Leserbriefe vom 20. Oktober 2021
Splitting-Klischee +++ Ehegattensplitting +++ Wertegemeinschaft Ehe +++ Olav Hackstein
Splitting-Klischee +++ Ehegattensplitting +++ Wertegemeinschaft Ehe +++ Olav Hackstein
Viele Ehefrauen verdienen wenig und haben kaum einen Anreiz das zu ändern. Die Bertelsmann Stiftung fordert deshalb eine Doppelreform – sie könnte den Ampel-Parteien gefallen.
Das geltende Splittingverfahren steht zu unrecht in der Kritik. Es ist die logische und stimmige Konsequenz des Modells der Zugewinngemeinschaft.
Friedrich Merz verteidigt im F.A.Z.-Gespräch die teuren Pläne der Union zu Steuern, Rente und Klima. Und er macht klar, dass er künftig mit am Kabinettstisch sitzen möchte.
Viele dreschen auf das Splitting ein. Es festige traditionelle Rollenbilder, belohne Paare mit nur einem Verdiener. Doch es gibt Gründe, es beizubehalten.
In Deutschland arbeiten verheiratete Frauen deutlich weniger als in anderen Ländern. Woran das liegt, hat die Frankfurter Ökonomin Fuchs-Schündeln untersucht.
Er bringt das Geld nach Hause, sie hält ihm den Rücken frei. So kannte und liebte es Herr K. Bis ein Doppelkopf-Abend ihn ins Grübeln brachte. Die Kolumne „Nine to five“.
Ehepaare sollen mehr Steuern zahlen – so wünschen es sich die Gegner des Ehegattensplittings. Doch es gibt noch eine bessere Idee.
Wer eine Familie gründet und Kinder großzieht, auf den kommen zusätzliche Verpflichtungen und Kosten zu. Doch einen Teil dieser Ausgaben können Sie sich vom Finanzamt zurückholen.
Von Ignoranz über Genderbashing bis hin zu „Ehe abschaffen“: So unterschiedliche Ziele wie in der Frauenpolitik verfolgen die Parteien bei keinem anderen Themenkomplex. Ein Überblick.
Der Steuervorteil für Ehepaare ist seit Jahren umstritten. Jetzt wird er zum Wahlkampfthema. Gut so, denn das Splitting ist ungerecht.
Kostenlose Kitas, weniger Sozialabgaben und niedrigere Steuern: Das verspricht die SPD in ihrem nun verabschiedeten Wahlprogramm. Doch wer profitiert wirklich davon? Und wer zahlt drauf? FAZ.NET hat durchgerechnet.
Wer eine Familie gründen will, sollte finanziell auf sicheren Beinen stehen, heißt es oft. Doch je nach Ansprüchen kommen Alleinlebende im Verhältnis nicht unbedingt günstiger weg - im Gegenteil.
Ehegattensplitting und Steuerfreibeträge für Kinder: CSU-Chef Horst Seehofer schmeißt in der Familienpolitik alles in den Mixer und hofft, dass es dem Wähler schmeckt.
Das Ehegattensplitting ist manchen ein Dorn im Auge, weil es die traditionelle Rollenverteilung in der Familie fördert. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat nun ausgerechnet, was passieren würde, wenn man es streicht.
Die Grünen wollen mit Forderungen nach einer Vermögenssteuer und der Abschaffung des Ehegattensplittings in die Bundestagswahl ziehen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann kündigte an, sich eventuell nicht an den Beschluss zu halten.
Viele Mütter zögern mit der Rückkehr in den Beruf. Das Ehegattensplitting bremst den Elan. Wie sehr, das zeigen neue Berechnungen, die das Forschungsinstitut IZA für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gemacht hat.
Gaststätten in Sportvereinen sind oft gastronomische Notstandsgebiete. Im Grunewald-Tennisclub ist das anders. Denn dort steht Sonja Frühsammer am Herd, die beste Köchin Berlins.
Unverheiratete Paare zahlen Tausende Euro mehr Steuern als Eheleute. Das ist ziemlich ungerecht - und ließe sich gerechter machen. Mit einer ungewöhnlichen Lösung.
