Ungleiche Einkommen - schlechteres Wachstum
Eine IWF-Studie plädiert für Umverteilung zwischen Gut- und Schlechtverdienern: Große Einkommensunterschiede schadeten nämlich dem Wirtschaftswachstum.
Eine IWF-Studie plädiert für Umverteilung zwischen Gut- und Schlechtverdienern: Große Einkommensunterschiede schadeten nämlich dem Wirtschaftswachstum.
Früher heiratete der Chef die Sekretärin, heute nimmt er eine Frau, die genauso viel verdient wie er. Ist die Liebe der wahre Grund für die gesellschaftliche Ungleichheit?
Der eine predigt Barmherzigkeit, der andere mahnt, die Cornflakes-Packung nicht zu lange zu schütteln: Papst Franziskus und Londons Bürgermeister Boris Johnson streiten über Gier, Armut und Wettbewerb. Ein fiktives Gespräch
Papst Franziskus schreibt gegen die Tyrannei des Marktes und geißelt den Reichtum. Das entspricht christlicher Tradition. Bloß für die Armen springt dabei nichts heraus.
Der Papst greift den Kapitalismus an. Dabei hat die Globalisierung Millionen Menschen aus der Armut befreit. Und vor dem Hungertod gerettet.
Die Angleichung der Einkommen der Deutschen ist vorerst gestoppt. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe, sagen die Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Einer wird Deutschland langfristig Probleme bereiten.
Die derzeitige Diskussion über eine stärkere Besteuerung von Wohlhabenden ist geprägt vom Wunsch nach weniger Ungleichheit.
Deutschlands Arbeitsmarkt und die Wirtschaft insgesamt stehen gut da. Steuererhöhungen, wie sie manche Partei vorhat, sind falsch, argumentieren prominente deutsche Wirtschaftswissenschaftler: Die Ungleichheit hierzulande steige nicht - sie falle.
Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Hans-Böckler-Stiftung präsentiert seine Studie über die Ursachen der erhöhten Ungleichheit der Einkommen seit den neunziger Jahren, in Berlin startet die Internationale Funkausstellung und in Dortmund öffnet Fair, die Messe zum Fairen Handel ihre Tore.
Durch hohe Arbeitslosigkeit und Sparpolitik steigt in vielen Ländern das Risiko für Armut und Soziale Ungerechtigkeit. In Deutschland und Österreich beobachtet die Wirtschaftsorganisation OECD indes einen umgekehrten Trend.
Alle Welt empört sich über die wachsende Ungleichheit der Einkommen und Vermögen in Deutschland. Doch das ist gar nicht das Problem. Wirklich schlimm ist, dass es heutzutage viel weniger Leute von unten nach oben schaffen.
enn. BERLIN, 27. März. In der vieldiskutierten Schlussfassung ihres Armuts- und Reichtumsberichts betont die Bundesregierung, dass sich die Ungleichheit in der ...
Bei der Lebenserwartung gibt es deutliche Ungleichheiten innerhalb der EU – auch zwischen Frauen und Männern. Das zeigt der „Europäische Gesundheitsbericht 2012“, den die WHO jetzt vorgelegt hat.
Hans-Ulrich Wehlers Streitschrift zur sozialen Ungleichheit in Deutschland tut sich wohltuend dadurch hervor, dass sie ein wenig weiter ausholt als nur zum Rundumschlag
Der Zusammenhang zwischen der Verteilung und der Entstehung von Finanzkrisen ist auch auf der Basis moderner Arbeiten nicht klar.
Die OECD, Dachverband der Industrieländer, hat einen guten Überblick veröffentlicht darüber, wie ungleich Einkommen verteilt sind und warum.
Experten und Wirtschaftsführer sehen laut einer neuen Umfrage des Weltwirtschaftsforums die Einkommensunterschiede weltweit und die wachsende Staatsverschuldung als die größten globalen Risiken.
Die Welt wird ungleicher. Daran ist auch die Globalisierung schuld. Aber ihr Trend soll sich umkehren - sagen Modelle, die beim AEA-Meeting in San Diego vorgestellt werden. Von Patrick Bernau
Sind in Deutschland die Mittelschicht kleiner geworden und die Armut größer? Statistiken sagen: Etwas schon. Verglichen mit anderen Ländern erscheint sie nach wie vor aber breit und solide. Was denken Sie?
