Beirat rüffelt Bundesregierung für die Digitalstrategie
Am Ende der Legislaturperiode kommt die Quittung: Fachleute können beim besten Willen kein Digitalkonzept bei der scheidenden Bundesregierung erkennen.
Am Ende der Legislaturperiode kommt die Quittung: Fachleute können beim besten Willen kein Digitalkonzept bei der scheidenden Bundesregierung erkennen.
Deutschlands Gesundheitswesen ist teuer und trotzdem nur durchschnittlich. Kommt jetzt die Praxisgebühr zurück?
Bald sollen alle wichtigen Daten eines Patienten digital werden. Wer das nicht will, kann widersprechen. Doch das Dokument kann im Ernstfall Leben retten.
Nicht nur ältere Menschen nehmen so viele Medikamente ein, dass ihre Wirkstoffe einander schaden können. Wie sich das vermeiden lässt, erklärt die Gesundheitswissenschaftlerin Marjan van den Akker in der F.A.Z.-Reihe „Wissenschaft im Dialog“.
Jens Baas, Chef der größten deutschen Krankenkasse TK, erwartet in fünf Jahren Beiträge von 20 Prozent. Dagegen helfe eine Zusammenlegung der gesetzlichen und der privaten Versicherungen.
Die bevorstehende flächendeckende Einführung der elektronischen Patientenakte stößt bisher kaum auf Widerstand bei den 75 Millionen gesetzlich Krankenversicherten.
Rund 75 Millionen gesetzlich Versicherte erhalten bald automatisch eine elektronische Patientenakte. Wer das nicht will, muss Widerspruch einlegen. Das tun bisher nur wenige.
Im Frankfurter Tech Quartier, wo unter anderem das Rahmenprogramm des Digitalgipfels stattfand, ist man zufrieden.
Ein Bürgermeister tritt zurück. Wichtige Fragen und Antworten zur elektronischen Patientenakte. Und die Frankfurter Buchmesse ist zu Ende gegangen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Volker Wissing präsentiert stolz die Fortschritte der Digitalisierung in Deutschland, doch der Schein trügt. Hinter den beeindruckenden Zahlen verbergen sich weiterhin große Defizite und ungenutzte Potentiale.
Deutschland genießt bei der Digitalisierung keinen guten Ruf. Vieles ist schon fertig, aber noch nicht ausgerollt. Da hilft nur Konsequenz, findet der Digitalminister von der FDP.
Die Digitalisierung des Gesundheitssektors schreitet voran und bringt neue regulatorische Herausforderungen mit sich. Ein Überblick über aktuelle Gesetzesänderungen und deren Auswirkungen auf die Branche.
Vorerst schreibt sie medizinische Ratgeber statt Rezepte: Die Allgemeinärztin Ulrike Koock hält von heute auf morgen keine Sprechstunden mehr. Denn so, wie sie es in ihrem Beruf muss, will sie nicht arbeiten.
In Rheinland-Pfalz schreiben drei von vier Krankenhäusern Verluste, acht haben seit Pandemiebeginn geschlossen. Viele fürchten durch Lauterbachs Reform eine Verschärfung der Lage – andere hoffen auf den Wandel.
Ein digitales Mammutprojekt steht in den Startlöchern: die elektronische Patientenakte. Ein Hausarzt schildert, wie bereit das Gesundheitssystem für diesen Schritt wirklich ist.
Hessen legt ein neues Polizeigesetz vor, Frankfurt befindet sich im Oktoberfest-Fieber und was lässt sich aus dem Frankfurter Auschwitzprozess lernen? Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Patientenakte wird ab 2025 quasi flächendeckend digital. Für den Bundesgesundheitsminister hängt viel von dem Projekt ab, auch weil andere Reformen wackeln.
Das hat man nicht so häufig im Digitalen in Deutschland: Zufriedenheit über eine digitale Anwendung. Das E-Rezept funktioniert – wenn auch nach langen Einführungswehen. Zurzeit bauen immer mehr Krankenkassen das elektronische Rezept in ihre Apps ein.
