte und Unternehmen – und damit ein gewaltiges Potential für den Standort Deutschland. Jetzt kann mit guten Entscheidungen verlorener Boden gegenüber anderen Ländern gutgemacht werden.
Algorithmen erkennen Hautkrebs genauso gut wie ein Dermatologe. Künstliche Intelligenz unterstützt Chirurgen bei minimalinvasiven Operationen. Durch Machine Learning wird die Therapie personalisiert. Die Beispiele zeigen: Die Potentiale eines digital vernetzen und durch KI unterstützten Gesundheitswesens sind unendlich groß.
Noch immer schleichen sich Fehler sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie ein. Häufig könnten diese durch Digitalisierung vermieden werden. Doch nach wie vor fehlt der Fokus auf den Nutzen, den Patienten und Gesundheitsberufe aus Vernetzung und Künstlicher Intelligenz ziehen.
Andere Länder wie Estland und Schweden machen es vor: Hier hat die Digitalisierung Einzug in das Gesundheitswesen gehalten. Deutschland muss dabei noch aufholen, erste Schritte sind aber schon erkennbar. Der weitere Erfolg der Digitalisierung hängt vor allem von der Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger und den Leistungserbringern ab.
Patienten, Pflegepersonal und Ärzte werden sich an neue Regeln im Gesundheitssystem gewöhnen müssen. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor des Frankfurter Uniklinikums, spricht im Interview über bevorstehende Veränderungen.
Deutschland gilt als Entwicklungsland bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Zum Wohle der Patienten sollten Daten intelligenter genutzt werden als bisher. Ein Gastbeitrag
Die Apotheker reagieren empört auf Karl Lauterbachs Reformvorstoß, in ländlichen Regionen Filialen ohne Pharmazeuten zu ermöglichen. Dabei führt kein Weg daran vorbei, dass sich die Branche modernisiert.
Das Bundeskabinett hat das Krankenhaustransparenzgesetz auf den Weg gebracht. Ein erster Schritt in Richtung Klinikreform. Was die einen begrüßen, geht anderen zu langsam. Sie fürchten, dass einige Krankenhäuser in Hessen die Umsetzung der Reform nicht erleben werden.
Schuld sind nicht immer die anderen. Denn wenn Lauterbach und Habeck scheitern, liegt das nicht an der Vorgängerregierung.
Vor dem eHealth-Kongress in Frankfurt erklären der frühere hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner und der Kongressorganisator Lutz Reum, welche Chancen Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen bietet und ob die Pandemie die Digitalisierung beschleunigt hat.
Entlastung bei Bürokratie, E-Rezepte, zwei „sichere Herkunftsstaaten“ und milliardenschwere Steuerentlastungen. Das sind die wichtigsten Beschlüsse von der Klausurtagung in Meseberg.
Gesundheitsminister Lauterbach bringt elektronische Rezepte und Patientenakten auf den Weg. Auch ein Medizinforschungsgesetz ist in der Pipeline.
Medikamente sollen in Zukunft nicht mehr auf Papier verordnet werden. Für Patienten hätte das Vorteile.
Wird das noch etwas mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens? Und wer will sie überhaupt? Im Gespräch erklären Experten, wie sich die Digitalblockade lösen ließe und warum Dänemark als Vorbild taugt.
Gesundheitsminister Lauterbach erwartet weniger Bürokratie und Medikationsfehler. Zwei weitere Digitalgesetze gehen Ende August ins Kabinett.