DIW: Mindestlohn kann Armut nicht beheben
Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland gelten als von Armut gefährdet. Weil Arbeitslosigkeit das größte Armutsrisiko ist, würden höhere Löhne den Betroffenen nicht helfen.
Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland gelten als von Armut gefährdet. Weil Arbeitslosigkeit das größte Armutsrisiko ist, würden höhere Löhne den Betroffenen nicht helfen.
Einen einheitlichen politischen Mindestlohn lehne die Union in ihrem Regierungsprogramm aus gutem Grund ab, schreiben der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Michael Fuchs und der wirtschaftspolitische Sprecher der Union Joachim Pfeiffer in ihrem Gastbeitrag.
Um Auswüchse in tariffreien Branchen zu verhindern, muss ein Mindestlohn her, sagen Gewerkschafter. Wissenschaftler, die nicht grundsätzlich gegen eine solche Lohnuntergrenze sind, halten sie aber in der Höhe für gefährlich, in der sie die SPD in Berlin durchsetzen will.
Wenn ein Mindestlohn von 8,50 Euro kommt, werden viele Preise steigen. Allein Taxifahrten könnten um 20 Prozent teurer werden. Doch auch anderes wird mehr kosten.
Ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro wird zur Bedingung für die Koalitionsverhandlungen. Einer neuen Umfrage zufolge ist die Mehrheit der Bürger dafür. Doch wo würde sich der Mindestlohn überhaupt auswirken?
Die Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten in ihrem Herbstgutachten einen wachsenden Staatsüberschuss. Die leicht positive Wirtschaftslage eröffnet Union und SPD neue finanzielle Spielräume für ihre Sondierungsgespräche.
Der Aufschwung in der deutschen Wirtschaft könnte schwächer als erwartet ausfallen. Das werden wohl die Wirtschaftsforschungsinstitute heute prognostizieren.
Bund, Länder und Kommunen müssen mehr Geld für die Straßen ausgeben, da sind sich alle einig. Allein für Autobahnbrücken sind künftig 1,4 Milliarden Euro im Jahr fällig, rechnet der ADAC vor.
Katharina Spieß war eine der Forscherinnen, die für Familienministerin Schröder die Effekte staatlicher Ausgaben für Familien untersuchte. Im Interview spricht sie über falsche Interpretationen, den Sinn des Elterngeldes und falsche Anreize durch das Betreuungsgeld.
Gerresheimer legt seine Bilanz für das drittel Quartal vor, aus Washington kommt der ADP-Arbeitsmarktbericht für September und das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlicht die Pkw-Neuzulassungen.
Der Fachkräftemangel in Deutschland bleibt bestehen, keine Frage. Dafür sorgt allein schon der demographische Wandel. Doch wie viele Ingenieure brauchen wir eigentlich noch? Experten streiten sich.
Im Wettlauf der Wirtschaftsforschungsinstitute um Einfluss gibt es einen klaren Sieger.
In reinen Forschungsrankings liegen Mannheim und Bonn vorne. Wenn es um den Einfluss geht, setzt sich München an die Spitze.
Der Präsident des Europäischen Rates, Van Rompuy, sieht den Euro nicht mehr existentiell bedroht. Das DIW ist nach F.A.Z.-Ranking das einflussreichste deutsche Wirtschaftsforschungsinstitut.
Das Institute- und Universitäten-Ranking basiert auf einer Liste von rund 280 Ökonomen, die sich für das F.A.Z.-Ranking qualifiziert haben.
Die Linkspartei will im neuen Bundestag noch vor der Regierungsbildung einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro durchsetzen. Laut einer DIW-Studie wird das einige Branchen und Regionen in Probleme bringen.
Das DIW präsentiert sein Konjunkturbarometer, die GfK ihre Konsumklimastudie, der Bankenverband seine Aktienmarktprognose und Amerika den Auftragseingang.
Kurz vor der Bundestagswahl diskutieren Ökonomen und Bankanalysten, was ein Erfolg der eurokritischen „Alternative für Deutschland“ für Folgen hätte. Der DIW-Chef warnt vor der Partei.
