Michael Dohrmann und Ibo Teuber über höhere Datentransparenz in der Medizin
Eine höhere Datentransparenz bringt massive Vorteile für die medizinischen Versorgung, muss aber auch reguliert werden, finden Michael Dohrmann und Ibo Teuber.
Eine höhere Datentransparenz bringt massive Vorteile für die medizinischen Versorgung, muss aber auch reguliert werden, finden Michael Dohrmann und Ibo Teuber.
Die Digitalisierung in der Gesundheitsbranche schreitet voran. Am 1. Juli 2021 soll die elektronische Patientenakte (ePA) bundesweit eingeführt sein, mit ihr können die rund 70 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen ihre Daten mit knapp 200.000 niedergelassenen Ärzten, Therapeuten und Krankenhäusern austauschen – wenn sie das wollen. Für die Akzeptanz der ePA ist das Vertrauen der Patienten in die digitale Infrastruktur entscheidend. Darüber wie dieses Vertrauen gefördert werden kann und was das mit einem Sportstadium zu tun hat, sprechen in diesem Interview die beiden Mediziner Dr. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer der für die Einführung zuständigen gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte und Dr. Gregor-Konstantin Elbel, Leiter des Deloitte Neuroscience Institute und Partner im Bereich Consulting mit Schwerpunkt Digitalisierung im Gesundheitswesen.
Mit Brute Force kommt man ziemlich weit: Auf dem Chaos Communication Congress erläutert Martin Tschirsich, wie sicher die im Herbst eingeführte Krankenkassen-App Vivy ist – und wie der Anbieter auf Bedenken reagiert hat.
Schon längst sollten Patientendaten digital an einem Ort abrufbar sein. Doch passiert ist wenig. Damit es vorangeht, soll beim Datenschutz abgerüstet werden, meint Digitalstaatsministerin Dorothee Bär.
Die Zukunft des Gesundheitswesens ist digital. Vieles soll so besser werden. Allerdings steckt E-Health in Deutschland noch in den Kinderschuhen.
Julia Hagen, Bereichsleiterin Health & Pharma beim Branchenverband Bitkom, spricht im Interview über die Perspektiven, die die E-Health-Branche Absolventen bietet.
Keiner in Europa stellt mehr Programme für Arztpraxen her als die Koblenzer Compugroup. Umso mehr hadert der Vorstand mit der zögerlichen Einführung der sicheren Datenautobahn im Gesundheitswesen.
Seit knapp einem Monat ist Edgar Pinkowski neuer Präsident der Landesärztekammer Hessen. Nun spricht er über Versorgung, Fernbehandlungen und Organspenden.
Mehr als 13 Millionen Deutsche sollen Gesundheitsdaten übers Handy verwalten können. Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen zur neun App.
Viele Kassenversicherte ärgert, dass sie kaum noch Arzttermine bekommen. Gesundheitsminister Jens Spahn will das ändern. Das wird teuer.
Jens Spahn macht Tempo: Bald soll jeder Versicherte mit einem PIN-Verfahren seine Krankheitsdaten abrufen können. Bloß die Ärzte sind skeptisch.
Israel entwickelt sich immer mehr zum internationalen Vorbild in der Gesundheitsforschung. Der Schlüssel zum Erfolg ist nicht zuletzt Big Data. Kommt das dem Patienten wirklich zugute?
Deutschland versucht seit 15 Jahren erfolglos, das Gesundheitssystem fit fürs Internet zu machen. Estland ist schon fertig.
Sinnvoll miteinander verknüpfte Daten können Diagnosen erheblich verbessern: Der Datenpool ermöglicht etwa eine neue Sichtweise auf Krebs. Jetzt müssen Ärzte ihren Patienten nur noch die Skepsis nehmen.
Seit Anfang des Jahrtausends wird über die elektronische Gesundheitskarte diskutiert. Diese könnte viel mehr leisten als bislang. Woran scheitert es?
Gesundheitsminister Jens Spahn sucht eine „coole“ Lösung für das Handy. Dabei wird gerade ein sicheres Netz für Patientendaten eingeführt. Die jahrelangen Investitionen könnten endlich volle Wirkung entfalten.
Die Techniker Krankenkasse sucht Tester für die digitale Patientenakte. Man muss ihr dafür dankbar sein – denn auch andere spekulieren auf den seltenen Rohstoff Gesundheitsdaten.
