„Wir unterschätzen die europäische Rüstungsindustrie“
Als Chef von Saab führt Micael Johansson eines der größten europäischen Rüstungsunternehmen. Jetzt könnte er für Deutschland noch wichtiger werden.
Als Chef von Saab führt Micael Johansson eines der größten europäischen Rüstungsunternehmen. Jetzt könnte er für Deutschland noch wichtiger werden.
Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hat sich zum Jahreswechsel überraschend eingetrübt. Das zeigen Erhebungen der GfK-Konsumforscher und des Nürnberger Instituts für Marktentscheidungen.
Nach vier Jahren wird im Sauerland die Autobahnbrücke Rahmedetal wieder eröffnet. Die jahrelange Sperrung ist ein Lehrstück, wie wichtig eine funktionierende Infrastruktur für die Wirtschaft ist.
Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden, sieht eine gefährliche Normalisierung von Antisemitismus. Er hofft auf einen „neuen Aufstand der Anständigen“.
Der globale Ausstoß an Kohlendioxid erreicht im Jahr 2025 einen neuen Rekordwert. Gerade deshalb aber führen individuelle Heldentaten und die richtige Haltung nicht weiter. Frauke Rostalski plädiert für einen Klimaklub.
Frank Leder übersetzt deutsche Geschichten in 24 Farbtöne – von Goethes Grün bis zum Schwarz eines Münchner Darkrooms. „Heureka“ macht Wandfarbe zum Erzählmedium.
82 Jahre, mehr als tausend Namen in den Gästebüchern: Der Stammtisch der NS-Verfolgten in New York war ein Ort generationenübergreifender Freundschaft – jetzt hat er sich aufgelöst. Eine Reportage über Erinnerung und Abschied.
Vor einem Jahr starben sechs Menschen bei einem Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt. Hunderte weitere wurden verletzt. Bundeskanzler Merz beschwört den Zusammenhalt in Deutschland.
Die dänische Post beendet zum nächsten Jahr ihre Briefzustellung. Keine Post mehr im Kasten? Darauf gibt es nur eine geeignete Antwort: mehr schreiben!
Keine Aktie war 2025 so erfolgreich wie die des Krisenkonzerns Thyssenkrupp. Im Interview spricht Vorstandschef Miguel López darüber, wie er seine Stahlwerke retten will – und warum grüner Stahl Autos kaum teurer macht.
Während Schokolade in Deutschland über 30 Prozent teurer geworden ist, verteidigt Lindt & Sprüngli seine Luxusstrategie. Höhere Preise sichern Gewinne – doch wie lange trägt das Geschäftsmodell noch?
Ein Raubtier, das lange als streng geschützt galt, wird bundesweit zur Jagd freigegeben. Naturschützer befürchten schwere Folgen für den Bestand in Deutschland.
72,8 Milliarden Euro – die Baukosten für die sechs neuen Reaktoren, die Frankreich neu ans Netz bringen will, haben es in sich. Der Zeitplan ist mit großen Unsicherheiten behaftet.
Der 20. Dezember 1955 markiert den Beginn der Gastarbeiterära. Vier Millionen Italiener kamen zum Arbeiten in die Bundesrepublik. Das Abkommen war Vorbild für weitere.
Lars Baumgürtel und Steffen von Glahn sind Industrielle in Westfalen. Beide brauchen Prozesswärme und suchen nach Wegen CO2 einzusparen. Das Patentrezept ist noch nicht dabei.
Die geburtenstarken Jahrgänge haben es schwer. Wir sind schuld, wenn die Rente nicht für die Jüngeren reicht. Aber Weihnachten – das ist nur unseretwegen so schön.
Reza Schahs Thronjubiläum +++ Neue EU-Asylpolitik +++ Rechtsruck +++ Raumfahrt +++ AfD-Jugend und Gegenproteste
„Der linke Antisemitismus ist aus meiner Sicht der gefährlichste“, sagt Israels Botschafter in Deutschland. Er fordert: Antisemitische Studenten sollten exmatrikuliert werden dürfen.
