Das Einkommen der Reichsten ist kaum zu fassen
Wächst die Ungleichheit in Deutschland wirklich nicht? Das hängt auch davon ab, ob das Einkommen der Reichsten wächst. Aber wie soll man das feststellen?
Wächst die Ungleichheit in Deutschland wirklich nicht? Das hängt auch davon ab, ob das Einkommen der Reichsten wächst. Aber wie soll man das feststellen?
Wächst die Ungleichheit in Deutschland wirklich nicht? Das hängt auch davon ab, ob das Einkommen der Reichsten wächst. Aber wie soll man das feststellen?
In vielen Ländern geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz hat aus dem Trend ein Buch gemacht. Lesen und diskutieren Sie mit.
Am obersten Prozent entzündet sich der Streit um die Ungleichheit. Doch das wird schnell zur Neiddebatte. Andere Fragen sind wichtiger.
In vielen Ländern geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz hat aus dem Trend ein Buch gemacht. Lesen und diskutieren Sie mit.
Die Einkommensungleichheit in Deutschland wird immer größer. Doch so ganz verlässlich sind Studien zum Thema nicht, denn die Verteilungsforscher ringen mit einem Datenproblem.
Wer ist wirklich arm? Selbst die SPD-Sozialministerin meldet Zweifel hinsichtlich der offiziellen Armutsrisikostatistik an. Es gibt zahlreiche Messprobleme. Ein Gastbeitrag.
Die Ökonomen im Verein für Socialpolitik sind sich einig, dass die Vermögensungleichheit ein „gehyptes Thema“ ist. Derweil steuert Deutschland auf einen neuen Erb-Rekord zu.
Ungleichheit ist ungerecht, sagen viele – und verraten dabei nichts als ihren Neid. Tatsächlich wird Gleichheit maßlos überschätzt.
Weniger arbeiten, mehr verdienen: Das wünschen sich viele Arbeitnehmer. Doch das führt zu indirekter Diskriminierung – und Frauen sind gleich doppelt betroffen.
Nicht alle Ungleichheiten in einer Gesellschaft sind gesellschaftliche Ungleichheiten. Das macht deren Erforschung nicht eben einfacher.
Die Einkommen in Europa haben sich während der Krise weiter auseinander entwickelt. Welche Rolle spielt die lockere Geldpolitik dabei?
Die Armut nimmt überhand, sagt der Ungleichheits-Forscher Tony Atkinson. Was kann man dagegen tun? Er plädiert für höhere Steuern – und für ein „Mindesterbe“, das jeder zum 18. Geburtstag bekommt.
Die Reichen werden immer reicher, sagt Thomas Piketty - und sein Buch wurde zum Wirtschafts-Bestseller des vergangenen Jahres. Doch jetzt sagt Piketty plötzlich: Seine Thesen sind gar nicht aktuell.
In Deutschland habe die Armut ein neues Rekordhoch erreicht, schreibt der Paritätische Wohlfahrtsverband. Neben dem Ruhrgebiet entpuppe sich der Großraum Köln und Düsseldorf als neue Problemregion.
Lockere Geldpolitik kann die Ungleichheit zwischen Armen und Reichen verschärfen, weil vor allem Vermögende von steigenden Kursen und höheren Häuserpreisen profitieren. Doch es gibt noch andere Effekte.
Die Einkommensungleichheit in Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen. Die Ursachen dafür sind nur schwer zu erfassen. Ein neuer Verdacht macht sich nun breit: Ist die Emanzipation daran schuld, dass Menschen unterschiedlich viel verdienen?
Zu wenig Geld für die Erziehung der Kinder, zu wenig soziale Mobilität - Gift für das Wachstum, wie die OECD aufzeigt. Die Folge: Deutschland erwirtschaftet seit Jahrzehnten weniger als möglich.
Für die Kapitalismuskritiker der Occupy-Bewegung ist die Sache klar: Die mächtigen Notenbanken machen Politik für die Reichen. Das billige Geld verschärfe die Ungleichheit, lautet der Vorwurf. Bewiesen ist das nicht.
Einst wollte Warren Buffett mehr Steuern zahlen, nun übt sich der erfolgreiche Investor in Steuersparmodellen. Doch auch wenn aus der Buffett-Steuer nichts wurde, die Reichen in Amerika zahlen mehr Steuern als noch vor wenigen Jahren.
Die Fed-Vorsitzende Janet Yellen geht unter die Sozialpolitiker und warnt vor der Ungleichheit der Vermögen. Obamas Chefökonom kritisiert derweil die Kapitalthesen des Star-Ökonomen Thomas Piketty.
Warum Thomas Piketty falschliegt
In der kalifornischen Technologieregion liegen die Einkommen weit über dem Landesdurchschnitt. Das schürt Unzufriedenheit und lässt Unternehmen wie Google zur Zielscheibe von Protesten werden.
Vermögensforscher Piketty sieht die unausweichliche Spaltung der westlichen Gesellschaften. Doch enthält seine Analyse zwei Kardinalfehler. Kritisches zu einem Wirtschaftsbestseller.
Nur die obersten 10 Prozent profitieren von steigenden Einkommen, zeigt eine Untersuchung der amerikanischen Notenbank. Seit der Finanzkrise gibt es insgesamt eine langsame Erholung.
In Deutschland geht es nicht gerecht zu, findet die Mehrheit der Deutschen. Eine neue Studie zeigt aber: Die Ungleichheit ist viel geringer als gedacht.
Sonst fühlen sich die Armen als Verlierer, und die soziale Ungleichheit schmerzt noch mehr, sagt Harvard-Soziologin Michèle Lamont.
Viele Menschen könnten der bitteren Armut entkommen, in der sie leben, wenn sie überall auf der Welt ihre Arbeit anbieten dürften. Wer staatliche Zuwanderungsschranken verteidigt, argumentiert gegen die Freizügigkeit. Kann man das verantworten?
Die wachsende Ungleichheit lässt sich in eine Formel packen, sagt Thomas Piketty. So einfach, wie er sich das vorstellt, ist es aber nicht. Eine Kritik.
Jobs ohne gesichertes Einkommen werden im Vereinigten Königreich zum Politikum. Mc Donalds, Universitäten und sogar die Queen heuern moderne Tagelöhner an.
Wie kann man reichen Leuten am besten Geld wegnehmen? Der britische Ökonom Anthony Atkinson widmet sich seit seinen Zwanzigern den Tücken der Umverteilung. Aus unserer Serie „Die Weltverbesserer“.
Die Schere zwischen Reichen und Armen in den Vereinigten Staaten wird immer größer. Das weiß doch jeder. Oder? Tatsächlich verringert sich der Abstand zwischen den höchsten und den niedrigsten Löhnen.
Wirtschaftsnobelpreiseträger Paul Krugman wechselt von Princeton nach New York. Dort will er Ungleichheit erforschen - und bekommt dafür im ersten Jahr angeblich 200.000 Dollar. Darf er das?
In den europäischen Krisenländern ist der Unterschied zwischen Arm und Reich besonders groß. Das gilt vor allem für die Bevölkerungsgruppe unter 65 Jahren.
Bremst der Unterschied zwischen Arm und Reich das Wachstum? In Deutschland nicht.
Eine neue Studie fordert mehr Umverteilung. Für Deutschland aber gilt das nicht unbedingt. Denn Deutschland geht es besser als vielen anderen Ländern.