Versicherte der Techniker Krankenkasse sollen schon bald alle ihre Gesundheitsdaten per App mit dem Smartphone einsehen können. Vergisst der Nutzer allerdings sein Passwort, verliert er den Zugang zu seinen Daten.
Weil Anbieter fehlen, verzögert sich der Aufbau der Telematik im Gesundheitswesen noch einmal. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) verlangt nun ein Eingreifen des Gesetzgebers.
Geht der Plan der künftigen Regierung auf, werden Gesundheitsdaten bald in digitalen Akten gespeichert. Das kann Patienten das Leben leichter machen – trotzdem gibt es Skeptiker.
Die SPD will privatwirtschaftliche Elemente im Gesundheitssystem ausmerzen. Die Union macht dabei mit. Versprochen wird eine bessere Versorgung aller Patienten. Ob das funktioniert?
Googles KI-Unternehmen „Google Brain“ legte kürzlich eine neue Forschungsarbeit vor. Darin heißt es, dass der Konzern eine Software entwickeln kann, die den kurz bevorstehenden Tod von Patienten vorhersagen kann.
Digitale Technologien erleichtern die Arbeit und unterstützen die Prozessabläufe, heißt eines der Versprechen. Jetzt kommt eine Studie in den Kliniken zu einem anderen Ergebnis.
Seit mehr als einem Jahrzehnt wollen Politik und Krankenkassen das deutsche Gesundheitswesens digitalisieren. Die Ergebnisse sind bislang bescheiden. Jetzt verzögert sich der Beginn der elektronischen Patientenakte. Auch andere Termine werden nicht eingehalten.
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten gibt es eine neue private Krankenversicherung. Bei Ottonova läuft alles digital, vom Vertragsabschluss bis zur Rechnung. Dadurch soll es für Versicherte billiger werden.
IT wird zunehmend zur Chefsache, oder, besser gesagt: IT- und Digitalisierungsmanager sind die Chefs von morgen. Doch für solche Chefposten braucht es weit mehr als technisches Wissen.
Während Experten über das Internet der Dinge und Industrie 4.0 diskutieren, sprechen Kritiker bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens von 1.0. Gleichzeitig wird alles digitalisiert, was digitalisiert werden kann. Diesen Widerspruch gilt es, schnellstmöglich aufzuheben.
Chronische Leiden nehmen zu - trotz des teuren medizinischen Fortschritts. Setzt Europa zu stark auf Innovationen, oder etwa doch noch zu wenig? Wie wichtig ist den Bürgern die Hightechmedizin? Machen Sie mit im zweiten Teil der EU-Umfrage.
Wer aus eigener Kraft nicht schnell genug wächst, der kauft Umsatz zu. Für einige Unternehmen werden Höchstpreise gezahlt. Besonders eine Familie fällt mit spektakulären Zukäufen auf. Eine Bilanz des Übernahmejahres.
Medikamente, Allergien, Krankheiten – all das soll künftig auf dem Chip in der Gesundheitskarte gespeichert sein. Das ist noch nicht alles.
Die Analyse und Vernetzung von Patientendaten stellt eine der größten Herausforderungen für die Gesundheitsbranche dar. Welche Chancen bietet die Digitalisierung?
Der Bundestag hat ein neues Gesundheits-Gesetz beschlossen. Es geht um sensibelste Daten, die elektronische Gesundheitskarte und mehr. Eine Übersicht.
Ärzte und Krankenkassen sitzen auf riesige Datenbergen. Aber sie nutzen sie nicht - und das macht uns krank. Ein Pilotprojekt zeigt, wie es funktionieren könnte.
Google hortet Daten, um Werbung zu plazieren. Aber auch um das Verhalten der Menschen auszuwerten und Kapital daraus zu schlagen. Jetzt ist das Gesundheitswesen dran. Was geschieht, wenn Google weiß, wo es uns zwickt?
Der Supercomputer Watson stellt die Medizin auf den Kopf. Er sammelt Daten und spuckt Diagnosen aus. Das soll den Patienten nützen. Doch haben wir noch die Wahl, wie wir behandelt werden?
Siemens hat ein neues Geschäftsmodel entwickelt: Eine Software soll gezielt Werbung organisieren, die sich an Krankenhauspatienten richtet - auf dem Bildschirm oder auf dem Essenstablett. In Amerika.