Je vollmundiger der Kanzler vorab etwas ausschließt, desto sicherer wird es anschließend beschlossen: Dieses aus Berlin bekannte Muster gilt nun auch in Brüssel.
Der traditionsreiche Frankfurter Elektronikhändler Hifi-Profis hat wirtschaftliche Schwierigkeiten. Mitten im Weihnachtsgeschäft beantragt er ein Schutzschirmverfahren.
Die Europäische Union will neue Verbrennerautos nun doch nicht verbieten. Schon heute jedoch sind Elektroauto-Fahrer gar nicht so selten günstiger unterwegs.
Der Deutsche Wetterdienst erwartet zum 24. Dezember windiges und kälteres Wetter. Könnte kalte Polarluft ein Weihnachtswunder bringen?
Der EU-Gipfel verlief nicht so, wie es sich der Bundeskanzler Friedrich Merz vorgestellt hatte. Beschlossen wurde die Finanzierung der Ukraine-Hilfe über Gemeinschaftsleihen. Was bedeutet das?
Grüner Wasserstoff für Stahlwerke und Chemiefabriken hat es schwer. Aber das kleine Lubmin an der Ostsee will daraus ein großes Geschäft machen. Es hat ziemlich gute Voraussetzungen dafür.
Zeit im Umbruch: Wir schauen zurück auf das Jahr 2025 mit den F.A.Z.-Herausgebern Berthold Kohler und Gerald Braunberger.
Die EU-Kommission kehrt wieder ab von ihrer rigiden Klimaschutzpolitik. Für die in Hessen tätige Klimaexpertin Heike Hübener ist es das falsche Signal. Denn für das, was auf uns zukommt, hätten wir noch nicht einmal passende Wörter.
Die Digitalbank Trade Republic ist zum wertvollsten Start-up Deutschlands aufgestiegen. Gründer Christian Hecker spricht über die Wünsche der Investoren, die Chancen der neuen Rente und das Problem mit dem Kundenservice.
Industriebetriebe schränken ihre Produktion ein oder verlagern sie ins Ausland – dieser Trend ist auch in Hessen zu beobachten. Der Hessische Industrie- und Handelskammertag spricht von einer Abwärtsspirale.
Vor zwei Jahren wurde die Neonazi-Bewegung in Deutschland verboten. Nun hat ein Gerichtsentscheid mehreren Klägern Recht gegeben.
Weihnachten ist wirklich immer noch ein Fest der Liebe. Das sieht man auch noch neun Monate später.
Das Land Hessen investiert Millionen in die Pläne des Darmstädter Unternehmens Focused Energy, das im ehemaligen Atomkraftwerk Biblis einen Reaktor zur Stromerzeugung aus Kernfusion plant.
Deutsch-polnische Beziehungen +++ Sterbehilfe +++ F.A.Z.-Magazin +++ Trumps Amerika +++ Amerikanische Zensur
Der Deutschlandchef der BNP Paribas, Lutz Diederichs, hätte im Bund lieber die Grünen an der Seite der CDU gesehen. Zudem fordert er tiefgreifende Reformen im europäischen Kapitalmarkt und mehr Machermentalität in Deutschland.
Über die Heftigkeit der Bauernproteste gegen das Mercosur‑Abkommen zeigt sich Agrarökonom Sebastian Hess erstaunt. Die wirtschaftlichen Folgen für Europas Landwirtschaft hält er für geringer, als es vielfach dargestellt wird.
Deutschlands Autokonzerne und ihre Spitzenmanager stehen vor einem Schicksalsjahr. Emporkömmlinge aus China zeigen, wie Autos heute entwickelt werden müssen. Wie sollen VW, BMW und Mercedes da mithalten?
Deutschland hat unbestritten einen großen Investitionsbedarf. Doch der Deutschlandsfonds der Bundesregierung ist der falsche Weg, diesen zu stillen.