In der öffentlichen Diskussion ist sie schon zum Klischee geworden, die Schere zwischen Arm und Reich, die sich immer weiter öffnet: Zuletzt ist sie im
Südafrika leidet unter grotesker Ungleichheit. Für viele Wähler aber gibt es noch immer keine Alternative zum ANC. Längst ist er in Cliquen gespalten und dient nurmehr einer kleinen Geldelite.
Eine gewisse Ungleichheit ist gut, wenn sie auf Leistung beruht: So argumentiert der Politologe Klaus Schroeder. Hinter der Diskussion über Armut und Reichtum sieht er auch politische Interessen.
In englischsprachigen Industrienationen ist die Einkommensverteilung deutlich ungleicher als in Kontinentaleuropa. Daran ändert keine Krise etwas - aber vielleicht die Finanzpolitik? Mit Grenzsteuersätzen bis 80 Prozent und darüber? Und wie effizient sind diese Verteilungen? Ein Blick in die Welt von Thomas Piketty und Emmanuel Saez.
Joseph E. Stiglitz wird am 9. Februar des kommenden Jahres 70 Jahre alt. Beinahe ein halbes Jahrhundert wird dann vergangen sein, seitdem er als Student die ...
Die Lohnschere schließt sich seit 2005 langsam wieder: Die Haushaltseinkommen der Deutschen sind wieder gleicher verteilt. Der Grund ist einleuchtend.
Hier kommt eine provozierende These: Europa kann sich seine Wohlfahrtsstaaten nur leisten, weil Europa von amerikanischen Innovationen profitiert. Die Vereinigten Staaten können ihre Rolle als Pioniere im Bereich der Innovation aber nur spielen, wenn sie darauf verzichten, einen europäischen Wohlfahrtsstaat zu installieren. Ein Forschungspapier von Daron Acemoglu, James Robinson und Thierry Verdier.
Die Reichen hängen die Armen ab: Es ist das zentrale Thema im Wahlkampf. Der amerikanische Traum ist bedroht.
Während sich der Arbeitsmarkt in Deutschland weiter robust zeigt, gehen die Einkommen immer weiter auseinander. Wegen der erheblich zurückgegangenen Tarifbindungen seien die Lohnunterschiede gestiegen, hat die OECD in ihrem neuesten Bericht festgestellt.
In Asien bereitet die immer tiefer werdende Kluft zwischen den Armen und den Wohlhabenden Sorge. Die Reichen profitierten überdurchschnittlich vom Wirtschaftswachstum, schreibt die Asiatische Entwicklungsbank und fordert den Ausbau der sozialen Sicherungsysteme.
Der Markt bietet den idealen Raum für die Freiheit. Auf den Staat setzen die Freunde der Gleichheit. So hat Rainer Hank vor wenigen Tagen hier argumentiert. Dagegen regt sich Widerspruch: Wer heute ein freies Leben führen will, muss den ungezügelten Markt bekämpfen. Sagt Lisa Herzog.
Mitt Romney zahlt circa 15 Prozent Steuern - weil er im Wesentlichen von Zinseinkünften lebt. Das ruft nicht nur den Zorn der Demokraten hervor, sondern längst auch den Spott der Konkurrenten um die republikanische Kandidatur.
Warum wird die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer? Was kann man dagegen tun? Darüber spricht der Chicago-Ökonom Raghuram Rajan im Interview - und über abgehängte Arme, faule Reiche und den Wert guter Bildung.
Laut einer Studie der OECD ist die Einkommensungleichheit in Deutschland seit 1990 stärker als in den meisten vergleichbaren Industrieländern gestiegen. Die obersten zehn Prozent verdienen etwa achtmal so viel wie die untersten zehn Prozent.
In Amerika wächst die Zahl der Demonstranten, die gegen die wachsende Ungleichheit protestiert. Zum Wohl des Landes sollten sich Politik und Wirtschaft die Forderungen sehr zu Herzen nehmen.
Keine öffentliche Betrachtung von Globalisierung, Einkommensverteilungen oder Ungleichheit, ohne daß der Gini-Koeffizient bemüht wird - trotz allerlei Einschränkungen, die gerne ignoriert werden.