Gleich mehrere Institute sagen der deutschen Wirtschaft ein starkes Jahr 2014 voraus. Doch ob die Arbeitslosigkeit sinken wird, ist umstritten. Auch die Eurokrise bleibt ein Risikofaktor.
ppl. FRANKFURT, 11. September. Im Kampf um das umstrittene Anleihe-Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) gehen die Gegner abermals in die Offensive.
Der Wirtschaftsweise Lars Feld ist Deutschlands einflussreichster Ökonom. Ein neues Ranking, dass am morgigen Donnerstag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) veröffentlicht wird, zeigt, dass kein anderer Ökonom in Forschung, Medien und Politik so viel Resonanz findet wie der Volkswirtschaftsprofessor aus Freiburg. Auf den Rängen dahinter folgen Christoph Schmidt, Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Kai Konrad vom Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo-Instituts.
Nach Berechnungen des DIW-Wirtschaftsforschungsinstitus entlasten die Pläne der Union zur Familienförderung vor allem Gutverdiener. Besser sollten mit dem Geld Kitas gebaut werden.
Die Europäische Zentralbank geht auch mit unkonventionellen Maßnahmen gegen die Krise der Währungsunion vor. Ihr ehemaliger Chefvolkswirt Otmar Issing ist mit vielen davon nicht einverstanden.
Die Umweltminister der Bundesländer treffen sich in Berlin zu einer Sonderkonferenz zum Thema „Hochwasser“, der Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten hält seine Jahrespressekonferenz und aus Frankfurt kommt der Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe.
Das DIW veröffentlicht sein Konjunkturbarometer, die Bundesagentur ihren Stellenindex. Die EZB legt Daten zur Geldmenge vor, die GfK eine Konsumklimastudie.
In der Öffentlichkeit erscheint die Energieökonomin Kemfert als Überfliegerin, in der Wissenschaft ist sie umstritten
Die Wähler mögen keine Steuererhöhungen. Deswegen will die SPD nun lieber Einnahmen generieren, indem sie mehr Steuersünder überführt und Steuervermeidung bekämpft. Doch vieles davon ist schon geschehen.
Seit dem 1. August haben ein- und zweijährige Kinder einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Das werde kurzfristig dazu führen dass rund 20.000 Mütter mehr arbeiten gehen, als zuvor, prognostiziert eine neue Simulationsstudie.
In den vergangenen Jahren wurden im Ausland 600 Milliarden Euro versenkt. Viele Renditen liegen unter der Inflationsrate. Dennoch steigen in Deutschland die Geldvermögen. Wie passt das zusammen?
kms. FRANKFURT, 6. August. Die Bundesregierung verwahrt sich offiziell gegen einen Schuldenschnitt für Griechenland - doch einer ihrer prominenten Berater ...
Die Bundesregierung sperrt sich bislang gegen einen Schuldenschnitt für Griechenland. Zahlreiche Ökonomen warnen dagegen vor dem nächsten Finanzierungsloch des Krisenlands. DIW-Chef Fratzscher geht davon aus, dass spätestens zum Jahresende die Zeit drängt.
ppl. FRANKFURT, 28. Juli. In einem drastisch formulierten Aufruf warnen fünf Ökonomen vor einem Abrutschen der Weltwirtschaft in eine „tiefe Depression“, ...
Eine Gruppe Ökonomen will der Europäischen Zentralbank den Rücken stärken und per Aufruf ein höchst umstrittenes Anleihekaufprogramm verteidigen. Nicht jeder, der angefragt wurde, will unterschreiben.
Ökostrom ist viel billiger als gedacht, Atomstrom dagegen teurer. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hervor. Die EU-Kommission überschätze die Kosten der erneuerbaren Energien systematisch.
LUDWIGSHAFEN, 15. Juli. Holprige Straßen, in die Jahre gekommene Schulgebäude und veraltete Fabriken - die Debatte über den schlechter werdenden Zustand der ...
In der Werbung knutschen Rentnerpaare in den Dünen und fahren mit dem Rad durch blühende Landschaften. Doch die Realität sieht einsamer aus: Gut jeder dritte Rentner lebt in Deutschland allein - oft in einer nicht barrierefreien Wohnung.