Die Grünen haben in der Steuerpolitik viel Zustimmung verspielt. Das sagte die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Für die nächsten Landtagswahlen wollen sie aus ihren Fehlern lernen.
Trotz Reform des Unterhaltsrechts muss der Mann weiter viel zahlen. Schwierig wird es für ihn, wenn er eine neue Familie gründet. Achter und letzter Teil unserer Scheidungs-Serie.
In Deutschland gibt es ein gigantisches Sammelsurium von Wohltaten für Familien – 150 sind es insgesamt. Aber was bitte erreicht der Staat damit? Jedenfalls wohl nicht, dass mehr Kinder zur Welt kommen.
Um Ehe und Familie zu fördern, gibt der Staat pro Jahr 200 Milliarden Euro aus. Aber nur ein Teil der Leistungen hat tatsächlich einen Effekt. Wissenschaftler raten, vor allem in Kinderbetreuung zu investieren.
Die Familie sei die „Elementareinheit der Gesellschaft“, schreibt der frühere Arbeitsminister Norbert Blüm in einem Gastbeitrag für die Sonntagszeitung. Der CDU-Politiker kritisiert „rhetorische Tricks“ in den Urteilen der Karlsruher Richter zur Homo-Ehe.
Konrad Gerstenbach will vorzeitig in Pension gehen. Doch dafür muss er finanziell deutliche Einbußen hinnehmen. In der ersten Folge unserer siebenteiligen Serie fragt er sich, wie sich die Frührente wohl auf das monatliche Einkommen der Familie auswirkt.
Katharina Spieß war eine der Forscherinnen, die für Familienministerin Schröder die Effekte staatlicher Ausgaben für Familien untersuchte. Im Interview spricht sie über falsche Interpretationen, den Sinn des Elterngeldes und falsche Anreize durch das Betreuungsgeld.
SPD, Grüne und Linke haben deutlich an Stimmen verloren. Das Urteil der Wähler spricht damit gegen Steuererhöhungen - doch genau diese wird es nun geben. Eine Analyse.
Welche Mehrbelastungen auf die hessische Wirtschaft zukommen, falls SPD und Grüne nach der Bundestagswahl eine Regierung bilden, haben namhafte Unternehmen aus Hessen erstmals vorgerechnet. Sie lehnen vor allem eine neue Vermögensteuer und eine Vermögensabgabe ab.
Die Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) will Geld von Kinderlosen hin zu kinderreichen Familien umverteilen. Und Zuwanderung anders kontrollieren.
Rund 538 Euro Rente bekommt eine Bundesbürgerin derzeit ab dem 65. Lebensjahr vom Staat. Das reicht niemals zum Leben, Frauen müssen selbst sparen. Viele verlassen sich auf den Ehemann. Ein Trugschluss.
Obwohl die finanzpolitischen Aussichten so günstig wie selten sind, müssen die Bürger wohl zufrieden sein, wenn es keine Steuererhöhungen gibt. Teil 11 der F.A.Z.-Serie.
In einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung warnt Norbert Blüm vor einer Unterordnung der Familie unter wirtschaftliche Interessen. Unterstützt wird der ehemalige Arbeitsminister von führenden Unionspolitikern.
Das „Familiensplitting“, das die Union einführen möchte, ist ein irreführendes Etikett. Tatsächlich handelt es sich um eine Erhöhung des Freibetrags für Kinder, die mit der französischen Variante wenig zu tun hat.
In seiner vorletzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Bundestag über zahlreiche Punkte abgestimmt. Die wichtigsten Entscheidungen im Überblick.
Die Union ist für die Frauenquote, den tariflichen Mindestlohn und bezahlbaren Wohnraum. Steuererhöhungen werden abgelehnt - und das Thema Einwanderung bleibt schwammig. Das Wahlprogramm in Kürze.
Kristina Schröder ist an der Spitze des Familienministeriums weniger furios aufgetreten als ihre Vorgängerin. Und wenn sie Sätze von sich gibt, die zu einer Kontroverse taugen, dann zünden sie oft nicht recht.