Die älter werdende Bevölkerung bringt für die Krankenkassen nicht nur Geldsorgen. Die Zukunftsstrategien der AOK und ihre Erwartungen an die Politik erläutert der hessische Landeschef Detlef Lamm.
Die Digitalisierung verändert das Gesundheitswesen. Menschen können schneller behandelt werden. Ärzte können einen Hausbesuch aus der Ferne begleiten. Spezielle Herde verhindern Brände.
Hans Peter Lang war viele Jahre Chef der DB Systemtechnik. Jetzt ist er Rentner. Eigentlich. Nun packt er zwei Dauerbrenner der Bahn an: Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.
Wenn sie die Notaufnahme aufsuchen, bekommen Frauen seltener ein Rezept für Schmerzmittel als Männer. Das zeigt eine Auswertung von Patientenakten aus den USA und Israel. Als Ursache vermuten die Forscher eine geschlechtsspezifische Verzerrung.
Jeder zweite in Deutschland ist überzeugt, dass die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems erodiert. Viele Befragte berichten von eigenen schlechten Erfahrungen.
Die E-Patientenakte soll Geld sparen und Fehler minimieren, Telemedizin und KI gehen voran. Gibt es bald ein Recht auf Gefundenwerden im Datendschungel – statt Datensparsamkeit?
In den USA treffen Trump und Biden aufeinander. Die Staats- und Regierungschefs der EU unterzeichnen ein Abkommen mit dem ukrainischen Präsidenten. Und der WDR wählt einen neuen Intendanten. Der F.A.Z.-Newsletter.
Nächstes Jahr sollen alle gesetzlich Versicherten eine elektronische Patientenakte bekommen. Hausärzte haben schon Erfahrung mit dem System – und viel daran auszusetzen.
Viele Hausarztpraxen arbeiten am Limit. Multiprofessionelle Teams sollen helfen. Doch es gibt einige Hindernisse, die ihren Einsatz erschweren.
„Wir scheuen die Gespräche mit Angehörigen nicht“: Eine Medizinerin sagt, warum sie den Systemwechsel zur Widerspruchslösung in der Organspende befürwortet.
Bald gibt es einen Europäischen Raum für Gesundheitsdaten. Die geplanten Widerspruchsrechte einzelner Bürger gefährden den Erfolg dieses Vorhabens.
Die Gematik erhält einen neuen Namen, hoheitliche Befugnisse und mehr Zugriffe auf den Markt. Unklar ist, wie die FDP darauf reagiert.
Nach Jahren der Skepsis entdecken deutsche Ärzte die Magie der Digitalisierung. Die Flut schreckt sie kaum: Alle 73 Tage verdoppeln sich die Gesundheitsdaten. Eine entscheidende Rolle spielt KI.
Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, spricht im Interview über Kriegsvorbereitung, Dienstpflicht und die überteuerte Anwerbung von Pflegekräften aus dem Ausland.
Drei Monate nach der Einführung ruckelt es noch beim elektronischen Rezept. Vor allem technische Schwierigkeiten sorgen für Frust. Hessens Apotheker fordern eine schnelle Lösung.
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen betrifft zunehmend den Alltag jedes einzelnen Patienten. Obwohl wir sonst mittlerweile fast alles online regeln, sind viele bei ihrer Gesundheit noch vorsichtig. Ist das richtig?
Deutschlands oberster Datenschützer Ulrich Kelber bekommt im Streit um seine Vertragsverlängerung Rückhalt aus der Zivilgesellschaft: Der Umgang mit ihm schade dem Amt, heißt es jetzt in einem offenen Brief.
Liechtenstein zeigt sich beim Ausbau der Digitalisierung besonders innovativ. Für Verwaltungsleistungen kann man mit Kryptowährungen bezahlen. Digitalminister Volker Wissing zeigt sich angetan.